Blogtalk mit Robert Basic von Basic Thinking

Liebe Leser, am 14.05.06 ab 21:30 Uhr findet hier in diesem Blog Live, in Farbe und Stereo, die nächste Blogtalk-Show statt. Der Weltherrscher lädt ein, der nächste Gast ist Robert Basic von Basic Thinking

Wer Lust und Laune hat den Blogtalk am 14.05. ab 21:30 Uhr zu besuchen, der sollte diesen Artikel im Auge behalten. Wie das geht? Ganz einfach, diesen Artikel öffnen und ab und zu Aktualisieren (F5). Die Fragen und Antworten werden im Hintergrund gestellt und dann von mir hier eingefügt werden. Meine Untertanen können übrigens in den Kommentaren gerne auch Fragen stellen, quasi aus dem Off, aber schneller und besser, nicht vergessen wir sind im Internet..:-))

Die Talkthemen werden u.a. sein:
- Blogs im Geschäftsalltag
- Erfahrungen
- Zukunftschancen
- Web2.0
- u.v.a.

Blogtalk heute mit Robert Basic ab 21:30 Uhr:

Bloggerator: Ich Grüße meine UntertanInnen und natürlich meinen nächsten Gast Robert Basic.
Sind Blogger auch immer Singles? in wenigen minuten gehts los.. :-)

Robert Basic: jau, grüße Dich mein Herrscher
*kniet sich dahin*

Ob Blogger immer Singles sind, weil sie nur Sinn und Verstand für ihr Blog hegen? Sagen wir es mal so: Wenn es schon immer Blogs gegeben hätte, wären wir nicht 6 Mrd auf dieser Erdkugel, sondern nur einer. Ergo: Da man nicht gerne nur für sich schreibt, gäbe es auch kein Adam-und-Eva-Blog.

Bloggerator: Ahhh! Ein Blogger von Welt, der weiß, wie man Hoheiten richtig anspricht. Lob! Aber nicht zuviel!
Du bist ja irgendwie die Spinne im Netz die Trends und ähnliches kanalisiert, verklär erklär mir doch, was ist der typische Blogger, wie kam es überhaupt dazu, was macht das Bloggersein aus?

Robert Basic: der urtypische Blogger war wohl der, der gerne über seine Surftouren berichtet hat. Heute ist das etwas anders: Man berichtet mittlerweile auch gerne über seine Sauftouren, Urlaubstouren, Kundentouren, Partytouren etcpp… es ist schwer geworden, überhaupt die Blogger als solche zu typisieren. Man könnte es höchstens vom Inhalt her ideal-typisieren: Der eine informiert eher, der andere unterhält lieber und der nächste wiederum versucht eine Art von Wissen zu vermitteln.

Viele schrecken aber davor zurück, da sie eigentlich gerne auch mal würden, doch einerseits nicht wissen, worüber man reden soll (aller Anfang ist schwer) und andererseits manchmal auch an den technischen Hürden scheitern, da Blogs nach wie vor nicht sonderlich benutzerfreundlich sind. Auch wenn Blogs da ein Stück weit den Usern entgegengekommen sind, was die Einfachheit der Bedienung angeht.

Was das Bloggersein und den eigenen Ursprung angeht, ist das bei jedem unterschiedlich. Ich zB habe ein neues Hobby entdeckt, das Bloggen eben. Für viele ist es lediglich einen absolute Randbeschäftigung. Aber was uns wohl alle verbindet, ist die Möglichkeit, im Netz miteinander ins Gespräch zu kommen. Ohne die eigene Homebase = Blog verlassen zu müssen.

Bloggerator: Was sind Deine bevorzugten Blogthemen, über was freust Du dich besonders, wenn Du es liest oder hörst oder siehst oder…?

Robert Basic: wie man nicht unschwer erkennen kann, bin ich eher der Anwenderfuzzi, den alles Mögliche aus dem Bereich Web, Web2 (hehe), Weanbieter wie Flickr/YouTube…, neue Software, etc interessiert. Entsprechend lese ich auch gerne solche Blogs wie Techcrunch, die darüber berichten. Bögen mache ich um Katzenblogs, sprich privaten Content. Das interessiert mich nur am Rande, es sei denn, ich kenne den Blogger schon etwas länger, dann lese ich auch gerne mal sowas. Klasse finde ich es prinzipiell, wenn Blogger in diesem Bezugsrahmen darüber berichten, wie sie versuchen, mit ihrem Blog mehr Beuscher zu erreichen, ein Webprojekt nach vorne zu bringen etc.. also alles rund um Wissensaustausch. Das versuche ich auch, indem ich meine Erfahrungen mitteile und auch anderen Mut machen möchte, es selbst zu probieren. Nicht nur mit einem eigenen Blog, sondern mit einer eigenen Existenz. Das scheint noch so ein Überbleibsel aus den MEX Blog Zeiten zu sein, das sich ja rund um Existenzgründerei fokussiert hatte.

