Liebe Leser, am 28.03.06 von 20:00 – 22:00 Uhr findet hier in diesem Blog Live, in Farbe und Stereo, die nächste Blogtalk-Show statt. Der Weltherrscher lädt ein, der nächste Gast ist Felix Schwenzel alias ix. Wer Felix Schwenzel nicht kennt, sollte einfach in seinem Blog oder hier , hier , hier , hier oder hier vorbeischauen…
(Wer Lust und Laune hat den Blogtalk am 28.03. von 20:00 – 22:00 Uhr zu besuchen, der sollte diesen Artikel im Auge behalten. Wie das geht? Ganz einfach, diesen Artikel öffnen und ab und zu Aktualisieren (F5). Die Fragen und Antworten werden im Hintergrund gestellt und dann von mir hier eingefügt werden. Meine Untertanen können übrigens in den Kommentaren gerne auch Fragen stellen, quasi aus dem Off, aber schneller und besser, nicht vergessen wir sind im Internet..:-))
Die Talkthemen werden u.a. sein:
- War das Bloggen die richtige Entscheidung?
- Sind Blogs schon Web2.0?
- Bloglesungen
- Zukunft
- u.v.a.
Blogtalk heute mit Felix Schwenzel alias ix ab 20:00 Uhr:
Bloggerator: Ich Grüße meine UntertanInnen und natürlich meinen siebten Gast Felix Schwenzel. Bist Du ein geborener “von Blogger”?
Felix Schwenzel: moin.
cool. ich versteh die erste frage schon nicht. wie meinst du das? „von“, so wie marcel von parteibuch?
Bloggerator: Ja irgendwie so, wie “Graf VON …”? Der erste geborene “von Blogger” halt? :-)
Felix Schwenzel: meine oma fand es immer wichtig darauf hinzuweisen, dass wir adelige vorfahren haben. adel hat aber sowas degeneriertes. selbst wenn ich sowas im titel hätte, ich würds streichen. im ernst, deine frage geht ja in die richtung ob ich mich einer elite zugehörig fühle. eindeutiges nein. ich mach mein ding, ins internet schreib ich seit ner menge jahre und irgendwann habe ich gemerkt, dass es auch viele andere gibt die sowas ähnliches machen und sich blogger nennen.
und da diese „blogger“ eine wunderbar heterogene masse sind, habe ich hier auch kein problem mich dem mal anzuschliessen. hab ix hier mal aufgeschrieben:
das erste mal, das ich mich freiwillig einer gruppe zuordnete, mich so nannte wie die anderen in der gruppe, das erste mal, dass ich mir das überhaupt vorstelllen konnte, war als ich mich vor ein paar monaten selbst hören sagte — ohne mich zu schämen: „ich bin blogger. mein name ist supaschwenzel.“
Bloggerator: Blogger sind keine Elite, was aber dann?
Felix Schwenzel: blogger sind leute die gerne reden. äh schreiben. das mündet dannn meist auch in sowas wie gespräche. abgesehen davon sind blogger auch oft ganz nett. aber elite? von was?
Bloggerator: Elite im erobern des Internets? Sinngebende Füllung einer irrealen Welt? Virtuelle Paschas und Mamas auf der Flucht vor der Realität? Kurz: Ist das Bloggen mehr?
Felix Schwenzel: naja. die blogger machen das internet schon ein bisschen lebendiger. meien informationsbeschaffung ist mittlerweile massgeblich durch bloggs beeinflusst. ich denke, dass sehen viele so. aber wie gesagt, blogger sind viel zu heterogen um als eine bewegung oder elite oder etwas mit einem ziel angesehen zu werden. die machen das einfach. ach, ob bloggen mehr ist? bloggen ist defintiv mehr als nur „tagebuch“ schreiben. wie man auch es ja auch hier sieht: beim bloggen kannst du alles rauslassen. wie aufm klo. ein herrliches mittel überflüssige klreative energie rauszulassen. wann kommt die frage nach der zukunft?
und ich muss natürlich auch heftig widersprechen: die blogger die ich kenne kommen ganz gut klar mit der realität. da wird nicht geflüchtet. im gegenteil.
Bloggerator: Was ist mit Moni? Ist das der Anfang einer neuen Solidarität unter Bloggern?
