09
Jun 13

Communitymeucheln

Ganz früher war das Leben total einfach. Es gab ein paar Adlige und Geistliche die bestimmten, was man denken und machen durfte. Sie mordeten, folterten und machten auch sonst, was immer sie machen wollten.
Irgendwann kam die Aufklärung, die Wissenschaft und natürlich der Buchdruck (die Reihenfolge kann sich jeder nach belieben selbst ausdenken). Der Buchdruck selbst war natürlich erst mal nur eine mechanische Sache. Führte aber in Folge zu erschwinglicher Bildung für Jedermann/Jederfrau.

Anfangs konnten die wenigen Gebildeten die vielen Ungebildeten mit Schauermärchen im Griff halten: “Tue dies nicht, weil dich sonst der Teufel holt oder dein Lord dich halt auf dem Marktplatz hinrichten lässt!”
Dieses System funktionierte sehr sehr lange.

Dann überrollte die Bildung, die Aufklärung und das Wissen die Gesellschaftsformen. Man ging vermutlich noch auf den Marktplatz, um wieder eine Hexe brennen zu sehen, aber man dachte eventuell auch darüber nach, ob das eigentlich irgendeinen Sinn macht, also das Hexen verbrennen.
Irgendwann brannten dann die Adligen. Das wurde dann sicherlich von den vielen, also dem Mob, nicht hinterfragt, war es doch eine logische Konsequenz aus der gewonnenen Bildung.

[Zeitsprung]

Wir wissen heute nicht, zum Glück, wie es damals wirklich war. Was wir aber wissen, ist, dass die Bildung der eigentliche Motor der Vernunft war. Natürlich gesäumt von vielen unvernünftigen Momenten (brennende Adlige). Im Namen der Bildung, wir sagen heute “Im Namen des Volkes” dazu, wurde das umgesetzt, was die Aufklärung formulierte: Freiheit und Gerechtigkeit für jeden.

Vor der Onlinewelt, also diese grauenhafte mittelalterliche Zeit noch ohne das Internet, war der Bürger, der eine Bildungskarriere erlebte (Grundschule und alles danach), nicht in der Lage den “Großen” (Politiker, Parteien, Regierung) mal so richtig die Meinung sagen. Das “denen mal die Meinung” sagen, wurde von den Medien übernommen. Der Bürger durfte sich indirekt über Leserbriefe an die Medien beteiligen. Und natürlich immer auch mal wieder durch die Wahl der Regierung. Faktisch war aber der Bürger in ähnlicher Situation, wie damals der Zuschauer auf dem Marktplatz. Die Medien richteten öffentlich irgendwen hin, der Bürger guckte zu und fragte sich Dinge oder nickte. Es war egal.

Dann kam das große alles verändernde Ding. Das Internet. Jetzt konnte jeder sagen was er wollte und konnte auch von jedem gelesen werden. Öffentliche Meinung äussern und besitzen und auch gefunden werden können, war jetzt nicht mehr eine besondere Kunst der Verlage und Journalisten, sondern Allgemeingut. Das Internet ist das Ideal der Aufklärung. Ein Mensch, eine Stimme. Natürlich kämpfen heute die verschiedenen Strukturen gegeneinander. Diejenigen die ihre Macht verlieren werden, die Politiker im Verbund mit den Medien gegen die Bürger die nur sich haben. Der Kampf dauert gerade an. Jeder der Online etwas gespür für die vielen Zeichen hat, kann das sehen und sieht es ja auch. Die Medien verteufeln alles, was im Internet so ist, während die Politiker die Schützenhilfe in Form von Gesetzen liefern. Was natürlich gut zu verstehen ist, immerhin hat das System Politiker und Verlage lange funktioniert. Die einen gaben und wurden nicht zu hart rangenommen, die anderen konnten “Exklusiv” berichten und machten Gewinne satt.

Die Postaufklärung, also das Aufarbeiten der dunklen revolutionären Zeiten, brachte dann die Erkenntnisse, dass der Mob, also der Bürger, leider auf sich alleine gestellt, auch kein Ideal ist. Ganz im Gegenteil. Ist der Mob erst mal aktiv, fallen willkürlich Köpfe. Die schlauen Philosophen der damaligen Zeiten entwickelten aus den Erkenntnissen unter anderem auch die Gewaltenteilung des Staates. Es gibt die Gesetzgebung, die Vollziehung und die Rechtsprechung.

Zu diesen drei Machtpositionen wurde dann noch die vierte Macht, als “Überwacher”, ausgerufen, die freie Presse sollte allen auf die Finger gucken. Irgendwie funktionierte das, aber auch irgendwie nicht so richtig. Im Netz wurde plötzlich die vierte Gewalt von den Bürgern zuerst kritisch betrachtet, dann massiv überwacht. Der Bürger an sich, der in jeder der vier Machttypen immer auch enthalten ist, Politiker, Richter, Journalisten usw. sind ja auch Bürger, erkannte irgendwann, dass er zwar Theoretisch dazugehörte, aber eben Praktisch niergens Einfluss nehmen konnte, weil sich die einzelnen Machtzirkel gegen alles abgrenzten. Jeder kann zwar Journalist werden, aber kaum einer kann wirklich Aufklärungsarbeit leisten, weil die Verleger, die Adligen unserer Zeit, eben die Richtung der jeweiligen Medien bestimmen. Wer sich als Journalist nicht einfügt, wird keine Anstellung finden. Jeder kann auch Politiker werden bzw. es versuchen. Man wird aber nur dann Politiker, wenn man den Willen der Parteien bedingungslos erfüllt. Jeder kann auch Richter oder Polizist werden, aber nur dann wirklich darin bestehen, wenn man das System als ganzes nicht hinterfragt.

Der Bürger ahnte all das ja schon lange. Dann kam die Freiheit. Im Netz bildete sich eine Blogosphäre. Der einzelne Mensch konnte plötzlich in ungeahnter Freiheit das öffentliche Leben prägen, mit etwas Fleiß auch die klassischen Medien vorführen oder einfach nur was über seine Katzen erzählen. Die Anfänge dieser Bewegung waren dadurch geprägt, dass die klassischen Medien laut über die “Blogger” lachten, sie missachteten und sie lächerlich machten. Irgendwann ging den Medien ein Licht auf:”Ups, die überwachen uns ja. Vrdmmt!”

Dann ging es schnell:
Die Politiker und die Medien verbündeten sich, gründeten geheime Absprachezirkel und fuhren eine negative PR-Kampagne nach der anderen gegen das Internet. Der STand der Entwicklung ist heute der, dass das Internet negativer kaum sein kann. Also zumindest was das Image in der Öffentlichkeit angeht. “Internet? Uuuhhh..schmutziges kriminelles Etwas!”
Wann immer und wo immer die Medien und/oder Politiker etwas zum Internet sagen, dann hängt da immer ein Hauch von Verachtung mit dran. Natürlich nur dann nicht, wenn die Medien und/oder Politiker etwas über ihre eigenen Sachen im Netz sagen/schreiben. Aber das Internet, also all das, was nicht die Medien und/oder Politiker selbst im Internet machen, ist quasi eine sexuelle Tabuzone. Im Internet der Bürger herrscht Anarchie und totale moralische Verkommenheit. Natürlich ist die Intention der Medien und Politiker keine bessere Moral oder bessere Weisheit, sondern der schlichte Kampf um den Erhalt der eigenen Machtpositionen.

Irgendwie ahnen wir auch das. Aber die PR-Kampagnen sind stärker. Viele von den Onlinebürgern fühlen sich heute auch irgendwie “Unmoralisch” und “Verkommen”, wenn sie etwas in dieses fiese Internet schreiben. Diese Grundstimmung führt dann auch häufig dazu, dass viele der Onlinebürger, meistens die, die eben nicht von Anfang an dabei waren, dieses Internet auch genau so betrachten und auch nur so nutzen. Diejenigen die Hoffnungen in das Internet hatten, dass es die Aufklärung beschleunigt, die Demokratie weiter festigt, sehen heute vieles kritischer.

Die Hoffnungen für mehr Transparenz werden mit immer mehr Gesetzen eingefroren. Hier in Deutschland hat sich das Abmahnungswesen breitgemacht. Ein höchst unrechtliches antidemokratisches Wesen. In einer funktionierenden Demokratie gibt es keine kostenpflichtigen Abmahnungen. So etwas gibt es nur in Systemen, die bewusst wollen, dass der Bürger nie frei seine Meinung sagt, sondern Angst davor hat, auf enormen Kosten am Ende sitzen zu bleiben. Dieser Einschüchterungs-Zirkel besteht nach wie vor, warum lassen wir Bürger uns das eigentlich gefallen? Jeder von uns hat das Recht, seine eigene Meinung auch Online sagen zu können, ohne das man dafür mit einem Kostenschwert erschlagen werden kann. Wir kennen die Beispiele die Online passiert sind. Gerade die Abzocker haben immer wieder gezeigt, wie sie dieses Rechtssystem beugen. Wir alle kennen die höchstmerkwürdigen Urteile eines Hamburger Richters.

Der Kampf dauert an. Die Hoffnungen sind noch nicht gänzlich verschwunden. Irgendwann wird der Bürger mit seiner geballten Kraft auch dieses System der Einschüchterung bezwingen. Vielleicht können die Piraten irgendwann, wenn sie denn endlich mal das machen, was viele in ihnen sehen, nämlich einen neuen Weg in der Demokratie in Form des Aufbrechens der alten Parteistrukturen, die Hoffnungen erneuen und festigen.

Was mir aber gerade viel mehr Sorgen macht, ist genau das, was Rechtsgelehrte von je her fürchten, nämlich den Mob der Straße. Ist der Mob erstmal entfesselt, dann gibt es keinerlei Vernunft und Abwägung mehr. Der Mob hat früher die Lords durch seine Anwesenheit auf den Marktplätzen gestärkt und feiert heute fröhlich öffentliche Pranger, auf dem freie Menschen sich dafür entschieden, z.B. Werbung für eine Firma zu machen.

Jeder einzelne Mensch hat auch die Freiheit, sich für oder gegen eine Firma zu entscheiden. Wer Werbung für Landminenhersteller macht, darf mit Recht als Mördergehilfe bezeichnet werden. Allerdings geht es bei dem oben verlinkten Shitstorm, im Grunde, genau um gar nichts, ausser einer geschlagenen Moralkeule. Der Mob schlägt mittlerweile im Web mit immer größeren Moralkeulen um sich. Wer da nicht per se Oberheilig ist, muss mit vernichtenden negativen Mobreaktionen leben. Das war nie das Ziel der Aufklärung. Selbst die absolut unheilige Kirche, unheilig im Bezug auf ihre Taten in der Vergangenheit, reagiert heute nicht mehr in diesen Moralkategorien. Der Onlinemob formiert sich heute zur Überheiligkeit. Wer nicht absolut gegen alles ist, was der Mob gerade will, der wird öffentlich wirksam angeprangert.

