Blogtalk mit Juergen Kuri

Liebe Leser, am 25.04.06 ab 19:00 Uhr findet hier in diesem Blog Live, in Farbe und Stereo, die nächste Blogtalk-Show statt. Der Weltherrscher lädt ein, der nächste Gast ist Jürgen Kuri. Wer ihn nicht kennt, sollte einfach hier vorbeischauen…

Wer Lust und Laune hat den Blogtalk am 25.04. ab 19:00 Uhr zu besuchen, der sollte diesen Artikel im Auge behalten. Wie das geht? Ganz einfach, diesen Artikel öffnen und ab und zu Aktualisieren (F5w5d). Die Fragen und Antworten werden im Hintergrund gestellt und dann von mir hier eingefügt werden. Meine Untertanen können übrigens in den Kommentaren gerne auch Fragen stellen, quasi aus dem Off, aber schneller und besser, nicht vergessen wir sind im Internet..:-))

Die Talkthemen werden u.a. sein:
- Onlinejournalismus und Zukunft
- Wer ist Hal Faber
- Sind Blogs nur ein Hype
- Web 2.0
- u.v.a.

Blogtalk heute mit Juergen Kuri 19:00 Uhr:

Bloggerator: Ich Grüße meine UntertanInnen und natürlich meinen nächsten Gast Juergen Kuri. Zuerst die wichtigste Frage: Wer genau ist Hal Faber? Der hat mich ja mal als dickes Kind bezeichnet…

Juergen Kuri: N’Abend zusammen. Ja, bist Du denn kein dickes Kind? Wie doof.

Wie auch immer: Hal Faber ist Hal Faber. Manches Mal eine etwas schizophrene Persönlichkeit, aber meistens doch ganz nett, finde ich. Es gab mal das Gerücht, dass er jeden Samstagabend seit numehr über 6 Jahren im Heise-Verlag in einem schwarzen schweren Auto vorfährt und meiner Wenigkeit gnädig das WWWW der Woche übergibt.

Kann ich aber definitiv dementieren: Er kommt in einem schwarzen Hubschrauber. Das Weiterspinnen der zugehörigen Verschwörungshtheorie überlasse ich dann anderen.

Bloggerator: Hm Verschwörungstheorie: Wäre das eine Verschwörungstheorie, wenn ich behaupten würde die Verlage werden innerhalb der nächsten wenigen Jahre aussterben? Und wenn nicht alle, dann doch sehr viele…

Juergen Kuri: Ich vermute mal als Hintergrund der Frage, dass Internet und Blogger den Verlagen die Existenzberechtigung klauen? Das mag in manchen Fällen zutreffen, in anderen nicht – das hängt von den Verlagen ab. Ich muss wieder einmal den guten Joe Weizenbaum zitieren: Das Internet ist ein großer Misthaufen. Wobei er immer hinzufügt, dass es darin natürlich auch Perlen gibt. Aber es ist nicht jedermanns Sache, in einem Misthaufen nach Perlen zu forschen. Und es ist nicht jeder in der Lage, das zu tun. Es ist zwar ein schreckliches Wort: Aber zu oft entdeckt man im Internet, wie wenig „Medienkompetenz“ heute noch eine Alltagsfähigkeit ist. Die Fähigkeit, zu entscheiden, was für einen selbst relevant ist, was eine vertrauenswürdige Information ist, wie ich bestimmte Medien einzuschätzen habe, fehlt immer mehr.

Ob die Verlage, Suchmaschinen oder andere Einrichtungen dann diejenigen sind, die für Interessierte das Suchen im Misthaufen übernehmen, sei allerdings dahingestellt: Ich denke schon, dass die Organisation, die Redaktionen in Verlagen gefunden haben, die besten Voraussetzungen bieten, während Suchmaschinen eher eine Art Aufteilung des großen Misthaufens in viele kleine übernehmen. Wenn sie das aber nicht auch im Internet vermitteln können, dann gehen sie unter, ja.