Felix Schwenzel: auch die sache mit moni würde ich nicht verallgemeinern. fonsi hat das gestern ganz gut zusammengefasst. die solidarität hatte einen ganz konkreten grund, nämlich das gefühl, dass da jemand ungerecht behandelt wird von jemanden der ganz besonders hohe ansprüche an ethik und integrität stellt. und wenn sich dann herausstellt, dass das alles bigottes gelaber ist was die nach vorne zeigen, sich nach hinten aber wie die hinterletzten heinis benehmen, dann klingen da bei den bloggern wohl die gerechtigkeitsgefühle an.
Bloggerator: Wer von den Bloggern hatte mit der Story begonnen? Ich hab das leider nicht mitbekommen, musste zuviele: “Ich würde gerne einen Blogtalk führen…”-Mails verschicken.
Felix Schwenzel: angefangen hat das als moni mir am freitag eine email schrieb in der sie ihr problem mit ti-d schilderte. ich riet ihr dazu sich gleich bei udo vetter zu melden und bloggte kurz danach einen kleinen eintrag. der wurde innerhalb von ein paar stunden von nico lumma, spreeblick, fdon alphonso und vielen anderen aufgenommen und verlinkt. dann verselbstständigte sich das ding und überall poppten meldungen dazu auf.
ehrlichgesagt habe ich mit einiger resonanz gerechnet, aber nicht mit so enorm viel und vor allem nicht an einem wochenende.
Bloggerator: Können Blogger über solche Wege mehr erreichen? Vielleicht auch in Richtung Politik?
Felix Schwenzel: ich glaube schon dass sich da in den nächsten jahren einiges tun wird und die stimmen der blogger hier und da mehr gehör bekommen. das bloggs aber noch nicht ernsthaft in der politik mitmischen, hat man im letzten bundestagswahlkampf gesehen. da wurde zwar unglaublich viel gebloggt, was aber kaum spuren hinterlassen hat.
Bloggerator: Verdammt! Das ist ja schon Zukunft :-)
Aber jetzt auch die Frage: Du hast in Deinem Blog geschrieben: “und ich kann mal wieder über meien liebllingsthemen, scheisse und das blogdings reden“, was verbindest Du mit “Scheisse”? Ist die Welt z.B. Scheisse?
Felix Schwenzel: nein. die welt ist nicht scheisse. aber scheisse finde ich unglaublich interessant, scheisse spielt eine grosse rolle in meinem leben.
scheisse ist zum beispiel hochpolitisch. ich erinnere mich, dass IRA häftlinge regelmässig ihre zellenwände damit bestrichen, um gegen ihre haftbedingungen in nordirland zu protestieren.
mit scheisse kann man vorzüglich provozieren. ich habe übrigens, wie du, auch ein scheiss logo. nur dass meins mit bedacht gewählt wurde und deins einfach nur scheisse ist. was hat „die welt ist scheisse“ mit der golden gate bridge zu tun?
Bloggerator: Hm? Wer hinfährt und runterspringt, der hat meine Frage mit “Ja” beantwortet.
Machst Du Bloglesungen?
Felix Schwenzel: die antwort zur frage mit der golden gate bridge war gut. naja. mittelgut.
bloglesungen mach ich nicht. aber ich bin bisher dreimal gefragt worden ob ich lesen möchte. beim ersten mal hab ich mir fast in die hose geschissen vor nervosität, beim zweiten mal gings schon ganz gut und beim dritten mal habe ich angst bekommen, weil ich nicht nervös war. der grund für die zurückgehende nervosität war die erstaunliche tatsache, dass das publikum meine texte lustig fand. das ist mal ne erfahrung die das potenzial hat, einen zur arroganten sau werden zu lassen.
und bloglesungen angucken tu ix mir auch gerne. es ist immer wieder schön einen anderen zugang zu den texten zu finden oder auf blogs aufmerksam zu werden die ich bisher zu faul war zu lesen. kurz; bloglesungen bieten „mehrwert“, eine tatsache die von vielen bezweifelt wird. ausserdem isses meisten ganz nett auf diesen bloglesungen.
erwähnte ich schon, dass die meisten blogger die ich kenne ganz nett sind?