Diese Entwicklungen zerstören jegliche Hoffnungen, die mit dem Internet verbunden waren und sind. Als freiheitsliebender Mensch sehnt man sich nach einem starken Staat der diesen Mob unter Kontrolle hält. Dies ist im Grunde eine Perversion der Hoffnungen, in denen es ja gerade darum geht, dass der Bürger dem Staat seine Grenzen aufzuzeigen hat. Der Onlinemob sollte sich endlich wieder darauf besinnen, für was Online gekämpft werden muss. Wenn in Frankfurt bei einer friedlichen Demonstration (#blockupy) der Staat mit völlig unverhältnismässiger Gewalt anrückt, dies im Web erkennbar wird, dann sollte sich ein Mob der Empörung darüber bilden. Das sind wichtige Ziele.

Wenn ein Blogger sein Fehlverhalten der Vergangeheit beschreibt, ein anderer Blogger sich dazu äussert, dann sollte sich kein Mob gegen diese beiden Blogger “vereinen“, sondern es sollte miteinader diskutiert werden. Das Stellvertreterverurteilen, also die Suche nach Schuldigen für eigenes erfahrenes Unrecht, ist kein Zeichen von Reife und/oder Erkenntnis, sondern nur das Zeichen dafür, dass man sein Päckchen, das jeder auf die eine oder andere Weise mit sich herumträgt, noch immer nicht verarbeitet hat. Den moralischen Zeigefinder kann immer Jeder und überall zeigen. Es gilt aber für die Zukunft, also das besser werden der Demokratie, immer dann inne zu halten, wenn die einzige Argumentation die Moral ist.

Man muss dem Robert Basic nicht zustimmen, mit dem was er da geschrieben hat, man kann aber nachdenken und sich fragen, ob er jetzt, weil er zugibt früher ein Arschloch gewesen zu sein, auch zwangsweise heute noch eins ist und darüber hinaus, ob er jetzt als Stellvertreter für all die Arschlöcher herhalten muss.

Kinder sind per se nicht heilig, sondern kämpfen ihre Kindheit hindurch und wollen Grenzen erkunden. Früher in der 1. Klasse hat praktisch jeder Junge mit jedem anderen Jungen die Fäuste getauscht. Irgendwann war das dann Geschichte. Sind jetzt aber alle Jungen von Früher verkappte Täter oder eben “nur” Kinder gewesen? Man kann die Frage mit Moral beantworten und auf die Fresse fallen oder eben mit Vernunft. Dass dann sogar dem Ix von Wirres in dem oben verlinkten Beitrag, in den Kommentaren, eine versteckte Täterschuld untergeschoben wird, grenzt ans Absurde.

Wenn der Onlinemob seine Einstellung nicht verliert und heiliger als der Papst sein will, dann wird das am Ende jegliche Hoffnung auf Erneuerung der Gesellschaften aushebeln, denn irgendwann wird und muss der Staat dann massiv eingreifen. Dies wird dann aber wieder dazu führen, dass die Entwicklung gebremst wird, genau so, wie die Entwicklung der Wissenschaft über Jahrhunderte hinweg durch die Kirche gebremst wurde.

PS: Gehen wir mal davon aus, dass Politik nicht einfach “nur” so passiert, sondern auf Strategien aufbaut, dann könnte es übrigens durchaus sein, dass sich gewisse Strategien den Onlinemob bewusst nützen werden, um dann eben eine Rechtfertigung für weitreichende Gesetzesänderungen zu finden. Es wäre also durchaus denkbar, dass Online bewusst der Mob “simuliert” wird, um daraus die Rechtfertigungsgründe ziehen zu können. “Oh guckt mal da..der Mob fordert Lynchen, Hinrichtung usw. usf. .. jetzt müssen wir als Staat leider eingreifen mit folgenden Gesetzen..”
Gegen solche Gesetze dann anreden zu wollen, wird schwer werden. Dies war ja auch das typische Vorgehen bei Demonstrationen. Vermummte Beamte mischen sich unter die Demonstranten und werfen Steine, jetzt kann die Demonstration mit Gewalt aufgelöst werden, später in den Medienberichten wurden dann die Szenen der Steinewerfer gezeigt und alles war OK. Die Politiker brauchten dann nur noch von Steinewerfern reden und war sich der Mehrheit gewiss. Dieses System funktionierte übrigens bis Stuttgart 21. Auch dort wurde es versucht, konnte aber zum Glück auch durch das Internet widerlegt werden.
Schaffen die Onliner es innerhalb kürzester Zeit nicht, ein Onlineklima der Endmobbung zu erreichen, dann kann jede Gruppe durch Provokateure, die Online Mob simulieren, für verschärfte Gesetzesänderungen sorgen. Den Willen der Staaten die Onlinebüchse der Freiheit wieder schliessen zu können, kann man sofort beobachten, wenn man sich die vielen Versuche der Überwachung gerade in unserer Zeit bewusst macht. Das ist also keine Verschwörungstheorie, sondern vermutlich die nahe Zukunft.


01
Jun 13

Der Rechtsstaat als Täter

Es kocht wieder überall. Das erinnert ein wenig an die Zeit der #S21 Demonstrationen in Stuttgart, was z.b. gerade in Istanbul abgeht. Auch in Deutschland ist heute wieder was los, in Frankfurt gibt es die Blockupy-Demonstration. die anscheinend vor kurzem gestoppt wurde. Siehe auch hier.

Was macht den Staat zum Täter?
Nehmen wir ein aktuelles Beispiel aus Istanbul (Achtung Video mit brutaler Polizeitgewalt!). Hat jetzt der Polizist, der in dem Wasserwerfer sitzt und die Stärke des Wasserstrahls, die Dauer des Beschusses und das Ziel selbst einstellt, als Täter gehandelt? Ja, aber leider ist die Sache vielschichtiger, denn der Staat ermöglicht es erst, dass einzelne Staatsdiener überhaupt in der Lage sind, mit möglichst brutalen Mitteln gegen friedlihe Demonstranten vorgehen zu können. Dr Staat ermöglicht es, in dem er indirekt die Mittel zur Verfügung stellt und direkt eine Verfolgung von einzelnen Staatsdienern derart behindert, dass der einzelne Staatsdiener eben in den seltensten Fällen tatsächlich etwas zu befürchten hat.

Jetzt gerade läuft ein Gerichtsverfahren gegen den Pfarrer König in Dresden (mehr Infos hier und hier und hier). Obwohl es sehr offensichtlich ist, dass die Staatsmacht, in Form von Polizisten, lügt wie sie will und anscheinend auch Verabredet, wird da ein Verfahren geführt, was an Absurdität kaum mehr zu überbieten ist.

Führt man den Gedanken weiter, endet man irgendwann an der Position, dass der Staat mit Vorsatz handelt, wenn er bewusst einzelne Täter, also z.B. Polizisten, schützt. Diese also in ihrer beruflichen Sozialisation immer wieder erfahren, dass sie auch gerne über das Gesetz hinaus handeln können, da sie eine Verfolgung nicht zu befürchten haben.

Der Staat mit seiner Gewaltenteilung funktioniert nicht, da diejenigen, also die Politiker, die direkt durch ihre Gesetzgebung und Vorschriften Einfluss darauf nehmen, wie und wann der Staat auch gegen Missbrauch in den eigenen Reihen vorgeht, längst schalten und walten können, wie sie wollen. Korrupte Politiker, die häufig eigene wirtschaftliche Vorteile verfolgen, können durch ihre Anordnungen als Amtspersonen eben auch direkten Einfluss auf die Eskallation von Demonstrationen nehmen. In Stuttgart wurden z.B. Kinder, Rentner und andere an der Demonstration teilnehmende Personen von einem amoklaufenden Staat, in Form von Polizisten, auf völlig unangemessene Art und Weise verletzt und körperlich misshandelt. Natürlich reden sich die Politiker später damit heraus, dass es ja nur “Einzelfälle” bzw. “Einzeltäter” waren. Die Wirklichkeit dahinter ist aber, dass der Staat den Rechtsmissbrauch vorsätzlich billigt, in sogar befürwortet. Mappus hat bis heute keine Sanktionen wegen der ausufernden Gewalt bei den #s21 Demonstrationen durch die Polizei “erleiden” müssen.

Politiker können also im Grunde ihre Macht so oft und so viel missbrauchen, wie sie wollen, ohne jegliche Verfolgung befürchten zu müssen. Das ist kein Rechtsstaat, das ist Rechtsstaatsterrorismus!

Jede Demokratie, die eine sein will, sollte sich fragen, warum z.B. ein George W. Bush nicht im Gefängnis sitzt wegen Mord, Totschlag, Betrug, Kriegsverbrechen, Folter usw. usf.
Die Bush Regierung hat gelogen, betrogen, gemordet, gefoltert und einen Krieg basierende auf vorsätzlichen Betrug geführt. Wäre die Demokratie stark und im Sinne der Demokratie tätig, dann würden die Verantwortlichen und die Handlanger der Kriegsverbrechen bestraft.

In Frankfurt wird gerade eine rechtmässige Demonstration (Blockupy-Demonstration) durch den Staat behindert, basierend auf fadenscheiniger Argumentation. Die Mappus Schergen hatten ähnliche Argumente aufgefahren, bei den #s21 Demonstrationen. Ich erinnere mich noch gut an die lügenden Politiker im Fernsehen, die von Steinewerfern schwafelten, die sich am Ende als Kastanien herausstellten. Die Politik, also die Politiker und Parteien, vollführen Propaganda auf niedrigstem Niveau und schicken hochgerüstete Schlägertrupps gegen die Bürger los, weil deren Begehren ein anderes ist.