Verlage, oder besser: Redaktionen haben die Aufgabe, die ungeordnete Menge an Daten, Gerüchten, interessegeleiteten Mitteilungen und Werbetexte in nützliche Information zu verwandeln, auch durch Selektion. Diese Aufgabe erscheint mir auf lange Sicht noch unverzichtbar. Ob sie auch wirtschaftlich noch machbar ist, das entscheiden bei jedem einzeneln Verlag die Leser. Und natürlich auch, inwieweit die Verlage/Redaktionen neue Möglichkeiten neuer Medien nutzen können.

Bloggerator: Im Moment suchen ja eigentlich alle Verlage eine oder besser die Antwort auf die Frage, was in Zukunft funktionieren wird. Wie sieht das bei Journalisten aus, wird da auch gesucht? Oder ist Onlinejournalismus heute schon Pflichtfach?

Juergen Kuri: Wenn ein Journalist nicht suchen würde, was in Zukunft funktionieren würde, dann hätte er wohl seinen Beruf verfehlt. Neugier ist eine Grundvoraussetzung, auch Neugier darauf, wie sich die eigene Arbeit verändert. Welche Chancen in diesen Veränderungen liegen, und welche Gefahren. Schießlich bietet beispielsweise das Interet ganz neue Recherchemöglichkeiten – und ganz neue Möglichkeiten, böse auf die Schnauze zu fallen, weil man die Quellen nicht mehr richtig einschätzen konnte angesichts des Hypes, der im Netz oft um das neueste Gerücht entsteht.

Kein Mensch, kein Verlag, keine Redaktion, kein Journalist kann derzeit wissen, was in Zukunft funktionieren wird. Das gilt sowohl für die inhaltliche Seite der Arbeit als auch für die ökonomische – wobei die ökonomische Zukunft noch viel fragwürdiger ist als die inhaltliche: Bis jetzt kann niemand sagen, wie sich abseits von Online-Werbung inhaltliche Arbeit im Internet wirklich finanzieren lässt. Und das würde spätestens für alle zum Probloem, wenn die letzte Redaktion aufgrund von Geldmangel aufgegeben hätte. Wie sich die inhaltliche Arbeit in Zukunft entwickelt, erscheint mir dagegen aus den Erfahrungen der Vergangenheit fast schon auf der Hand zu liegen.

Hm, scheint also so, als wäre beispielsweise Online-Journalismus wirklich Pflichtfach, oder? Und in gewisser Weise stimmt das auch – allerdings bezweifle ich eigentlich, dass es Online-Journalismus wirklich gibt. In dem Sinne, dass er sich von „anderem“ Journalismus unterscheidet. Was soll denn der Unterschied sein? Bist Du ein Online-Journalist als Blogger, und ich bin es nicht, da ich in der Redaktion eines gedruckten Heftes arbeite und auch ein bisschen online rumfuhrwerke? Bin ich Online-Journalist, da ich für einen Newsticker im Internet arbeite?

Bloggerator: Also zuerst muss ich was wichtiges sagen:”Ich bin Heisesüchtig!” :-)
Mich würde ja besonders interessieren, ob die Redaktion sich bei “großen Themenbeiträgen” zusammen vor dem Monitor trifft und den Beitrag freischaltet und dann die Sekunden zählt bis die ersten Kettenreaktionen im Forum explodieren? Die Beiträge im Forum sind immer ganz großes Heisewood-Kino für mich…

Juergen Kuri: Ha, endlich mal jemand, der zumindest auf eine spezielle Art online-süchtig ist. Ich dachte schon, die Internetsucht sei mal wieder nur eine Erfindung von Pharmaindustrie und Therapeuten, die neue Einkommensquellen suchen…

„Große Themenbeiträge“ ist eine nette Formulierung, muss ich mir merken. Ich bin aber oft immer noch überrascht, was alles eine hitzige Debatte im Heise-Forum lostreten kann. Zuletzt war das bei dieser Geschichte um den Betriebsrat bei SAP so: Wir haben ja in chonologischer Ausführlichkeit darüber berichtet, von den ersten Anläufen über das Scheitern der ersten Versammlung und die Drohungen des SAP-Managements bis zur dann doch erfolgten Installation der Belegschaftsvertretung, bzw. zumindest des Wahlvorstands. Und in jedem Artikel auf heise online dazu tobten die Diskussionen, gab es heftige Emotionen, großes Theater und Schmierenkomödie. Hätte ich nie damit gerechnet, und bei jedem neuen Artikel zu dem Thema war ich erneut überrascht, dass es wieder losging.