Was ich nicht leiden kann, sind Wichtigtuer und eher griesgrämige Ernstnehmer, die aus jedem Geschiss einen Elefant machen müssen. Insofern wird man – so hoffe ich – auch bei mir öfters mal selbstverhunzelnde Inhalte über die Macht der Blogs etc. lesen können. Selbstironie schadet nicht, um bei so einem Hype rund um Blogs auf dem Teppich zu bleiben.

Bloggerator: “..Was ich nicht leiden kann, sind Wichtigtuer und eher griesgrämige Ernstnehmer..”, Verdammt! Ich bin WICHTIG, ich bin ein ERNSTNEHMER. Und ich lache gerne, wie gerade.. thx..
So jetzt erst die Gäste:
1. Superping:”..frag ihn mal nach groupies ..”, wie ist das bei Dir mit Groupies?
2. Superping: “..ist eine ehe das natürliche ende eines blogs ? ..” ?
3. Frank Hamm:”Robert: Über was freust Du Dich besonders wenn Du es nicht im Netz liest oder hörst oder ….? Hast Du überhaupt Zeit für ein Leben neben dem Blog??? Oder ist Dein Hobby zum Leben geworden?

Robert Basic: @peadot, hi, freut mich, dass Achim auch Leser hat :-) )) Er meinte am Telefon, dass er ja ganz wenig gelesen wird, so mit paar hundert Lesern am Tag.
@Superping: Groupies so wie Johnny habe ich ganz sicher nicht, dazu versuche ich zu oft nicht nur mich selbst auf die Schippe zu nehmen. Zumal Technikfuzzis eher introvertiert sind, da mein Blog mehr dieses Thema als Schwerpunkt hat und damit die leserschaft überwiegend aus diesem Bereich kommt. Das höchste Lob eines deutschen Bloglesers ist dann das frenetische “ja, ganz nett” :-) )
@Frank
“Robert: Über was freust Du Dich besonders wenn Du es nicht im Netz liest oder hörst oder ….? Hast Du überhaupt Zeit für ein Leben neben dem Blog??? Oder ist Dein Hobby zum Leben geworden?”
Wenn ich etwas nicht im Netz lese, dann sind es Bücher so wie Eragon zB, das ich leider in zwei Tagen verschlungen habe und nun dem zweiten Buch (Teil) entgegenfiebere. Sprich: Ja, RL ist genügend vorhanden, wenn auch manche meinen, ich sei ein Bot und kein Mensch. Mein Blog ist noch nicht mein Leben geworden, ganz im Enst: die Zeiten kommen noch, wenn viele User im Netz leben werden und nur selten RL gehen. Das werden viele nicht mögen, doch es könnte auch viele Vorteile mit sich bringen.

@oh mein Weltherrscher, der Du die Sonne überstrahlst, die Fragen habe ich untertänigst und vorauseilend schon beantwortet, verzeih meine Impertinenz

und weiterer Nachteil: Meine Grammatik ist manchmal so schlimm, dass selbst die Sprachpolizei bei mir aufgegeben hat mittlerweile. Gott sei Dank. Kann nix damit anfangen, wenn andere auf der Rechtschreibung so herumreiten. Interessiert mich die Bohne, solange es verständlich ist und Spaß macht zum Lesen.

die Frage nach der Zeit bzw. “wie bloggst du das alles nur, sooooviel”… bekomme ich immer.

Ein Ausflug in meine jungen Jahre:
- als Aushilfe wurde ich mal von Angestellten heftigst angegangen, dass ich nicht so viel arbeiten solle, denn sonst stehen die so sch… bei ihrem Chef da
- in Foren bin ich idR immer recht zügig mit vielen Beiträgen nach oben gerutscht (Forenkarriereristenschleimer)
- Bücher lese ich rasend schnell
- Sprechen tue ich soo schnell, das Silver-RL-Surfer mich bitten, doch vier Gänge langsamer zu sprechen

Heisst? Anscheinend bin ich so eine Art Speed-Mensch. Speed-Blogging ist da nur eine Fortsetzung. Ich investiere witzigerweise sehr wenig Zeit ins Blog (2-3 Stunden / Tag). Und wundere mich immer,warum andere so wenig Artikel schreiben und jammern, dass das so viel Arbeit macht. Letztlich ist das aber nur eine Frage der Lust, Laune etc… Nachteil beim Ganzen: Ausführliche Artikel wird man bei mir selten finden, da ich auch keine Lust habe, mit tiefschürfenden Gedanken die Welt zu verändern. Laissez faire halt.