Die Verantwortung für Gewalteskallationen tragen mithin immer die Politiker, da sie ein System aufgebaut haben, in dem sie ihre Macht eben auch mit harter brutaler Gewalt verteidigen lassen können. Das kann man noch weiterspinnen und behaupten, dass jeder einzelne Politiker der sich an Kriegshandlungen, also die Ausrufung von Kriegen und/oder deren Vorbereitungen dazu, beteiligt ein Mörder ist. Denn Krieg ist immer Mord, ohne Ausnahme. Wenn unschuldige Zivilisten von Massenvernichtungswaffen (oder Drohnen!) getötet werden, dann ist das moralisch gesehen schlicht Mord. Natürlich haben sich die Machteliten durch obskure absurde Rechtssyteme abgesichtert, dass ihr mörderisches Treiben eben nicht verfolgt werden kann von dem Rechtssystem. Und genau dieses Verhältnis, machen können, was auch immer gewollt wird, ohne Verfolgungsmöglichkeit, führt eben auch dazu, dass Stuttgarter Politiker eine Horde Amokläufer aka Polizisten auf friedliche Demonstraten hetzen können, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Am Ende redet sich dann das politisch verantwortliche System heraus. Behelligt wird keiner von denen! Die einzige Chance die der/die Bürger/Bürgerin hat, ist, eine andere Partei zu wählen. Irgendwann. Leider sind aber praktisch alle Parteien gleich gepolt bzgl. des Machtmissbrauchs.

Ich mein, man muss sich mal vorstellen, trotz der Erfahrungen von Stuttgart 21 macht jetzt gerade der Rechtsstaat wieder als Täter bei den Blockupy-Demonstrationen auf sich aufmerksam. In Istanbul werden “fröhlich” vom Staat Demonstranten getötet, mit Vorsatz, und die machen einfach so weiter. Der türkische Premier Erdogan poltert sogar noch lautstark herum, dass er noch mehr Polizeieinsätze, also noch mehr Gewalt, durchsetzen will. “Er werde sich nicht einer Minderheit beugen”, sagt Erdogan. Wenn man also in Istanbul Täter finden möchte, dann sollte man direkt beim Staat mit der Suche beginnen. Die einzelnen Polizisten sind natürlich auch immer Täter, aber eben Teil in einer Fortführung des gesamten Tätersystems.

Was kann der Bürger dagegen machen?
Direkt und Zeitnah kann der Bürger nichts machen. Natürlich könnten die Bürger mit ebensolcher Gewalt antworten, dies würde aber nur zu noch mehr Gewalt vom Staat gegen die Bürger führen. Das ist also keine wirkliche sinnvolle Option.
Langristig kann der Bürger aber die mit Gewalt getränkten politischen Parteien abstrafen. Jeder Politiker der nicht erkennbar gegen jegliche Staatsgewalt ist, ist ein Täter und auch so zu betrachten. Die CDU war Täter in Stuttgart 21, sie wurde bei der Wahl aufs äusserste Abgestraft. Der Bürger konnte, leider erst hinterher, mit den Füssen auf das Andenken der CDU im Ländle treten und hat das perfekt gemacht. Mit Stuttgart 21 und deren Folgen ist den Politikern wieder klar geworden, dass sie eben nicht ungestraft machen können, was sie wollen. Leider fehlt, auch in unserer Demokratie, noch immer eine persönliche Haftbarkeit der Politiker für ihre Tätigkeiten im Amt, also z.B. die persönliche Haftbarkeit von Mappus für die Gewaltverbrechen des Staates gegen die Bürger usw.

Ist immer der oberste Politiker ein Täter?
Ja. Ohne Ausnahme. Allein schon aus dem Grund heraus, dass der oberste Politiker den Weg vorgibt, den der Staat nehmen soll. Würden die Politiker demokratisch handeln, dann würden sie bei Demonstrationen dafür sorgen, dass jeglicher Polizist erstens erkennbar wäre und zweitens sofort mit massiven Sanktionen rechnen müsste, wenn er als Individuum über das zulässige Verhältnis hinaus Gewalt ausüben würde, d.h. das Gesamtsystem der Demokratie ist noch längst nicht so gestaltet, dass der einzelne Politker frei jeder Schuld sein kann. Ganz im Gegenteil. Das System ist so gebaut, dass jeder dahergelaufene korrupte betrügerische Politiker auch noch dafür sorgen kann, dass der Staat als Täter nie belangt wird.

Nehmen wir ein weiteress Beispiel:
Die vorgetäuschten Terroranschläge in Luxemburg. Als Bürger einer Demokratie hätte ich erwartet, dass die Drahtzieher in Handschellen abgeführt würden. In der Realität des Versagens der Demokratie passiert aber genau gar nichts. Einzig und allein aus dem Grund, weil die Demokratie in Europa diesbzgl. reine Augenwischerei ist. Der Staat kann machen, was immer er will. Und wenn der Staat etwas macht, dann sind das immer politisch motivierte Strömungen dahinter und eben nicht ein abstraktes Gebilde. Der Staat kann also zu jeder Zeit von Betrügern übernommen werden und eben dann das machen, was er machen will. Eigentlich unfssbr, dass unsere Demokratien bzgl. ihres Selbstschutzes so verletztlich sind.

Es gibt noch viel Arbeit für den Bürger, bis auch der letzte Vollidiotpolitiker verstanden hat, dass er eben auch persönlich haften kann und muss!

PS: Weil Mappus & Co in Stuttgart 21 übrigens politisch Vollverblödet waren, konnte man relativ zügig die Verantwortlichen ausmachen. In Zukunft ist es übrigens wichtig, den Druck gegen die Politik zu erhöhen, in dem jedes Mal, wenn wieder die Staatsgewalt willkürlich handelte, die Verantwortlichen Namentlich genannt werden, gerade im Internt. Wer ist also gerade an dem Desaster in Frankfurt schuld? Nennt die Namen, macht Druck!


25
Mai 13

Die Anzahl aller Primzahlen in der Unendlichkeit

Vrdmmt.
Gerade stellte ich mir die Frage, wie viele Pimzahlen sind eigentlich in der Unendlichkeit vorhanden?
Da ich sie nicht alle zählen wollte, habe ich einen Trick angewendet:
Ich teile die Unendlichkeit in Zahlenbereich und beginne bei 16, dann verdoppel ich immer diesen Zahlenbereich, also 16, 32, 64, 128, 256, 512, 1024, 2048, 4096, 8192, 16384..

Die Primzahlanzahl im jeweiligen Bereich:
16 auch ((2^0)*16) = 6 (z1)
32 auch ((2^1)*16) = 11 (z2)
64 auch ((2^2)*16) = 18 (z3)
128 auch (usw.) = 31 (z4)
256 = 54 (z..)
512 = 97
1014 = 177
2048 = 314
4096 = 571
8192 = 1033
16384 = 1905

Dann teile ich die jeweilige Anzahl der Primzahlen durch 6 (so viele sind ja im ersten Bereich vorhanden):
6 / 6 = 1 (z1/6)
11 / 6 = 1,833333333333333 (z2/6)
18 / 6 = 3 (z3/6)
31 / 6 = 5,166666666666666
54 / 6 = 9
97 / 6 = 16,16666666666666
177 / 6 = 29,5
314 / 6 = 52,33333333333333
571 / 6 = 95,16666666666666
1033 / 6 = 172,1666666666666
1905 / 6 = 317,5

Dann setze ich die Verhältnisse zu den jeweiligen Multiplikatoren (Anzahl Primzahl / 6):
1,833333333333333 / 1 = 1,833333333333333
3 / 1,833333333333333 = 1,636363636363637
5,166666666666666 / 3 = 1,722222222222222
9 / 5,166666666666666 = 1,741935483870968
16,16666666666666 / 9 = 1,796296296296296
29,5 / 16,16666666666666 = 1,824742268041238
52,33333333333333 / 29,5 = 1,774011299435028
95,16666666666666 / 52,33333333333333 = 1,818471337579618
172,1666666666666 / 95,16666666666666 = 1,809106830122591
317,5 / 172,1666666666666 = 1,844143272023234

Dann suche ich einen Mittelwert, in dem ich alle Ergebnisse addieren und durch die Anzahl teile:
1,833333333333333 + 1,636363636363637 + 1,722222222222222 + 1,741935483870968 + 1,796296296296296 + 1,824742268041238 + 1,774011299435028 + 1,818471337579618 + 1,809106830122591 + 1,844143272023234 = 17,80062597928817
17,80062597928817 / 10 = 1,780062597928817

Die goldene Zahl der Primzahlen ist also 1,780062597928817, also ungefähr 1,78!

Wenn ich also meinen Zahlenbereich, wie oben beschrieben, begrenze, dann steht die Anzahl der Primzahlen (wie oben durchgeführt) im Verhältnis von 1,78!

Wenn mein Zahlenbereich also bei 16 beginnt (n=16) und sich dann immer verdoppelt y=(2^x)*16 (gelesen: y gleich 2 hoch x mal 16, wobei x=natürlich Zahlen sind), dann hat jeder Zahlenbereich eine bestimmte Anzahl Primzahlen, also y=(2^x)*16*za (za = jeweilige Anzahl der Primzahlen).
Beispiel:
Im zweiten Zahlenbereich also y=(2^x)*16 (wobei x=1 ist) ist der Faktor z2/6, im zweiten Zahlenbereich y=2^x*16 (x ist = 1, z2 = 11) ist der Faktor z2/6.
Also hat jeder nächste Zahlenbereich y=(2^x)*16 (wobei x=1,2,3 usw. sind) eine Anzahl Primzahlen die ungefähr 1,78 mal so groß sind, wie im vorherigen Bereich.

Beispiel:
1. Zahlenbereich: y=(2^0)*16 ; z1=6
2. Zahlenbereich: y=(2^1)*16 ; z2=11 (also z1*1,78=10,68 ungefähr = 11)
3. Zahlenbereich y=(2^2)*16 ; z3=18 (also z2*1,78=19,58, das liegt vrdmmt nahe an 18, der tatsächlichen Anzahl der Primzahlen, die Ungenauigkeit resultiert natürlich aus dem berechneten Mittelwert!)
4. Zahlenbereich: y=(2^3)*16 ; z4=31 (also z3*1,78=32,04)
Den Primzahlfaktor nenne ich jetzt und für immer p zum Zahlenbereich 16, also p16

Ich vermute mal, ach quatsch, ich behaupte das einfach, dass man das unendlich fortführen kann.
Daraus ergibt sich also, dass die Anzahl der Primzahlen im Unendlichen zu berechnen ist, in der Form:
Im Zahlenbereich y=(2^xunendlich)*16 ist zunendlich = (zunendlich-1)*p16 (gesprochen: y ist gleich (2 hoch x mal unendlich) mal 16. Dies könnte also der unendliche Zahlenbereich sein)
z=(2^xunendlich)*16/2*p16 (gelesen: Die Anzahl der Primzahlen z (müsste eigentlich zur Basis unendlich sein, aber ich weiß gerade nicht, wie ich die Basis unendlich in WordPress schreibe:-) ist gleich (2 hoch x mal unendlich) mal 16 geteilt durch 2 mal p16))

Man könnte also auch definieren:
yzurBasisn = (2^x)*16
Also auch:
yngleichznplus1malp16

 

Beispiel 1:
n = 2 (Zahlenbereich 64, also y=(2^2)*16; y=64; z2=11; p16=1,78)
yngleichznplus1malp16_2

also:
64=11*1,78
64=19,58 ungefähr 18
Beispiel 2:
n=3 (Zahlenbereich 128, also y=(2^3)*16; y=128; z3=18; p16=1,78
128=18*1,78
128=32,04 ungefähr 31

 

Das bedeutet, dass die Anzahl der Primzahlen in einem Zahlenbereich (y=(2^x)*16) zu berechnen ist, durch die Formel (siehe Bild oben). Wobei gilt: n=alle natürlichen Zahlen größer 0; p16=1,78)
Mit der Formel kann ich also alle Primzahlanzahlen in einem Zahlenbereich definieren.