Bei anderen Themen, ja, klar: Sicherheitslücke in Mac OS X, das ist wohl momentan das schlimmste, was einem Kollegen passieren kann, dazu eine Meldung schreiben zu müssen. Da ist man, egal, wie groß das Scheunentor ist, das sich auftut, immer der Idiot, der von Microsoft gekauft wurde und eigentlich sowieso von gar nix eine Ahnung hat – und man weiß es vorher, dass das passieren wird. Auch rechnet man natürlich mit den Religionskriegern, die ihr Betriebssystem mehr lieben als ihre Freundin. Im Unterschied zu den Ansichten, die so in den Foren vorherrschen, macht es aber eigentlich wenig Spaß, das als Redakteur zu beobachten: Immerhin versucht man, vernünftige Artikel zu interesanten Themen/Ereignissen vorzulegen…

Aber das Gerücht, wir würden bestimmte Meldungen extra am Freitag bringen, lässt sich wohl nicht mehr aus der Welt schaffen. Der Freitagsflamewar bei Heise ist ja schon in die Comic-Welt eingegangen – ich aber muss gestehen, dass ich schlicht nicht mehr nachvollziehen kann, wie es dazu kam.

Was mich allerdings immer noch und immer wieder überrascht: Zu was sich Leute verleiten lassen, wenn sie meinen, anonym zu sein, oder wenn sie zumindest wissen, pseudonym posten zu können. Das macht dann wirklich keinen Spaß mehr. Auf der anderen Seite aber gibt es ja dann solche Tage wie der, als der Grünausbrauch im Forum war, zu der Meldung über die Ablehung der Softwarepatentrichtlinie im EU-Parlament.

Bloggerator: Superping fragt:”..Brauchen wir die Tageszeitung in 10 Jahren noch ?? …Ist es nicht vorteilhafter für die Meinungsbildung wenn ich die Möglichkeit der kommentierten News habe ..” Will der Leser, der Bürger schlicht das Volk endlich Teil an DER Macht haben? Und sei es nur Online bei großen Verlagen oder Newsseiten?

Juergen Kuri: Und um gleich noch auf Superping einzugehen: Ja, ich denke, auch in 10 Jahren möchte ich noch eine Tageszeitung wie die Süddeutsche lesen – mit gut recherchierten Berichtgen, mit einer Seite 3, einem Streiflicht, einem vernünftigen Kulturteil etc. Aber ob ich sie unbedingt gedruckt lesen will? Bei der Tageszeitung (im Unterschied zu Büchern) nicht unbedingt. Und ja: Das bietet dann auch bei der Tageszeitung gleich die interaktiven Möglichkeiten über Foren, sowohl die positiven wie die negativen Möglichkeiten .

Aber die Macht? Das ist ein großes Wort für einen chaotischen Haufen divergierender Meinungen, die sich auch in Foren teilweise nur in Geschrei äußern. Macht ist es viel mehr, wenn sich Leute aus bestimmten Interessen zusammentun und etwa Blog-Kampagnen organisieren. Die Rechten in den USA haben da schneller gelernt als die Linken – und konnten unter Umständen auch auf ihre Erfahrungen aus dem Talk-Radio in den USA zurückgreifen, das man ja als so etwas wie eine frühe, kompliziertere und zentralisierter Form des Bloggens bezeichnen könnte.

Die Vorteile Interaktivität duch Foren bei News, bei einer Tageszeitung oder bei einem Newsticker, sehe ich für die Redakteure im Korrektiv, das viele Kommentare bedeuten, und für die Leser in den Zusatzinformationen und -meinungen, die dadurch mit ins Spiel kommen und die Nachricht bzw. den Artikel noch etwas nützlicher machen (was aber nicht funktioniert, wenn der Artikel nicht selbst schon nützlich oder interessant wäre).