Bloggerator: Ich bin es gewohnt, dass man mich übergeht. Von daher..
Kommen wir mal auf die Leser zurück. Im Moment habe ich ca. 600 – 700 Besucher pro Tag. Wo muss ich mich da einordnen? bin ich X-Blogger, G-Blogger oder was? Wie sind die Zahlen der typischen Blogs, Du weißt das doch bestimmt?
(Übrigens angefangen habe ich mit ca. 20-35 Besucher pro Tag, nur zur Info).

Robert Basic: nach oben hin wird die Luft – wie immer – sehr schnell dünner. Anfänger ohne Promibonus schaffen es innerhalb von 3 Monaten mit regelmäßiger und einigermaßen interessanter Schreibe ca. auf 100-500 Leser pro Tag zu kommen. Was schon mal ordentlich ist. Die richtig “gut” gelesenen Blogs fangen bei >1000 lesern/Tag an. Die Oberknaller sind ja bekanntlich Bildblog und Spreeblick (siehe Blogscout für nähere Daten). Im Verhältnis zu US Blogs ist das “lächerlich” (nicht wertend gemeint). BoingBoing schafft einige Millionen pro Tag. Kein Wunder: Die deutschen Blogleser scheinen noch begrenzt und limitiert zu sein. Soll heissen, dass Du mit Deiner Leserzahl super dastehst nach so kurzer Zeit.

Aber,… Traffic kann wichtig sein, muss nicht: Für mich sind eher Bloglinks entscheidend, da ich so besser ins gemütliche Gespräch mit Dauerlesern komme. Denn These: Bloglinks sind wertvoller als Googleleser, da diese gesprächsbereiter sind. Zudem auch unabhängig vom Traffic gilt, dass gut verlinkte Blogs mehr Möglichkeiten mit sich bringen. Rätsel… was das wohl sein mag? Keine Ahnung, stehste mehr im Fokus, haste mehr Möglichkeiten. Im deutschen Blogdorf sind die Möglichkeiten aber unterentwickelt.

Wer Traffic braucht, macht auf AdSense, wer Gespräche will, macht auf Verlinkung :-)

@Bloggerator: Nochmals zu Deinem Traffic. Hättest Du die Idee mit dem Blogtalk nicht gehabt, wäre Dein Blog ganz sicher nicht nach so kurzer Zeit so dolle gelesen. Ich weiss, Du magst keine Komplimente. Als o anders: Weil Dein Konzept /Blogtalk/ so schlecht ist, hast Du so wenig Leser je Tag. Nur 600-700, pach. Solche Ideen kann aber jeder Blogger haben, wenn er denn nicht nur von 2 Lesern gelesen werden möchte und in einem Jahrzehnt auf 10 Kommentare zurückblicken möchte.

Bloggerator: Schöne Frage von Erik:”Frage an Robert,
was hälst Du denn davon, wenn Verlage bloggen lassen. Und das mit den Körbchengrößen ist ja bspw. bei den freundinnen prima angekommen”?

Robert Basic: @Frank, Eragon scheint von einem damals 15jährigen geschrieben worden zu sein. Erstaunlich!

@erik, es ist wie in jedem Job: 10% sind fähig, aus Etwas etwas zu machen. Mit Herzblut und Engagement und Ausdauer. Verlage, die das schnelle Geld wollen und kurz mal 100.000-1 Mio Budget investieren, um auch Blogs anzutesten, verlieren schnell die Aussicht auf Erfolg. Zumla kurzfristige Ziele der Entwicklung einer Blogpersönlichkeit keinen Raum und keine Zeit lassen, was mE so superwichtig ist. Andere Verlage, eher familiengetriebene, kleinere Betriebsgrößen bescheinige ich bessere Chancen. Prinzipiell finde ich es gut, wenn sich alle mal dran versuchen. Nur, was jetzt passiert, ist viel zu früh. Die ersten Gehversuche der Kommerzanbieter werden die deutsche Bloggerbasis in spe versauen und dazu führen, dass sich potenzielle Blogger wegen Kommerzialisierung abwenden. Wir hatten in D nicht genügend Zeit, die Blogbasis auszubauen. Nun ahmen die Firmen die US Blogosphere nach, da sind wir aber noch nicht. Umso wichtiger, dass zb Verlag wirklich etwas Gutes, Vorbildliches in Gang setzen statt Freundin und Germanblogs.

oh mein Weltherrscher, verzeih meine erneute Impertinenz des vorauseilenden Beantworten. ich liege zu Poden, ich weiss auch nicht, was mich dazu treibt.