Bloggerator: Lupo fragt: “Ich hätte noch eine brisante Frage: Ist Bloggen letztlich nur was für frustrierte Singles mit zuviel Freizeit? Hört man damit auf, sobald man jemanden gefunden hat, mit dem man besseres tun kann als bloggen? Beim Herrn Schwenzel zum Beispiel wird seit einiger Zeit viel weniger gebloggt, und fast gar nicht mehr am Wochenende!..”
(Hoffentlich lesen wir Morgen die Antwort nicht in der Bild? *auch bibber*)
Felix Schwenzel: ich war ja lange bekennender wichser, da kann man nicht von einem „frustriertem single“ sprechen (lupo ist übrigens single, was meinste warum der soviel bloggt?). jetzt bin ich kein single mehr, weil das bloggen funktioniert. dass ich deshalb weniger blogge müsste der feine herr lupo erstmal nachweisen, ich finde seitdem blogge ich viel aggressiver und qualitativ hochwertiger, am wochendende zugegebenermassen ein bisschen weniger. aber man muss auch bedenken, dass ficken viel anstrengender als wichsen ist!
Bloggerator: Bist Du rechts oder links Händer? Oder etwa ein Wechselhänder? Oder gar ein Beidhänder?
Felix Schwenzel: rechtshänder. als mir mal das schlüsselbein gebrochen habe, musst eich links wichsen. war irre anstrengend und auch nicht so gut wie manche behaupten. angeblich soll es ja besonders toll sein, sich 20 minuten auf seinen arm zu setzen (bis der eingeschlafen ist) und dann damit zu wichsen. soll sich anfühlen wie ne fremde hand. hab ich aber noch nie gemacht. du?
Bloggerator: ich lass mir immer Botox von meinem leibeigenen Sklavenarzt in die Handwurzel spritzen, dann muss ich nicht so lange sitzen. Solltest du auch mal probieren, ist wie mit ‘ner Ausserirdischen. Genial!
Wieviel Groupies greifst Du an so einem Bloglesungsabend ab?
Felix Schwenzel: genau eine. eine groupie? ein groupie also.
Bloggerator: Wer hat mit Bloglesungen eigentlich angefangen? War es DonAlphonso?
Felix Schwenzel: die erste bloglesung auf der ich war eine der „Brigade Schantal Konopaschke“ im laine art, ich glaube im dezember 2004. ob und wieviele lesungen es davor gab weiss ich nicht. aber don alphonso hat jede menge lesungen organisiert. ob er der erste war? keine ahnung.
Bloggerator: Hast Du schon Anfragen von Verlagen bzgl. Blogbuch gehabt?
Felix Schwenzel: nö. die einzige anfrage von nem verlag war die zur handelsblatt-lesung. und die haben auch honorar, kost und logis gezahlt.
Bloggerator: Würdest Du Ja sagen, wenn denn dann irgendwann irgendwer von Verlagen anfragen würde (Achtung @Verleger: das hier nennt man einen Wink mit dem Zaunpfahl, na los, hopp, na machen sie schon)?
Felix Schwenzel: naja. ich bin schon käuflich.
Bloggerator: Sind wir das nicht alle :-)
Verdienst Du Geld mit Deinem Blog?
Felix Schwenzel: ein bisschen. ich habe bis zum märz letzten jahres als selbstständiger gearbeitet. so internet sachen, ich konnte das nie erklären. als ich mal nico lumma gesagt habe was ich so mache, hat er gesagt: „aha, du bist freelaner im bereich webengineering.“ das passte. jetzt arbeite ich hauptberuflich für einen kleinen berliner „gestaltungsdienstleister“, die dmek, vor allem an deren projekt roomsunited.com. da mach ich so ne mischung aus webdesign, rumcoden und mädchen für alles. bloggen ist und war immer so ne nebenbei-geschichte, auch wenn es jetzt auch ab und zu mal geld abwirft, demnächst werde ich für drei tage „lohnbloggen“ und die werbung auf wirres.net reicht auch für ein paar tage bier. steht so oder so ähnlich übrigens auch in meinen faqs.