Wenn man also irgendeinen Bereich und deren Primzahlanzahl im unendlichen Raum kennt, dann kann man daraus ableiten, wie groß die Anzahl aller Primzahlen im Unendlichen ist. OK, natürlich ist die Anzahl der Primzahlen im Unendlichen ebenso Unendlich, aber das macht nichts, denn jetzt kann man auch ableiten, dass die Anzahl der Primzahlen im vorhergehenden Zahlenbereich des Unendlichen eben auch nur halb so groß ist und davor auch wieder nur halb so groß usw. usf. (natürlich nur dann, wenn der Bereich der Unendlichkeit eben auch in Zahlenbereich von 16, 32, 64 usw. aufgeteilt wird).

Man kann also, wenn man einen vorherigen Zahlenbereich (y=2^x*16 zu za) bzgl. der Primzahlanzahl kennt, ableiten, wie viele Primzahlen sich im nächsten Zahlenbereich befinden müssen (y=(2^x+1)*16 also za*p16).

Im Grunde kann man also auch formulieren:
Teilt man die Unendlichkeit in Zahlenbereiche von 16 (32, 64, 128 usw.), also y=(2^x)*16 (wobei x = natürliche Zahlen) sind, dann ergibt das eigentlich eine neue Betrachtung der Unendlichkeit (die Formel y=(2^x)*16 schreibe ich nur deshalb so, weil hier im Blog die hochgestellten Zeichen leider als ? enden, wenn man das dann via Browser anguckt, dumme Sache diese Blogsoftware).

Die Unendlichkeit wird also wie “Unendlichkeit zur Basis Prim = (2^x)*16″ betrachtet.
Gemeint ist mit “Unendlichkeit zur Basis Prim”, die Summe der Primzahlen in der Unendlichkeit. Das ist ja die Frage von ganz oben.

Jetzt muss man natürlich aufpassen, denn:
Die Unendlichkeit ist nicht einfach “(2^x)*16″, sondern sie bildet sich, immer auf die Frage bezogen, wie viele Primzahlen es in der Unendlichkeit gibt, also Unendlichkeit zur Basis Prim, vermutlich wie folgt (n=größer0; p16=1,78)

infinity
(Wenn man also die Anzahl der Primzahlen in dem Zahlenbereich 16 herleitet, wie oben geschehen, dann kann man auch was über die Summe aller Primzahlen in der Unendlichkeit sagen. Da die Anzahl der Primzahlen nur in bestimmten Bereichen der Unendlichkeit betrachtet werden können, da die Anzahlen irgendwann astronomisch groß werden, kann die Gesamtsumme dennoch zumindest beschrieben werden, wie oben. Die Anzahl der Primzahlen im jeweiligen Bereich kann man ja über

yngleichznplus1malp16

berechnen, wenn man p16, also den Faktor, betrachtet.

Meiner Meinung nach, muss daraus zwingend folgen, dass man die Unendlichkeit in Zahlenbereiche aufteilen kann.

infinity_inf

 

Wenn man die Unendlichkeit in Zahlenbereiche aufteilen kann, dann müssen diese Zahlenbereiche eine bestimmte Funktion (damit ist keine mathematische Funktion gemeint) erfüllen.

Würde ich also z.B. einen unendlichen Raum derart betrachten, dann würde ich bestimmte Bereiche in diesem Raum definieren können (wie die Zahlenbereiche). Weiterhin müsste der unendliche Raum, je weiter man an die Unendlichkeit herantreten würde, speziellere Bereiche definieren (dazu unbedingt das hier lesen). Ich vermute mal, dass die Primzahlzwillinge, je weiter man in die Unendlichkeit vordringt, desto weiter auseinanderliegen, genau so etwas auch im Raum verursachen würden. Der Raum müsstet sich also, je weiter man sich der Unendlichkeit nähert, desto weiter auseinander ziehen. Der Raum dehnt sich also im Verlauf der Unendlichkeit.

Analog dazu, kann man vermutlich annehmen, dass jeglicher Raum, also ein Teilbereich eines Raumes, die gleichen Annahmen besitzt wie der Zahlenstrahl. Also innerhalb jeglicher Raumbereiche herrscht zwischen dem Bereich x und y auch die Unendlichkeit (analog wie zwischen 1 und 2, es gibt unendlich viele Zahlen dazwischen), d.h. in jedem Raumbereich wird man spezielle Bedingungen finden, die dem oben gesagten entsprechen, der Raum selbst dehnt sich also im Verlauf der Unendlichkeit (beginnend mit einer Art “Verdichtung”), weiterhin kann ich ihn in spezielle Bereiche unterteilen und werde diese auch finden.

Ein Beispiel:
Ein Atomkern, betrachtet als so ein unendlicher Raumbereich, muss sich im innern immer weiter “verdichten” und im Randbereich immer weiter “dehnen”. Man würde also erstens spezielle Bereiche in diesem Atomkern finden (der Kern, die höchste Verdichtungsrate; die Elektronenschalen analog wie die Zahlenbereiche, diese müssten nach der Form y=(2^x)*16 funktionieren, und den Randbereich, also die Dehnung der Unendlichkeit, die im Verhältnis zu dem Kernbereich x-fach größer sein muss, weil sich der Raum immeer weiter dehnt).

Kann das überhaupt möglich sein, dass ein nach außen abgeschlossener Bereich (z.B. ein Atomkern) im inneren dennoch die Bedingungen eines unendlichen Raumes erfüllen kann?
Ein klares “Ja”. Zwischen jeder x-beliebigen Zahl zur nächsten Zahl herrscht bzgl. der Anzahl der Zahlen die Unendlichkeit (von jeder x-beliebigen Zahl zur nächsten wird die Zahl immer kleiner, innerhalb eines Zahlenbereichs). Übersetzt man das auf einen unendlichen Raum, dann ist das immer kleiner werden einer Zahl zur nächsten Zahl innerhalb eines Zahlenbereiches, das anwachsen, also dehnen, des Raumes. Wenn sich der Raum selbst gegen Ende der Unendlichkeit immer weiter dehnt, dann kann ich das Ende niemals erreichen, innerhalb des unendlichen Raumes.
Vermutlich haben wir Menschen bei der Deutung der Unendlichkeit nicht verstanden, dass immer größere Zahlen auf dem Zahlenstrahl, bis hin zur Unendlichkeit, eben nicht ein unbedingtes Anwachsen des Raumes bedeuten muss, wenn man das auf den Raum übersetzt, sondern das genau Gegenteil davon, der Raum dehnt sich immer weiter gegen Ende der Unendlichkeit. Das das Dehnen des Raumes genau im Unendlichen eine Aufhebung des eigentlichen Raumes bedeuten muss, kann dieser Bereich eben alles sein und muss nicht zwingend eine unendliche Größe im klassischen Sinne bedeuten. Vielmehr kann und wird es bedeuten, dass genau der Bereich der Unendlichkeit eine Auflösung des Raumes darstellt, da die unendliche Dehnung von einem zum nächsten Raumbereich eben auch im Nichts definiert ist. Wenn der Raum nicht mehr vorhanden ist und sich aufgelöst hat, dann ist das Nichts. Genau im Bereich der Unendlichkeit herrscht also im Grunde Nichts, weder Raum noch Zeit, weder Zahl noch das Anwachsen.

Die größe mögliche Zahl der Unendlichkeit ist also im Grunde Nichts. Vermutlich kann man die Null, also als Nichts betrachten. Die Unendlichkeit ist also im Grunde Nichts bzw. gleich Null. Ein Urknall hat also nicht unendlich viel Energie besessen, sondern genau gar keine Energie. Ein unendlicher Raum hat also nicht unendlich viel Ausdehnung, sondern im Grunde gar keine. Innerhalb eines unendlichen Raumes können also unendliche viele andere unendliche Räume herrschen, ohne das irgendeine energetische Unlogik entstehen würde. Nichts mal Nichts ist Nichts.

Dennoch können sich die jeweiligen einzelnen Unendlichkeiten exponentiell “ergänzen”, also im Grunde “vermehren”, da die Gesamtbilanz immer Null ist. Die Menge aller Zahlen ist also Null. Die Menge aller Unendlichkeiten ist Null. Die Menge aller Primzahlen ist Null usw. usf.

Übersetzt man das auf den Urknall, dann ist der Urknall nicht eine Ausdehnung des Raumes beginnend im Zustand der unendlichen Stauchung, so wie wir es ja bisher betrachten, sondern der Urknall ist der Zustand der Vermehrung des unendlich vorhandenen Nichts. Im Grunde ist der Urknall also keine Blase die sich ausdehnt, sondern eine Vermehrung, ein Anwachsen, der Unendlichkeit selbst. Das würde auch bedeuten, dass sich das Universum eben nicht irgendwann wieder zusammenzieht, sondern sich immer weiter, stetig steigend (exponentiell) vergrößern wird. Je größer das Universum im Zeitverlauf wird, desto weiter wird es sich ausdehnen. Irgendwann wird die Ausdehung so groß sein, dass sie mit keinerlei Herleitung der klassischen Urknalltheorie mehr begründet werden kann. Der Versuch heute, die Ausdehnung des Universums durch dunkle Materie/Energie zu begründen, wird spätestens dann enden, wenn man feststellt, dass sich der Faktor der Ausdehung der Form

yngleichznplus1malp16

nähert. Die klassische Herleitung über dunkle Materie/Energie wird irgendwann “leider” festellen, dass sich die Zunahme der dunklen Materie/Energie auf Unendlichem Niveau befinden wird, um die Ausdehnung überhaupt noch beschreiben zu können. Die dann fälligen Fragen, woher denn diese unendliche dunkle Materie/Energie kommen soll innerhalb des begrenzten Universums, wird dann auch zum Fall der Theorie der dunklen Materie/Energie einleiten. Denn späetestens dann, wenn die dunkle Materie/Energie viel größer sein müsste, wie sämtliche im Universum vorhandene Energie, also der Zustand der Unendlichkeit, wird das Ende dieser These beginnen.