Bloggerator: Das ist natürlich ein Stichwort für mich, ich würde ja die rechte und die linke Hand eines x-beliebigen Untertans opfern, wenn ich dafür mal bei Heisenews einen Artikel schreiben könnte (über meinen alten Kumpel Dubble U z.B.). Schlafen die Verlage im Moment noch? DonAlphonso, DasNuf, Modeste, Anke Groener, Ix, MC Winkel und all die anderen, warum sind die nicht schon längst als Schreiber verpflichtet? Die sind Innovativ, Kreativ und sprechen die Sprache die Bürger hören wollen? Sehe ich das zu Naiv?

Juergen Kuri: Hm, DonAlphonso lass ich jetzt mal außen vor… Aber Du hast Recht: Da gibt es mehr zu entdecken, als mancher Verlag sich bislang traut oder auch nur gesehen hat. Das gilt mehr oder weniger für uns auch – auch wenn wir schon (auch) Autoren aus den Foren oder aus dem Internet gewonnen haben.

Das mit der Sprache aber, damit ist das ist so ein Ding, ähnlich wie mit der Anmerkung von Superping (nein, Du quatscht nicht zu viel ), er ertappe sich dabei, die sog. Alltagsgeschichten interessanter zu finden als sich die kommerziellen Zeitungsseiten anzutun. Es gibt auch Millionen, die die Bild-Zeitung lesen – und es gibt bildblog. Es gibt Landser-Hefte und es gibt Shakespeare. Was ist die Sprache, die die Bürger hören wollen? Die dummen Sprüche, wenn in einer Heise-News ein Wort vorkommt, das man nicht kennt? Wenn es nur noch die Bild-Zeitung gibt, wird die Welt plötzlich ganz einfach: If you only got a hammer, everything starts to look like a nail.

Und: Es kommt wieder das Geldproblem zum Vorschein: Mir scheint es Verlage zu geben, die versuchen, Blogger oder rege Teilnehmer an Foren oder Betreiber interesanter Homepages als Preisdrücker zu benutzen – freier Autor ist ein hartes Geschäft, das oft zu schlecht bezahlt wird. Es kommt leider vor, dass da dann – besonders jüngere – Leute aus dem Internet gezogen werden, die sich geehrt fühlen, wenn sie in einem „offiziellen Medium“ was schreiben dürfen, und nicht merken, dass sie die Honorare kaputt machen. Es gibt nie nur schwarz oder nur weiß…

Aber Du kannst ja ein Angebot machen: Wenn Du den richtigen Untertan opferst, kommen wir ins Geschäft.

Bloggerator: Den richtigen? Oh ha…*grübel*..ich nehm Ruhmimfeld der hat eh nichts zu sagen.
Kommst Du noch zum Musik machen?

Juergen Kuri: Noch was anderes: Google Epic 2015 ist dummerweise nicht nur eine Vision, sondern leider eine Extrapolation aus Entwicklungen, die heute schon stattfinden.

Aber Musik machen? Schon lange nicht mehr. Das letzte Mal, dass ich am Schlagzeug saß, ist jetzt 10 Jahre her, und ein Klavier hab ich schon länger nicht mehr angefasst. Bedauere ich es? Eigentlich nicht. Gestern war ich in einem Konzert von Nils Wogram und hörte wieder deutlich, dass sich das „nebenbei“ nur schwer machen lässt. Zum Glück gibt es (trotz der Majors, dank vieler Indies) noch Leute, die es hinbekommen. Und insofern: Bedauere ich es? Eigentlich ja. Aber dann hätte ich dabei bleiben und es zur Hauptsache machen müssen.

Bloggerator: Wird das Web 2.0 in allen Bereichen Veränderungen bringen, z.B. Musik -und Filmindustrie, Verlage, Einzelhandel usw. usf.? Wird vielleicht demnächst nur noch Online gelebt und z.B. auch Musik gemacht und verkauft?

Juergen Kuri: Ja, nein, nein, ja.