Bloggerator: Oh ja, Freelancerei ist ein hartes Gewerbe :-)
Was meinst Du, ist die Bloggerei hier in Deutschland schon auf ihrem Höhepunkt angekommen? Oder wirds noch weiter gehen? Noch schneller, noch mehr, noch verrückter…
Felix Schwenzel: ah. wieder ne zukunftsfrage. das blogdings wird sicher grösser. so ein phänomen wie das bildblog das innerhalb eines jahres von null auf eins gestiegen ist ist sicher wiederholbar. dafür braucht es nur ein gutes thema und blogger die diszipliniert, sorfältig und leidenschaftlich bloggen. das müssen nicht unbedingt überragende journalistische qualitäten sein, auch wenn die hilfreich sind, aber die leidenschaft für das thema ist wichtig, genauso wie die diziplin täglich mehrere artikel zu produzieren. und ich bin sicher, dass das auch ohne die beliebten publikums-magneten „arsch und titten“ geht.
das potenzial ist da, die leser sind da, es ist definitiv noch viel zu machen.
wie lange bloggst du schon? ein paar monate und schon tausende von besuchern. mit ner guten idee kommst du ganz schnell in den einschlägigen top-listen nach oben udn findest dein publikum. moni is nu auch in der taz angekommen.
Bloggerator: Ja ich bin auch etwas verwundert? Dabei habe ich eigentlich niergens etwas zu meinen Blogtalks lesen können? Ich dachte ich würde da ganz alleine mit den Gästen herumtalken und so. Aber so ist’s natürlich besser :-)
Wie ist eigentlich die Kommunikation unter Bloggern? Ruft Ihr euch auch gegenseitig an und informiert über aktuelle Themen?
Felix Schwenzel: das mit der kommunikation zwischen bloggern ist eigentlich ganz faszinierend: zum grossen teil, wen wunderts, kommunizieren die über ihre blogs. wenn ich mich auf jemanden beziehe, ihn zitiere, ihn linke, merkt er das wegen dem ganzen technoquatsch (technorati, referrer-logs, trackbacks) ja sofort. kommentare bekommst du sofort per mail. das ist schonmal eine ganz enge und gute kommunikation die da stattfindet. dann wird jhinter den kulissen natürlich auch kräftig rumgemailt, wenn man was nettes hat schickt man das auch schon mal jemand anders zu dessen blog es thematisch vielleicht besser passt.
und blogger treffen sich natürlich auch ständig. ich habe seit meinem studium nicht so viele (nette) leute kennengelernt wie in den letzten zwei, drei jahren durch das blogdings. da findet man gute freunde, nette bekannte, die leute ficken miteinander (ich kenne mittlerweile mindestens 15 blogger-paare), reden und essen miteinander.
blogger sind ganz kontaktfeudig und das lustige ist ja, dass man sich schon meist ganz gut kennt bevor man sich zum ersten mal trifft.
Bloggerator: Sind Blogs vielleicht die neuen Singlebörsen? Gibts sowas evtl. schon?
(@IdeenKlauer: Diese Idee ist Eindeutig von ix, nur mal so nebenbei bemerkt, wenn ihr das kommerziell macht, dann bitte auch Tantiemen an ix abdrücken; hier steht alles:)
Felix Schwenzel: ja ich hab das irgendwann mal gesagt, blogs seien eine sehr lange kontaktanzeige. die praxis zeigt: es funktioniert.
manchmal bin ich auch sowas von visionär!
Bloggerator: Gerade kommt ein Trackback (siehe Kommentare). Er sagt wir sind zu langweilig. Ist das eine übliche Mitteilung unter Bloggern? Die Kritik ist ja durchaus Sinnvoll? Sind Blogger offener und direkter im Umgang miteinander?
Felix Schwenzel: naja, blogger kritisieren halt auch gerne. lupo langweilt sich ja auch, nur der ist zurückhaltender als david.
ich bin übrigens ein bisschen enttäuscht dass mich keiner auf dem kieker hat. wenn mal kritik kommt ist die immer extrem lasch, auf irgendeiner langweiligen meta-ebene oder von rhetorisch-behinderten. ich würde mich so über gedeichselte kritik die mich mal im mark erschüttert freuen.
Bloggerator: Bist Du echt im Blog oder nur eine Rampensau?