Die Frage nach der dunklen Materie/Energie, was sie denn ist, ist also nicht die Annahme, dass da draussen Dinge herrschen, die wir nur noch nicht gesehen haben bzw. beweisen konnten, sondern die Antwort ist, dass es erstens keine dunkle Materie/Energie gibt und zweitens die Ausdehung des Universums nicht eine wirkliche Ausdehnung des begrenzten Raumes ist, sondern eine Vermehrung von Nichts, der Raum dehnt sich also nicht wirklich aus, sondern “vermehrt” sich ständig. Er wird größer, weil sich immer mehr “Raumteilchen” bilden, der Zustand wird im Zeitverlauf immer weiter anwachsen, bis die Zunahme den Zustand der Unendlichkeit erreicht hat. Und mit keiner klassischen heutigen Theorie mehr erklärt werden kann. Meine Annahme wird also erst in ungefähr unendlichen Jahren bewiesen werden..eine für mich gerade unheimlich lustige Vorstellung.

Allerdings kann das im Grunde auch heute schon “bewiesen” werden. Vermutlich aber erst dann, wenn man eben die besonderen Bereiche der Unendlichkeit betrachtet. Also: Im inneren der Unendlichkeit herrscht genau im “Zentrum” die größe Stauchung und am Rand die höchste Dehnung, bis hin zur Auflösung des Raumes, der Zeit, jeglicher Zahl usw. usf.
Weiterhin folgt jegliches darauf basierende Etwas, also im Grunde alles, immer dieser Gesetzmäßigkeit. Atome sind eine Folge daraus und folgen in ihrem Aufbau genau dieser Gesetzmäßigkeit, im Zentrum ist die höchste Stauchung, gegen Ende die höchste Dehnung. Dazwischen sind ganz spezielle Bereiche zu finden. Insgesamt ist ein Atom also von unendlich viel leerem Raum umgeben, während sich seine Masse und Energie usw. praktisch nur im Zentrum findet. Der Atomkern wiederum folgt auch wieder dieser Gesetzmäßigkeit. Planeten folgen ihr. Galaxien folgen ihr. Zellkerne folgen ihr usw. usf.

Der Zahlenstrahl folgt genau so. Dies wird allerdings erst bei unendlich hohen Zahlen sichtbar werden. Geht man davon aus, dass man von einer Zahl zur nächsten Zahl eine gewisse Menge Energie aufbringen muss, um sie darstellen zu können bzw. zu berechnen, dann, auch erst dann(!), wird klar, dass gegen Ende der Unendlichkeit so viel Energie aufgebracht werden müsste, dass die Zahlen gegen Ende eben immer weiter auseinader liegen werden, wenn man die Zahlen auf einem Raster der Energie betrachtet:
Ein Beispiel für die natürlichen Zahlen:
0 + Energie + 1 = 1
1 + Energie + 1 = 2
1 + Energie + 2 = 3

Wir können zwar direkt die Zahl 2 sagen, definitiv sollte die Zahl 2 aber so wie oben definiert werden.
Also (für x=1 und z=größer 0):
x+zn=zn+x (gelesen: x plus z zur Basis n = z (zur Basis n plus x)
Plus die aufzubringende Energie (E):
x+E+zn=zn+x+E (gelesen: x plus Energie plus z zur Basis n gleich z (zur Basis n plus x) plus E, dass kann man dann auch so schreiben:
zgleichnull

 

Die nächste Zahl wäre also irgendwann das aufbringen unendlicher Energie, genau in dem Bereich der Unendlichkeit. Würde man also die Zahlen (was vermutlich schon immer hätte gemacht werden sollen) auf einer Skala inkl. der Energie aufzeichnen, dann würden diese Zahlen im Verlauf immer weiter auseinander liegen, bis hin zu dem Bereich, dass keine nächste Zahl mehr folgen kann. Theoretisch gibt es diese Zahl zwar, aber die Unendlichkeiten bedingen irgendwann, dass es diese Zahl nicht mehr geben kann, da die Energie dafür nicht mehr vorhanden ist. Genau dieses paradoxe Verhalten ist vermutlich auch der Grund, warum man die Unendlichkeit seit je her falsch betrachtet. Die größte Zahl ist eben nicht +1 zu sehen, sondern folgt der Bedingung für Energie:
zgleichnull

Theoretisch kann ich zwar immer eins dazuzählen zur größen anzunehmenden Zahl, praktisch aber nicht in diesem Universum. Ich kann das erst dann machen, wenn ich ins nächste Universum gewechselt habe, und mit dort die nötige Energie besorgt habe. Also vermutlich:
u2

 

UzurBasisn steht für ein nächstes Universum, um die benötigte Energie zu beziehen. Ich kann also im Zahlenbereich nur bis zur Grenze des Universums (die enthaltene Energie) vorgehen und muss dann zwangsläufig ins nächste Universum gehen, um die Unendlichkeit der Zahlen weiterzuführen, die ja theoretisch vorhanden sind. Da sie theoretisch vorhanden sind, muss es also rein praktisch betrachtet unendliche Universen geben. Es muss also auch schon in unserem Universum unendliche viele Bereiche geben, die erst wieder im nächsten Bereich die nötigen Bedingungen erfüllen können, z.B. der Zahlenbereich zwischen 1 und 2, gefüllt mit unendlichen vielen Zahlen, d.h. der Zahlenbereich von 1 bis 2 kann erst dann erfüllt werden, wenn es auch den nächsten Bereich (hier 3) gibt. Dieser ist dann im Grunde ein den vorherigen Zahlenbereich umschliessender Zahlenbereich. Unser Universum wird also vermutlich von unendlich vielen anderen Universen “umschlossen”.

Es muss also auch Zusammenhänge im Primzahlbereich geben, wenn man den Zahlenbereich so definiert, wie ich das gemacht hatte weiter oben. Gibt es einen Primzahlanzahlbereich z1, dann muss es einen Primzahlanzahlbereich z2 geben usw.

Es muss also eine unendliche Anzahl Primzahlen in unserem Universum geben, die allerdings bedingen, das es in unserem Universum die Obergrenze
zgleichnull

aller Primzahlen gibt. Die dann auch wieder erst dann erweitern werden können, wenn man ein nächstes Universum nimmt. Es gibt in diesem Universum also tatsächlich nur eine endliche Zahl Primzahlen, obwohl sie unendlich ist, wenn man weitere Universum hinzuzieht.

Für unser Universum kann man aber sagen:
Die Zahlen sind begrenzt, die Primzahlen sind begrenzt, alles ist begrenzt.
Vrdmmt, vrdmmt, vrdmmt..


15
Mai 13

Gießen hat auch moderne Gebäude

Jahaa, in Gießen gibt es auch moderne Gebäude, z.B. am Berliner Platz (für schärfere bessere Ansicht, auf die Bilder klicken):

IMG_0117

und:

IMG_0116

(beide mit Tokina AF 11-16mm/2.8 Objektiv DX und Canon 7D)

Hier ein paar Bilder mit dem Canon 70-200 F4 IS USM:

bearbeitet-0100

bearbeitet-0098

bearbeitet-0091

PS: Falls Jemand die Bilder verwenden möchte, nur zu.


11
Mai 13

Zeiss in Wetzlar

Ganz in meiner Nähe, nämlich in Wetzlar, hausiert auch Zeiss. Die bauen gerade ein Riesending in Oberwetzlar auf einem Ex-Kasernengelände.
Gerade hatte ich das Video hier geguckt. Getestet wurde das Zeiss Apo Sonnar T* 2/135.

Vrdmmt!
Ich werde mich ab morgen in Wetzlar vor der Hofeinfahrt von Zeiss niederlassen und ein Schild vor mich stellen “Habe total Videohunger, nehme statt Semmel gerne ein Apo Sonnar T* 2/135. Aber nur, weil ich der Weltherrscher bin!”.

Ich bin mal gespannt, ob die Zeiss’ianer statt der Semmel zufällig so eine Linse in meinen Becher werfen sanft ablegen werden.

PS: Axso..ich brauche eine Canon Linse, also EF-Mount. Habe die Canon 7D.

PPS: Hallo liebe Zeiss’ianer, ich nehme auch gerne alle anderen Linsen von Euch. Ich mein, ich, der Weltherrscher, ihr, die Zeiss’ianer, da kann doch einach nichts schiefgehen. Das müsst ihr doch verstehen! Stellt euch doch nur vor, wenn ich Filme über meine großartigen glorreichen Taten drehe und das dann mit Zeiss-Linsen, die Besten der Besten der Besten, Sir, mache. Wir, also Ihr und ich, können dann die Welt erobern, sie knechten UND auch alle anderen Linsenhersteller (diese Schurken mit ihren billigen Gläsern) auf die Knie zwingen und sie sagen lassen:”Ja, vrdmmt, wir kaufen jetzt auch nur noch Zeiss-Linsen!”. Und? Hä?! Na?!
In froher Erwartung auf euren Anruf werde ich jetzt so lange meinen Sensor putzen!


08
Mai 13

Dreamteam Canon 5D Mark III und Atomos Ninja 2

Es ist endlich soweit: Es gibt ab sofort ein Dreamteam im DSLR Bereich! Canon hat der 5D Mark III ein Firmwareupdate spendiert. Ab sofort wird das HDMI Signal sauber (ohne Einblendungen) in 1080p ausgegeben.

Macht so etwas Sinn?
Wofür braucht man das?
Und: Warum?

All diese Fragen und warum man unbedingt das Atomos Ninja 2 braucht, um dieses Dreamteam zum laufen zu bekommen, wird von Stefan Czech entweder auf Youtube und/oder auf Vimeo erklärt.

Stefan Czech erklärt (zwar in Englisch, aber gut verstehbar) sämtliche Zusammenhänge und gibt Antworten auf alle Fragen zu diesem Thema. Als Nerd braucht man genau solche Onlinevideos, um glücklich träumen zu dürfen..:-)

Von ihm gibt es auch zwei DVDs zu DSLR Filmerei, die ich absolut empfehlen kann.

Am besten den Channel von Stefan abonnieren, denn er bringt immer wieder Ergänzungsvideos zu seinen DVDs raus.


09
Apr 13

Ein Blick von innen auf Dings

Es fehlt keine Wahrnehmung. In dem Text einer unbekannten Autorin, die meint, dass Blogger mehr in Zeitungen schreiben sollten, ist ein riesiges Problem enthalten (Link via wirres). Nein, nicht die Sache mit dem Bloggen in Zeitungen. Blogs sind keine wie auch immer geartete Kampfansage an die Gesellschaft(en).