Okay, etwas elaborierter darfs dann doch sein: Web 2.0 ist sowohl typischer New-Economy-Hype als auch wichtige und grundsätzliche Veränderung in der Herangehensweise an Online-Lösungen. Typischer New-Economy-Hype, weil das bekannte Brimborium um jeden Furz gemacht wird, mit dem irgendein Startup meint, künftige Börsengänge rechtfertigen zu können. Wichtig aber ist es deswegen, weil die Techniken, die dahinterstecken, für den Nutzer eine einheitliche Landschaft aus Online- und Offline-Welt schaffen können. Das ist lange schon versprochen, nun ist die Infrastruktur und die Software tatsächlich so weit, dass man als Nutzer schlicht und einfach etwas machen will – Musik hören, Brief schreiben, Steuererklärung erledigen, Film gucken, Band gründen etc. pp. – und das tun kann, ohne sich darum kümmern zu müssen, wo die notwendigen Ressourcen wie herkommen. Wenn jetzt noch die Sicherheit gewährleistet wäre, dann könnte das wirklich einen Durchbruch bedeuten.

Das aber Musik nur noch online gemacht wird – hm, nein, geh wieder mal auf ein Konzert (egal, was für Musik Du gerne hörst), das ist immer noch was anderes. Aber: Es gibt mittlerweile die Möglichkeit, in virtuellen Bands zu spielen. Faszinierend. Aber nicht die einzige Welt. Mit dem Verteilen und Verkaufen von Musik ist das was ganz anderes. Wenn die Musikindustrie nicht völlig paranoid wäre, dann wäre das Internet schon längst das Haupt-Distributionsmedium für Musik. Ich will ja gar nicht solche Angebote wie allofmp3.com erwähnen, da haben wir ja schon genug Ärger mit der Musikindustrie. Aber auch ganz offiziell legale Offerten wie Emusic demonstrieren doch, wie eine für den Nutzer sinnvolle Online-Distribution von Musik aussehen kann.

Bloggerator: So wir sind jetzt 2,5 Stunden dabei, ich Bedanke mich bei Dir und natürlich auch bei den anderen Gästen. Zum Schluss noch: Wer wird Weltmeister? Hat der Klinsi uns vielleicht alle nur getäuscht und die richtig guten Spieler noch gar nicht gebracht?
Die wichtigste Frage aller Fragen aber: Ist die Welt Scheisse?

Juergen Kuri: Weltmeister wird natürlich Brasilien. Und der SC Freiburg muss endlich wieder aufsteigen, verdammt! Ansonsten hab ich von Fußball keine Ahnung – aber Klinsi ist Schwabe, was soll das schon werden?

Deine wichtigste Frage aber, ja, die lasse ich unbeantwortet. Das musst Du entscheiden. Oder besser: Das müssen alle entscheiden. Guds Nächtle.

20 comments

  1. Guten Abend

    Jahrelang gehörte die Tageszeitung für mich zum morgendlichen Ritual, besonders am Samstag.

    Seit einiger Zeit ertappe ich mich jedoch immer häufiger mit dem Laptop am Frühstückstisch ( handlicher als die SZ allemal )

    Brauchen wir die Tageszeitung in 10 Jahren noch ??

  2. In einem Newsforum kann ich mir auch mal eine andere, vieleicht kritischere Sicht einer Nachricht antun. Diese Interaktion fehlt in der gedruckten Ausgabe ja komplett.

    Ist es nicht vorteilhafter für die Meinungsbildung wenn ich die Möglichkeit der kommentierten News habe ?

  3. Was kommt nach den Blogs ??

    Komischerweise haben Blogs wie Shopblogger eine riesige Fangemeinde, obwohl ja nur über absolut triviales berichtet wird.

    Selbst ertappe ich mich ständig dabei die sog. Alltagsgeschichten interessanter zu finden, als mir die kommerziellen Zeitungsseiten anzutun.

    Trend zurück zur heilen Welt ?

    und quatsch ich zuviel ?