Felix Schwenzel: ich glaube nicht dass ich eine rampensau bin. meine ersten bühnenerfahrungen (s.o.) haben ja beinahe zu scheisse in der hose geführt (schöner blogname übrigens, „scheisse in der hose“. könnte mir vorstellen, das corporate blog von transparency deutschland so zu nennen). jetzt, nach drei öffentlichen auftritten kann ich auf der bühne sogar schon spontane witzchen machen. ne rampensau ist da was anderes. privat bin ich eher so bescheiden und ernst wie ich mich in meinem blog darstelle.
sehe gerade, dass ich die frage fast misverstanden habe. zuviel taz gelesen. ob ich im blog echt oder nur ne rampensau bin lässt sich aber auch ganz leicht beantworten: im blog bin ich exakt so wie in echt. nur dicker. und bunter.
Bloggerator: Hehehehe..sehr schöner Humor! Hat dich das von Nuf getroffen: “Ix beispielsweise ist sicherlich kein Literat, das ist vermutlich auch nicht sein Ansatz, aber ich würde jederzeit wieder auf eine Lesung gehen, bei der er liest.” Ihr virtuelles Höschen zieht sie zumindest nicht bei Dir aus. Trifft dich das als Mann?
Felix Schwenzel: das ist doch ein unglaubliches kompliment von der nuf! und frauen müssen ja nicht immer das höschen ausziehen, weder das echte noch das virtuelle, mit denen kann man ganz tolle andere sachen machen. zum beispiel sich zum essen einladen lassen, gastbloggen, reden, im einkaufszentrum treffen oder zusammen vorlesen.
Bloggerator: Was meinst Du, wohin wird uns alle Web2.0 führen?
Felix Schwenzel: oh. jetzt gehen dir die fragen aus.
webzwonulll ist ja ein langweiliges marketing schlagwort, auch wenn uns unter dieser fahne das eine oder andere wunderbare werkzeug beschert wird; flickr.com, plazes.com, last.fm, und ein paar andere. ich glaube aber die musik spielt woanders, sicher mit überschneidungen mit diesem webzwonulldings: nämlich da wo die menschen miteinander reden, sich austauschen, kommunizieren. das ist etwas ganz althergebrachtes und ein paar techniken (werkzeuge) erlauben uns das effektiver, schneller und globaler zu tun. das ist das eigentliche potenzial. was wir daraus machen, wird sich zeigen.
kurze antwort: 90% des zeugs was als 2.0 daherkommt wird in ein, zwei jahren vergessen sein.
Bloggerator: Aus gehen mir die Fragen eigentlich nie. Aber ich bin gerade nicht mehr so auf der Höhe meiner Vernunft. Bis jetzt volle Konzentration, vier Browserfenster, aktualisieren, fragen überlegen, copy&paste, links richtig einpflegen usw. usf.
Mein Kopf raucht. (no Smilie)
Aber wir sollten hier oben jetzt ehe zum Ende kommen.
Zum Schluss noch, ich fand es Heute Megaklasse. Sehr viel Humor..(ich wusste gar nicht, dass der Deutsche soviel Humor hat:).
Jetzt bleibt nur noch: Ich bedanke mich bei Dir. Zum Schluss noch: Würdest du Blogtalk empfehlen oder sollte ich eher damit aufhören?
Und viel wichtiger: welche Blogs liest Du am liebsten?
Felix Schwenzel: oh. schon schluss? hab gerade noch ein bier aufgemacht.
blogtalk find ich gut. häng dich an promis ran, versuch an blogkritiker wie jean-remy von matt, jürgen marten, thomas leif ranzukommmen, frag den lobo. ich finds gut. hätte gerne gehabt, dass der blogtalk meine idee gewesen wäre.
ausserdem bedanke ich mich hemmungslos über mich und meine lieblingsthemen schreiben gedurft zu haben. urks. erste formulierungsschwächen.
meien lieblingsblogs kenn ich gar nicht beim namen, die sind alle in meinem feedreader. oder auf meiner etwas ungepflegten links-seite>. oder im fliesstext von wirres.net. jetzt einzelne rauszupicken find ich doof (und hab ich auch sooferweise nicht vorbereitet).
was dagegen wenn ich nebenbei ein bisschen blogge? oder blogs lese? ist ja gerade die hölle los im blogdings.
ix am 28. März, 2006