Es gibt Blogs, weil es das Internet gibt. Es gibt das Internet, weil es die Technik gibt. Es gibt die Technik, weil sie irgendwann erfunden wurde. Blogs sind, ganz grob argumentiert, schlicht nur eine evolutionäre Entwicklung. Das nie ausgesprochene Geheimnis der Bloggerei, ist, dass es eigentlich nie ein Geheimnis gab. Was wir Online machen ist schlichtes Ausnutzen der Möglichkeiten. Wenn es übermorgen, durch Zufall, möglich sein wird, im kompletten “Universumsinternet” zu schreiben und vielleicht von 100.000k trilliarden Aliens gelesen zu werden, dann machen wir auch das auch, auch ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Als ich vor gefühlt viermilliarden Jahren mit dem ins Internetschreiben angefangen hatte, machte ich das, weil es ging, weil ich es konnte und weil ich es wollte.

Und ich war mir von Anfang an bewusst, dass Niemand meinen Senf wirklich braucht und/oder versteht, geschweige denn will, dennoch machte ich es. Natürlich bilden sich irgendwann philosophische Strukturen hinter/unter dem, was viele Menschen irgendwann einfach so machen, weil sie es können (techn. betrachtet). Die philosophischen Strukturen wurden/werden aber von denen gebildet, die im Grunde am wenigsten dazu im Stande sind. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Diskussionen im Jahr 2005 bis ca. 2007 was Blogs sind, was Blogs sein könnten, was Blogs sein müssen. Weil es mich sehr interessierte, damals, machte ich eine Blogtalk-Reihe in der ich wissen wollte, was die Menschen antrieb, dies oder jenes Online zu machen.

Irgendwann wusste ich es dann. Ich weiß es irgendwie auch heute noch. Wir Alle machen das Online, nicht weil wir eine Botschaft haben und/oder die Welt retten wollen, ausser mir natürlich, ich will immer die Welt retten, einer muss das ja machen, sondern weil wir es können. Füher wurde das Können technisch bedingt, heute fragt keiner mehr nach dem technischen Können, heute sind Twitter, Facebook, Blogs und all die anderen Dienste einfach so da. Wir machen das heute, weil wir noch nicht mal mehr wissen müssen, wie das eigentlich geht. Vor langer Zeit hatte ich hier im Blog mal angenommen (da stehe ich nach wie vor hinter), dass jegliche Lebensform sich so nach und nach vernetzt und Strukturen bildet, die, wenn sie sich weiterentwickeln können, am Ende zu einer kompletten Vernetzung der Lebewesen führen wird. Wir stehen da gerade mal am Anfang mit dem Internet. Viele denken, dass Internet sei die oberste Ebene der Entwicklung, also der Vernetzung. In Wirklichkeit ist das Internet gerade mal als Anfang zu sehen. Die Google Brille ist z.B. ein nächster Schritt oder meine “Projektive-Nano-Visualität” oder oder oder..

Wenn man den Sinn hinter all den Dingen, die uns antreiben, sucht, dann sucht man am Ende genau das, was die Menschen schon immer suchen: Wer sind wir eigentlich? Was ist Leben? Was ist das Universum? Die Vernetzung ist nicht eine in unseren Genen evolutionär einmutierte Sache, sondern pure nackte Neugier.
Vernetzung ist schlichte Neugier.

Wer neugierig ist, der wird zwangsläufig andere treffen und gemeinsam suchen. So kann man sicherlich auch Wissenschaft definieren. Wissenschaft ist nicht aus Vernunft entstanden, sondern schlicht aus Neugier. Vernetzung ist nur ein Vehikel, seine Neugierde möglichst effizient zu stillen. Die Frage also, warum wir uns im Internet tummeln, kann man nur beantworten, wenn man mehr über die Neugier herausfindet.

Wikipedia definiert das so:
“Neugier (auch Neugierde) – lateinisch novarum rerum cupidus in der Bedeutung auf Neues begierig – ist das als ein Reiz auftretende Verlangen, Neues zu erfahren und insbesondere Verborgenes kennenzulernen”.

Natürlich ist das jetzt keine so große Erkenntnis, denn der Mensch weiß schon seit Ewigkeiten, dass er von der Neugier getrieben wird. Das Internet sollte man allerdings ähnlich betrachten:
Wir vernetzten uns im Internet, weil wir alle wissen, dass die wirklich großen Fragen der Menschheit immer noch nicht beantwortet wurden. Das Internet, auch das beschwöre ich schon seit einer sehr langen Zeit hier im Blog, wird irgendwann ein neues Bewusstsein “erschaffen”, dass dann vielleicht im Stande sein wird, die großen Fragen anzugehen. Da geht es übrigens nicht um diese unsägliche “Schwarmintelligenz”. Ein Schwarm Vögel wird niemals irgendwelche tiefgehende philosphischen Konstrukte erfinden. Diejenigen die die Diskussion über die Schwarmintelligenz in den Pott warfen, wussten leider nicht, das Neugier keine Schwarmsache ist, sondern eine individuelle Entscheidung. Immer dann, wenn wir Dinge hinterfragen, füttern wir unsere ureigene Neugier. Das machen wir ständig, also natürlich nicht jeder von uns, sehr viele geben sich mit dem täglichen RTL-Hirn-Vernichtungsapparat zufrieden, weil sie vermutlich schlicht aufgegeben haben. Oder es schlicht noch nie konnten, also das hinterfragen, denn das ist eine anstrengende sich immer wiederholende Sache.

Mit meinem ZWUKS-Plan definierte ich mal die ideale Neugier. Übrigens lange, bevor es sowas wie das iPhone gab. Die Menschheit weiß irgendwie intuitiv, dass sie am Ende am Ende sein wird, wenn sie es nicht schafft, bis dahin technische Lösungen zu finden. Wenn alle Ressourcen unseres Raumschiffs verbraucht sein werden, werden wir Menschen vor einer vrdmmt großen Scheisse stehen und das obwohl es da daraussen in den weiten des Universums alles in ausreichenden Mengen gibt. Wir Menschen, nachdem die Kirche irgendwann ihren Einfluss verloren hatte, wurden aufgeklärt und fanden dann auch selbst heraus, dass irgendwie alles Endlich ist. Das einzige was im Überfluss mit uns Menschen auf die Erde kam, sind Ideen, Fantasien und Möglichkeiten. Und genau daraus bedienen wir uns, seit unser Hirn unser Selbst entworfen hat. Neugier ist ein Produkt der unendlichen Ideen in uns. Blogs sind ein Produkt der Fantasien in uns. Vernetzung ist das Produkt der Möglichkeiten.

Wenn die Entwicklung des Internets, als technisches Vehikel, so weitergeht wie bisher und uns keine neue Kirche aka der Staat zu sehr behindert, dann werden im und mit dem Internet komplett neue Lebensräume gefunden werden können. Das meine ich genau so, es werden Innovationen im Internet entstehen, die heute noch gar nicht absehbar sind. im Internet wird die Wissenschaft irgendwann den gordischen Knoten lösen. Die Lösung alter Denkweisen wird dann zu neuen Möglichkeiten wachsen und sich in relativ kurzer Zeitspanne zu einem evolutionären Sprung der gesamten Menschheit entwickeln. Wir Menschen werden in diesem Fahrwasser dann zu dem werden, was wir schon immer waren: Entdecker, dann auch im Universum.

Wir müssen uns heute in dieser Aufbruchphase also nicht fragen, wie wir als Blogger irgendwie auch in der “alten klassischen Welt” Gehör finden, sondern wir müssen neue Ideen, Thesen und noch mehr Neugier verbreiten und zwar im Internet, denn alles andere ist schlicht zu langsam. Wir müssen die Glociety-Idee (die lange vor dieser unsäglichen plagiativen Webciety-Geklautidee von Lobo existierte!) umsetzen. Wir brauchen keine Werber die uns unser hier und jetzt Online erklären, sondern wir brauchen Vordenker die uns das Morgen nahe bringen. Und wir müssen uns nicht fragen, ob die Politiker heute alles versauen, sondern wir müssen technische Möglichkeiten finden, dass diese Ewiggestrigen schlicht ins Leere rennen mit ihren Überwachungsfantasien. Bedenkt ruhig mal, wie mutig früher die Menschen durch das formulieren von Gedanken gegen die Kirchenfürsten agierten. Sie riskierten ihr Leben, um neue Gedanken möglich zu machen. Wir müssen heute eigentlich nur da sein, also hier. Und genau das sind wir. Wir sind hier und werden hoffentlich bald erkennen, dass unsere nackte Anwesenheit schon verändert. Mehr brauch es gar nicht.

Den Rest, also der Kampf von uns gegen die Ewiggestrigen, werden wir schlicht technisch lösen. Filesharing ist ein Teil unserer Lösungen in diesem Kampf. Irgendwann werden schlaue Programmierer auch Möglichkeiten entwickeln, wie die Überwacher zu überlisten sein werden. Das Internet wird sich diesbezüglich weiterentwickeln. Irgendwann wird es keine Datenbasierte Packete mehr geben, die über ihre IP verfolgt werden können. Das ist nur der Stand zur Zeit, also immer noch nur der Anfang der Entwicklung.

Wir müssen niergenswo anders, ausser im Internet, unsere Ideen posten. Wir brauchen keine Zeitungen und/oder Zeitschriften. Das einzige was wir brauchen, ist die Idee, die in Teilen ja schon existiert, wie interessante gute wichtige Blogger mit dem bloggen überleben können und ihre komplette Zeit dafür aufbringen können, also nicht mehr arbeiten müssen. Das wird auch irgendwann kommen. Ich frage mich z.B. bis heute, warum der Fefe nicht seine ganze Zeit mit bloggen verbringt? Fefes Seite ist das wichtigste Informationsonlinemedium im deutschen Internet. Irgendwann wird aber auch das passieren.

Strebt also nicht irgendeine zweifelhafte Sache in einer Zeitung an, sondern entwickelt weiterhin Ideen, die ihr anderen im Internet mitteilt! Das ist das wichtigste, was unsere Evolution uns als Aufgabe im Moment stellt!


09
Apr 13

Fefe ist Down

Hallo, ich linke jetzt auf Fefe!
ICH habe die Seite von Fefe durch diesen Link gesprengt!


28
Mrz 13

Mit dem Web

Ja, mit dem Web ist es, wie mit Japan, nach Fukushima.
Sascha Lobo und MSpro bringen es auf den Punkt:
“Das Web! Dings!!!111″

Nach Fukushima, hat der weiseste Mann des Webs, das bin ich, gesagt:”Die Schweine* haben Japan kaputt gemacht!”

