Die Musikindustrie mal wieder

Gerade bei T.Knüwer gefunden und bei Basic Thinking weitergelesen. Da will uns die Musikindustrie wieder einen neuen Bären aufbinden? Man, man, man die lernen es einfach nicht…

Liebe Musikindustrie,

ihre Umsatzverluste haben eine einzige Ursache: Ihre Unglaubwürdigkeit!
Schon als Kind stellte ich mir den typischen Musikindustrievertreter wie folgt vor:
Dick, Zigarre im Mundwinkel, dreckiges Grinsen und vor allem schäbiges Wollen. Mein damaliges, natürlich kindliches Ausmalen, hat sich dann aber leider immer mehr verdichtet, bis hin zu Milli Vanilli, die größte Kundenverarsche aller Zeiten.
Da ich als Kind schon eine rege Fantasie hatte, war ich natürlich nicht wirklich geschockt, denn das erste Mal Milli Vanilli hören löste in mir gleich die Frage aus:”Das kann nur ein Fake sein!”.
Wars dann ja auch. Nur dieser Fake und all die anderen, auch von der Musikindustrie durchgeführten, Fakes (Chartmanipulationen, Raubkopiererpropaganda, monopololisierte Preisabsprachen, bürgerrechtsfeindlicher Lobbyismus usw.) ergeben Heute ein Gesamtbild der Musikindustrie-Zunft: Ihr Image ist keinen Pfifferling mehr Wert!

Anstatt endlich viel vieeeeeeeelllll Geld in eine Imagepflege zu investieren, hatten sie lieber eine Raubkopiererpropaganda gestartet, deren Inhalte äusserst Fragwürdig sind. Und damit meine ich nicht nur diese grottig schlechten Raubkopiererfilmchen, die man als zahlender Kunde auf jeder DVD finden muss, teilweise muss man sie sogar anschauen, weil keine Spulmöglichkeit vorhanden ist, sondern auch ihre “anderen” Märchen die man immer wieder und überall On -und Offline lesen muss.

Was sie betreiben würde ich schlicht als Dämlich berschreiben!
Klassische Industriezweige zahlen richtig viel Geld, um ihr Image zu Pflegen. Sie hingegen zahlen richtig viel Geld, um ihr Restimage auch noch zu zerstören (Wieviel kostet die Politikerlobbyierung eigentlich genau?).
Die einzigen Geschädigten sind, wie immer, die kleinen Angestellten und Arbeiter. Die Manager, sie, habe sicherlich schon längst genug aus dem Musikindustrie-Betrieb gezogen. Da kann es ihnen dann ja auch wurscht sein, dass sie mit ihrer Propaganda auch noch den letzten zahlenden Kunden vergraulen, z.B. mich.
Ich kaufe nichts mehr von ihnen. Ich will ihre Propaganda nicht mehr bezahlen. Sie Öden mich als Kunden, mit ihren Lügen und ihren Mauscheleien, mittlerweile nur noch an.

Im Internet gibt es immer mehr freie MusikerInnen die zu ihrer Arbeit/Kunst auch stehen können und wollen. Diese MusikerInnen sind Innovativ und Zukunftsblickend. Sie hingegen vergraben sich hinter ihren Monopolen und glauben anscheinend noch immer, dass sie die nächsten Jahre auch noch alles bestimmen können.
Die Zeit ist aber vorbei. Schon lange sogar.
Gehen sie endlich den gerechten Weg in den Untergang. Eigentlich hat sie die Musikerschaft noch nie gebraucht, sie allerdings schon immer gute MusikerInnen. Und genau dieses Potential ist immer da, ob sie nun da sind oder nicht, ist in diesem Zusammenhang völlig egal. Die Zukunft wird von freien Musikern bestimmt werden die ihre “Produkte” dann selbst vermarkten werden.
Die Musikindustrie ist schon immer eine reine Verwertungsindustrie der Ideen und Kreativität anderer gewesen. Genau dieser Umstand wird ihnen langfristig auch den Hahn abdrehen, denn ihr Verwertungsmonopol ist im Internetzeitalter hinfällig.
Packen sie einfach die Koffer, denn den Kampf haben sie schon lange verloren.

Und ich rede hier von meinen Kindheitserfahrungen, die ich vor längerer Zeit gesammelt hatte. Trotzdem kann ich die Musikindustrie nicht leiden. Wie werden wohl die Kiddies von Heute in Zukunft denken, denen sie ständig erzählen wollen, dass sie im Grunde alle Verbrecher sind?

Mein Fazit: Sie Ticken nicht mehr richtig!

One comment

  1. Dem Fazit schließe ich mich in vollem Umfang an.

Leave a comment