  4. achja bei mir steht 6.April 1:33 pm

    Hat der Weltherrscher in seiner grenzenlosen Macht das Gespräch bereits vor Wochen aufgezeichnet ?

  5. Weltherrscher am 6. April, 2006 um 1:33 pm

  6. nein nein, da habe ich aber die termin zusage bekommen und den artikel geschrieben. der blogtalk läuft jetzt gerade..

  7. Passend zur Frage von superping: Ist Google Epic 2015 wirklich nur eine Vision / Fiktion – so wie 1984 ?

  8. ………..sprechen die genannten wirklich alle die Sprache des Volkes ?

    Mich beschleicht bei einigen das Gefühl das die Blogeinträge bei manchen mehr und mehr auf breiten Massengeschmack ( = viele Leser ) geschrieben werden.

    Je bekannter die Blogger in der Szene werden, desto größer die Gefahr sich mit frisierten Artikeln noch mehr in Szene setzten zu wollen. ( natürlich um irgendwann eine Einladung zum Blogtalk zu bekommen, was dann gleichbedeutend mit einem Ritterschlag ist )

    Aber will ich von jemand der launig aus seinem Alltag berichtet, auch ein Statement zur politischen Lage lesen ?

    Oder über neue Software ?

  9. “..natürlich um irgendwann eine Einladung zum Blogtalk zu bekommen, was dann gleichbedeutend mit einem Ritterschlag ist …”

    es ist doch eher so, dass ich mich bei den gästen bedanken muss und froh bin, dass sie auch kommen und mitmachen.

  10. nur nicht zu bescheiden, die meisten Blogger sind anscheinend ziemlich stolz darauf hier sein zu dürfen.

    wann kommt der blogtalk in audio ?`

    wäre doch ganz nett mal die Stimmen zu hören, und auch mal spontane Antworten zu bekommen.

  11. ja an audio hab ich auch schon gedacht.
    aber ich wüsste im moment nicht genau, wie ich das umsetzen sollte…

  12. gab doch mal diese dinger mit denen man radio im internet machen konnte ( shoutcast oder so ähnlich )

    wird sich doch jemand finden der sich damit auskennt :-)

    durfe früher auch ein bischen als DJ rummachen, aber ist schon lange Zeit her :-(

    wäre aber ne nette idee denke, besonders weil man ja viel mehr fragen unterbringen kann

  13. ich finde das format so aber auch ganz ok, lesen ist das eine, hören das andere.
    beides zusammen ergibt dann fernsehen…*lol*
    das würde ich natürlich sofort machen…hehehe..
    “blog-talk vor 12″ oder so…*lol*

  14. ……..blogtalk tv ………..

    so wie ehrensenf tv
    wann kommt Katrin mal in Dein Blogtalk ?

  15. katrin…oh man ich kenn nicht alle… ich bin ja erst seit richtig kurzer zeit blogger.
    aber ehrensenf hab ich schon viele male gehört und gelesen.

    da werde ich gleich mal nachhaken.
    schick mir doch mal die emailadresse wenn du hast.
    kannst du auch hier als kommentar schreiben, ich kopiere mir die dann und lösche sie in deinem kommentar wieder raus..

  16. mit laptop im bett liegend schreiben und dazu noch fernsehen und blogs absurfen ist nicht gut für die rechtsschreibung merke ich

    in diesem sinne

    gute nacht

  17. email adresse hab ich keine, aber auf der website von ehrensenf ist ja eine kontakt seite.

    währe klasse wenn es klappen würde, ansonsten wünsche ich Dir weiterhin viel Erfolg

  18. da hänge ich mich jetzt mal rein, ich meine das kontaktformular, obwohl ich sowas nicht mag. da weiß man nie, obs ankommt oder nicht…

    erfolg? meine weltherrschaft wächst von tag zu tag… :-)

  19. [...] Jürgen Kuri im Blogtalk. Zu Gast beim (nach eigener Aussage) heiseforensüchtigen “Weltherrscher” der Site “Die Welt ist scheiße” (das Interview ist freilich interessant). [...]

  20. [...] Was war. Was wird. Wochenschau von Hal Faber [...]

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