Von daher:”Die Schweine** haben das Web kaputt gemacht!”

*Diese Schweine waren die Atomlobbyisten.
**Diese Schweine sind die CDU, SPD, FDP, Grüne UND die Piraten (aber nur, weil Fefe das sagte).

Und jetzt?
Welche Lehre muss man daraus ziehen?
Keine. Einfach nur wahrnehmen und fluchen. Das Web zerstört sich selbst, weil das Web auch nur eine Halbwertszeit von Dings hat. Stijlroyal hats geschrieben (Link via wirres).

Am Ende aller Webdingserei werden wir verflucht nochmal wach werden und uns sagen:”Ich war schon lange nicht mehr in einer Kneipe!” Dann enden wir auch alle an der Theke. In meinem Lieblingsfilm sagte einer, an der Theke stehend, ungefähr:”Am Ende landen sie alle hier…ALLE!”

Gerade sehe ich mich, neben dem Sascha Lobo und Ix stehend, an der Theke schreiend:”MACH MA NOCH DREI KLARE UND FÜFFZICH BIER KLAR #LOL #METT!”

Was für ein gejammer im Web!
Fakt ist: IHR habt das Web kaputt gemacht! Da ist selbst Fefe nicht drauf gekommen! Denn: Es ist doch klar, dass die Regulierer aka Politiker, alles regulieren wollen. Sag mal nem Wal, er soll es mal in der Modelbranche probieren.

Also mein Web ist immer noch ganz. Ich poste immer noch scheisse und kümmer mich nicht im Ansatz darum, was nicht Onliner drüber denken.
Das Web was wir meinen, ist nicht dieses virtuelle Ding irgendwo auf Servern, sondern eine Einstellung, eine Idee, eine These im Kopf. Und die kann mir niemand aus der CDU, SPD, FDP, Grünen oder sogar einer von den Piraten kaputt machen. Die These hinter dem “Web” ist das, was es so erfolgreich machte. Und die Idee war und ist genau das, was erwachsene Menschen tun würden, wenn sie erwachsen wären, sich also nicht mehr bekriegen, ermorden und dingsen würden. Was wir gerade Alle erleben, ist nur das, was jede Menschheit auf jedem anderem Planeten erlebt, wenn sie erwachsen wird. Wir hatten die Ideen der Vorzeit, der Gegenwart und der Zukunft im Kopf und gingen mit großen Schritten in dieses Web und fragten nicht, sondern machten. Das ist schon alles. Mehr gibts da eigentlich nicht. Wir leben eine Idee, die viele milliarden Menschen vor uns gerade mal zu träumen wagten. Wir, die wir gerade diesem Umbruch erleben, wenn man erwachsen wird, jammern auf so hohem Niveau, dass man am Ende nur sagen wird:”Na ja, die waren zwar alle total durchgedreht, posteten zu Anfang ein paar Bilder ihrer Katzen, dann waren da noch die Spacken und Vollhorste, aber insgesamt sind wir, stehend auf ihren Versuchen, erwachsener geworden. Weil!”

Als ob die Onlinemenschen, weil sie Online wären, irgendwie eine Einheit sein müssten. Jetzt mal ganz im ernst, ich kenn euch doch gar nicht! Ich bin keine Einheit mit Euch. Ich bin ich. Ihr seid ihr. Alles andere ist gelogen. Der einzige Unterschied zwischen mir und Euch ist allerdings, dass ich anscheinend der einzige Onliner bin, der eben weiß, dass es eine These, eine Idee eine Dings gibt, die niemand, weder ein Politiker noch seine Ehefrau, so schnell kaputt machen kann. Ideen und Thesen bestehen zu 99,99% aus Schutzschirm, aber nur, weil. In meinem Kopf ist kein Platz mehr für eine weitere sterbende Idee oder These, weil da schon so viele umgekommen sind. Die wenigen großen Ideen und Thesen werden immer genau diesen Platz in jedem Kopf finden. Wir sind der Schutzschirm dieser Ideen und Thesen. Aber eben nur, wenn wir überhaupt wissen, dass es sie gibt.

Also: Denkt mal drüber nach, ihr Pappnasen!

PS: Hier gibt es noch ein Video, da wird auch alles erzählt, was wichtig ist.


23
Mrz 13

Die SPD

Muhahaha..die SPD kannste nach wie vor vergessen!
Erst reden sie groß davon, dass LSR im Bundesrat kippen zu wollen und dann knicken sie, wie immer, vor der dahinterstehenden Lobby ein.

Liebe SPD,
ihr seid einfach nur noch scheisse und absolut unwählbar. Ihr werdet euch nie ändern, denn euch ist nach wie vor eure Jacke näher, als eure Hose.

Fazit: SPD? Ein antidemokratischer Scheissverein, der anscheinend längst von konservativen U-Booten übernommen wurde.


04
Mrz 13

YourDoku

Ein Linktest auf YourDoku.
Weil testen dings macht.


01
Mrz 13

Ode an Heise

Dieser Beitrag wird eine Ode an Heise.de:
OK, jetzt übertreibe ich etwas, aber trotzdem, einer muss all das jetzt mal sagen, was ich hier noch sagen werde.

Ich bin jetzt seit ungefähr 24 trilliarden Jahren Online. Anfangs waren die “Homepages” (der deutsche Politiker sagt “Heimseiten” dazu) das höchste zu erreichende “Etwas” im Web, man war froh und dankbar, also wenn man Online war, dass es blinkte und sehr sehr bunt war, denn man wusste dann: Scheisse, ja, ich bin Online!
Boris “BummBumm” Becker sagte später “Ich bin drin!” (oder so ähnlich), was aus heutiger Sicht natürlich eine sehr humorvolle Rückblende ist.

Als Mensch, wenn überhaupt sagte man das früher zu sich selbst, der vor einem Computermonitor gesessen hatte, war das homepageige geblinkte das einzige was man kannte. Der Begriff Online war irgendwie noch nicht gesetzt. Irgendwann dann, nachdem ich gefühlt alle Blinkstadien die Schrift und/oder Grafik annehmen konnte kennengelernt hatte, es war Mitte der 90er, leider weiß ich nicht mehr genau wann, vielleicht wars auch gegen 2000, oder nee, ich bin mir sicher, es muss spätestens 96, 97 oder 98 gewesen sein, landete ich das erste Mal auf der Heise-Seite.

Ich kann euh sagen, für mich als technikverliebten Computer-Pre-Nerd, früher nannte man so Typen wie mich noch irgendwie anders, war das eine whnsnng Erkenntnis! Natürlich kannte ich die c’t längst, aber jetzt lernte ich auch, dass es in diesem Internet nicht nur Blinkblinki gab, sondern eine sich langsam aber sicher entwickelnde Diskussionskultur im Web. Diese Erkenntnis habe ich einzig Heise zu verdanken!

OK, ich war kein Dingsuser oder was auch immer noch früher schon passiert war im Netz, ich lernte zuerst bei Heise. Wann immer ich früher Online ging, war mein erster Klick im Netz der Klick auf Heise. Das hat sich bis heute nicht geändert. Ich gucke immer erst auf Heise, welche Themen sind wichtig, worüber redet gerade die Technik -und Onlinewelt, was sagen die User im Heiseforum, welche Statements gibt es zu den verschiedenen Themen usw. usf.

Und ja, ich finde auch heute noch, dass das Heiseforum hier in Deutschland die Onlinediskussionkultur gebildet hat. Man kann durchaus die These aufstellen, dass es ohne Heise heutzutage ruhiger im Netz wäre. Im Grunde ist die gesamte Diskussionskultur von und mit Heise hier in Deutschland initiiert worden. Viele wissen das vermutlich gar nicht, das macht aber nichts, aber genau deshalb schreibe ich jetzt diese “Ode an Heise”. Einer muss es ja mal sagen! Wir alle, also wir Bürger, verdanken der Heise-Redaktion diese lebhafte Onlinewelt, die uns überall erwartet. OK, ich meine damit nicht, dass Heise das irgendwie technisch oder sonstwie entwickelte, ich meine damit nur, dass Heise all den “Early Adopters” ein “Heim” bereitete und ihnen zeigte, dass man sich Online austauschen konnte. Es wurde eine bis dahin nicht gekannte Kultur entwickelt und zwar auf Heise.de!

Gebt euch jetzt nicht der Annahme hin, alles wäre auch ohne Heise so gekommen. Diese Annahme, also die These dahinter, täuscht, denn es waren gerade hier in Deutschland die “Freaks” und “Spinner” (also die Fachleute, die es konnten), die alle bei Heise lernten, wie man es auch machen kann, die den ganzen Rest ins Leben gerufen haben, im Bezug auf Deutschland.

Übrigens war es auch Heise bzw. die Heise-Redaktion, die als erste hier in Deutschland die Blogerei aufmerksam beobachteten und letzten Endes auch Hoffähig machten. Heise hatte noch nie Probleme damit, auf Blogseiten zu linken. Daraus bildete sich sogar die Begrifflichkeit “geheist” zu werden. Das passierte immer dann, wenn Heise in einem Beitrag auf eine Seite linkte, im Normalfall brach dann nämlich die verlinkte Seite zusammen, weil sie den Ansturm der User nicht mehr erfüllen konnte. Ich weiß nicht, wie das heute so ist, aber früher war das eine lustige Sache, Heise verlinkte und wenn man schnell genug war, konnte man gerade noch die verlinkte Seite aufrufen und beobachten, wie sie langsam aber sicher zusammenkrachte.

Viele von euch kennen das heute vermutlich nur noch von Fefe, wenn der verlinkt, ist das Ziel des Links meistens zusammengekracht.

Was ich bis heute abr sagen kann, es gibt Online genau einen Verlag, der mein vollstes Vertrauen besitzt: Heise!

Es war und ist Heise, die sich stark machten für die Blogger, also für die Bürger, im Netz. Kein anderer Verlag steht so sehr hinter den Bürgerrechten (auch und gerade Online) wie Heise. Es gibt nur Heise, wenn man umfassend über wichtige Onlinethemen informiert werden will.

Allerdings beobachtete ich die letzten Wochen, vielleicht sogar Monate, dass mittlerweile andere Seiten, meistens Spon.de, Themen zuerst aufgriffen, die eigentlich in das Portfolio von Heise gehören/gehörten. Ich will, als Heise-Jünger, von Heise zuerst informiert werden über Themen oder zumindest Zeitnah, denn erst dann weiß ich, dass ich alle wichtigen Informationen zu dem Thema bekommen habe. Bei einer Meldung, die ich zuerst am 27.02. um 16:52 Uhr bei Spon lesen konnte und dann erst um 19:46 Uhr, also ca. 3 Stunden später, bei Heise, viel mir das besonders auf.

Irgendwie hatte ich befürchtungen, dass vielleicht Heise die Onlinewelt nicht mehr mit den benötigten Ressourcen, also der Manpower, versorgt. Wir wissen ja alle, dass es gerade Online einige Verdrängungskämpfe im Verlagswesen gibt. Wer die momentane Dürrezeit nicht vollumfänglich überstehen wird, den gibt es dann bald nicht mehr. Das geht Online, gefühlt, innerhalb eines Lidschlags.

Abr, ich kann euch alle beruhigen: Heise geht es gut, ich stellte Juergen Kuri bei Twitter einige Fragen.

Er sagte dann noch, auf meine Befürchtungen angesprochen:

Also, jubelt ruhig mit mir, wenn ich Heise heute und für immer Lobe. Wir alle haben Heise eine Menge zu verdanken im Bezug auf die heutige Onlinekultur! Und ich hoffe, dass Heise auch die nächsten Online-Generationen so umfassend und qualitätsvoll Informiert!


23
Feb 13

Call of Duty Black Ops 2

Das Spiel Call of Duty Black Ops 2 ist via Xbox kaum noch spielbar. Ständig stürzen bei den Machern anscheinend die Server ab, dauernd ruckelt es unspielbar, häufige Fehler im Spiel usw.
Anscheinend kann der Spielehersteller nur die Spiele verkaufen und dicken Reibach machen, aber eben nicht eine stabile Spielumgebung bieten.

Auch nach dem x-fachen Update werden die Multiplayerypiele nicht stabiler. Fickt euch! Mir reichts jetzt langsam..


23
Feb 13

Glazialphobie oder Iceagephobie

Ja, es gibt sie, die Glazialphobie (man nennt sie auch Iceagephobie).
Natürlich nicht wirklich, aber das spielt keine Rolle!

Hiermit verkünde ich, dass ich unter einer Glazialphobie leide. Wenn ich sehe, wie jemand ein Eis schlabbert, dann bekomme ich typische Vietnamstresssymptome.

Jahaa. Echt! Und weil ich besonders gut darin bin, Dinge zu erfinden, habe ich soeben die Glazialphobie oder Iceagephobie erfunden.

Dedinition für Glazialphobie / Iceagephobie:
Den Glazialphobiker zeichnet seine ständige Angst am Ende des Winters aus, dass dieser Winter dann nie wieder enden wird und die Erde erneut eine Eiszeit erleben würde. Jeder einzelne Schneetag wird argwöhnisch betrachtet und sodann vermutet, dass es jetzt immer so sein wird. Glazialphobie senkt die Freude an diesen fiesen kleinen gefrorenen Schneeflocken.
Ein Glazialphobiker würde nie mit einem lächeln auf den Lippen auf einem Schlitten einen Hang herunter preschen.

Beweis (Stand: 23.02.13 ca. 11 Uhr):
glazialphobie

In spätestens 3 bis 6 Monaten werden die Privatsender sicherlich eine Interviewserie dazu anbieten, in der Glazialphobiker befragt werden.
Muhahahaha…

PS: Wer Lust hat, sich an diesem Experiment zu beteiligen, sollte in den nächsten Wochen einfach häufig über seine Glazialphobie im Internet reden..:-)


17
Feb 13

Die Piratenpartei und die Dings

Zur Zeit erlebt die Piratenpartei ja ihr Dings. Die Medien berichten gerne über die Piraten, so lange sie irgendwie die Inhalt “Streit innerhalb der Partei” herbeistreitenreden können.

Und die Piraten machen dann genau das, nämlich sich streiten, weil es ja auch in den Medien steht. OK, die Piratenpartei streitet sich sicherlich auch, nehmen wir nur den Lauer und den Ponader. Der eine Beratungsresistente schickt dem anderen eine SMS, er solle zurücktreten, weil.

Ich übersetze mal den Streit innerhalb der Piratenpartei und der Medien:
Die Piraten streiten sich um des Kaisers Kleider!
Ist der Ponader nun nackt und/oder der Lauer?
Worüber schreibt man, wenn man nichts zu schreiben hat? Genau, ein Streit, ein Streit innerhalb der Piratenpartei. Wenn man nur lang genug und oft genug das Wort Streit verwendet, dann streitet man sich am Ende auch. Spiegel.de ist ja quasi der heilige Gral der Streitereien. Wenn sich niemand streitet, dann wird der Spiegel schon irgendeinen Grund für einen Streit finden.

Im Grunde fällt die Piratenpartei gerade auf den ältesten Medientrick aller Zeiten herein: Über das geschriebene so lange nachdenken, bis es eintrifft!

Liebe Piraten,

ihr müsst auch mal loslassen können. Also von den Dingen, die in irgendeiner Mediengosse stehen, z.B. die Sachen im Spiegel. Befreit euch von der Annahme, dass die Inhalte stimmen werden, weil sie ja gedruckt/veröffentlicht wurden. Vor längerer Zeit prophezeite ich euch hier ja schon im Blog, was die Medien mit euch machen werden. Den Medien gehts nicht im Ansatz um eure Themen, Wünsche und/oder Ziele. Die Medien gucken sich ein paar Personen heraus und hämmern immer weiter auf diese Personen drauf, denn eure Ziele sind quasi der Gegenpol der Medienwünsche, denn Freiheit bedeutet auch, gerade im Internet, dass die Geschäftsbasis der Medienverlage ins wanken gerät. Also sind eure Ziele eine Gefahr für die Freiheit, wie sie die Medien definieren.

Die Mediendefinition der Freiheit ist, dass sie jeden Politiker (oder sonst wen) vorführen dürfen, meistens mit unsachlichen Angriffen gegen die Person, wie sie wollen. Die Freiheit der Medien, sie nennen es Pressefreiheit, basiert auf der irrigen Annahme, dass die Presse frei wäre. Dabei wissen wir doch alle längst, nicht erst durch die Leistungsrechtschutzlügen der Verlage, wir tief der Morast unterhalb der Presseverlage ist. Ihr könnt euch jetzt also mit so vielen Argument zu wehren versuchen, wie ihr wollt. Es wird euch nicht gelingen.

Der einzige Grund, warum es euch nicht wirklich gelingen wird, ist, weil ihr eben unerfahren im Politbusiness seid. Ihr trefft euch auf Bundesparteitagen und glaubt, dass ihr eigentlich nur auf einem LAN-Game seid. So denkt ihr dann auch, wenn ihr abstimmt, wer irgendwas in “eurer” Partei machen kann. Am Ende wählt ihr dann einen Ponader oder diese Buchtussi, die nicht im Ansatz irgendwas positives für die Partei machen wollen, sondern schlicht nur reine Abzocke mit dem “Amt” verbinden.

Ihr denkt also an euren Bundesparteitagen und den anderen “Treffen” nicht für 50 Cent nach, was eure Handlung für die Partei tatsächlich bedeuten wird.
“Och guck ma, der Ponader ist ja ‘n kautziger Typ! Den wähl ich!”

Zack, schon sitzt ihr in der Medienscheisse fest. Und da kommt ihr noch schlechter wieder raus, weil genau die TypenInnen die ihr gewählt habt, eben genau das machen, was so TypenInnen eben machen, sie spinnen laut herum, zocken ihr Amt aus und machen auch ansonsten was immer sie wollen, aber eben nicht, was sie eigentlich in dem Amt machen sollten.

Und so kommt, was kommen muss, die Partei wird durch die Medien “zerstritten”, weil die SpinnerInnen in den Ämtern eben herumspinnen. Und leider ist es so, ja, ihr hättet das erkennen können und sogar müssen. Die Buchtussi war das krasseste Beispiel dafür, wie ihr bei der Wahl versagt habt. Das die ein U-Boot war, egal mit welcher Zielsetzung, konnte jeder erkennen, nur eben ihr nicht, weil ihr “eure” Partei eher wie ein LAN-Zock betrachtet habt, denn wie irgendwas ernstzunehmendes.

Der einzige Streit innerhalb der Partei sollte also eigentlich der Streit der Basis mit der Basis sein, wie man in Zukunft die U-Boote und Abzocker erkennen kann und muss und wie man diese eben nicht wählt bzw. wie man sie dann schnell wieder loswerden kann. Das beste Beispiel ist der Ponader dafür, der klebt gerade an seinem “Amt” wie Scheisshausfliegen an einem Haufen. Hätte er auch nur im Ansatz die Zukunft der Partei als Ziel in sich, dann wäre er längst zurückgetreten. Das er das nicht versteht, sollte euch erstens arg zu denken geben und zweitens müsst ihr als Partei einen Ausweg für solche Situationen parathalten. Wenn ihr immer warten müsst, bis ihr teure Bundesparteitage organisiert habt, dann ist das erstens zu langsam und zweitens viel zu spät.

Im Grunde trifft den Ponader also gar keine Schuld, sondern einzig ihr als Partei tragt die Schuld, weil ihr unerfahren darin seid, wie man Abzocker erkennen kann und darüber hinaus, weil ihr dafür eben keinen Plan-B habt, wie man sie möglichst schnell wieder los wird.

Geht davon aus, dass 90% der Leute die sich bei euch profilieren wollen, weil ihr eine junge Partei seid, nicht im Ansatz irgendwas im Sinne der Partei wollen, sondern eben nur ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Ihr müsst so lange, wie die Unerfahrenheit in eurem Wahlfinger steckt, immer einen Plan-B haben. Leute die sich als Vollhorste im Amt (Ponader u.a.) erweisen, können und sollten schnell des amtes enthoben werden können. Das ist ja nichts schlimmes. Schön reden und hinterher ein Arschloch sein, passiert ja ständig innerhalb der Menschheit.

Was man euch also defintiv vorwerfen kann, ist, dass ihr die Arschlöcher viel zu lange arschlochen lasst! Ändert eure Standards so ab, dass ihr z.B. ein Amt jederzeit neu besetzen könnt. Dann dauert es auch nicht lange, bis die Arschlöcher merken, dass sie ihr Arschlochsein woanders ausleben müssen. Diese Arschlöcher melden sich dann eben nicht mehr, um Ämter abzocken zu können.

Der eigentlich Streit, der innerhalb der Piratenpartei, herrschen sollte, müsste also ein Streit um die Grundsätze der organisatorischen Piratenpartei sein.

Gebt den Arschlöcher nur jeweils eine einzige Chance!
Wenn das die Wähler mitbekommen, wirds auch irgendwann wieder was mit dem Vertrauen. So lange ihr Typen wie den Ponader habt, wird euch kein Wähler vertrauen, was ja auch gut ist!