Bloggerator: Das ist schon OK Untertan, ich bin da nicht so. Frage kommt gleich…
So jetzt die Frage: Warum holen sich die Verlage eigentlich nicht die ganzen Topblogger, wollen die Blogger nicht oder sind die Verlagsbosse doch Blind? Oder etwa ein ganz anderer Grund…

Robert Basic: Thesen, warum das so ist:
- die sind zu teuer? je nach Budget halt
- die Topblogger wollen sich nicht verkaufen lassen
- die Topblogger sind unkontrollierbar. Stell Dir mal Wirres aka Felix als FAZ Blogger mit Fäkalinhalt vor.. LOL.. die Herausgeber würden sich eher erschießen als die Kontrolle aufzugeben. Doch wer nicht delegiert und vertrauen mag, der nicht gewinnen kann. Sagte Blog-Buddha vor 1000 Jahren.

Aber es gibt auch inhouse Gewächse. Warum die nicht nehmen? Warum muss denn ein Verlagsblog immer ein Blog über Trendthemen sein? Können die nicht zB wie Cyberport (Cyberbloc) einen mutigen Vorblogger wie Sven vorschicken, der das Terrain vorsondiert? Nimm mal Thomas Knüwers Blog. Der hat schon was erreicht. Als Speerpitze könnte er bei einem “richtigen” Blogkonzept die Kritiken abfedern und auch dafür Sorge tragen, dass von vornherein die Gemüter viel cooler bleiben. Sol heissen: Handelsblatt könnte nunmehr mit speziellen Wirtschaftsblogs anfangen und würde oW auch Donsche Attacken überleben.

Bloggerator: Don’sche Attacken find ich ganz gut, denn der sagt die Wahrheit und legt die Finger direkt auf die Wunden. Er ist auch sehr Symphatisch und Hilfsbereit, auch wenn das vielleicht viele nicht glauben wollen. Ist DAS Bloggen, sagen zu können, was immer man/frau will? Wird das die Zukunft überdauern?

Robert Basic: ich glaube nicht, dass Blogger das sagen, was sie wirklich denken. Man blendet schließlich nur einen Teil von sich ein, andere Teile blendet man aus, die man nicht senden möchte. Oder schreibt man gerne, dass man soeben einem Freund die Freundin ausgespannt hat, irgendwie doch die A-Blogger nicht ausstehen kann (weil man ja deren Links braucht), etc

Die vielbeschworene Authentizität .. nö… das macht die Blogs nicht aus. Es ist eher die Faszination, sich einfach so mit der halben Netzwelt unterhalten zu können, statt wie früher mit statischen Websites per Kontaktformular und Chat. Blogs geben einem die Zeit und den Raum, schön langsam seine Kontakte aufzubauen. Und wie im RL ist es kein Unterschied: Manche mag man, manche mag man nicht ab. Manche sind einem egal. Don zB: Der polarisiert schlechthin. Ich finde, der haut gerne auf den am Boden liegenden nochmals mit Spingerstiefeln drauf rein, wo ich schon längst Mitleid hätte. Wenn Du ihn persönlich kennenlernst, ist er ein ganz normaler Mitmensch, nicht mehr der Sentinel. Würde man nur vom Blog ausgehen, dann würde ich persönlich mit Don nie reden, weil er sonst für mich wie ein echter A-Blogger wo die SOnne nie hinscheit rüberkommt. Toleranz, nee… Geduld, gern mal das persönliche Telefonat und schon erscheinen viele Dinge ganz anders. Wie Foren halt: Das geschriebene Wort ist anders als das Gesprochene.

Die Zukunft der Blogs ist also schon da: Raum und Zeit über den Aufbau von Blogpersönlichkeiten. Da Blogs wunderbare Gesprächsmaschinen sind, ergibt sich der Rest wie von selbst. Authentizität ist es ganz sicher nicht. Mensch-Sein halt eher.
Beispiel: Wer authentisch arrogant und besserwisserisch ist, wird nicht gelesen, Punkt.

Bloggerator: Braucht unsere Gesellschaft überhaupt Blogger/Blogs, mehr Blogger/Blogs? Es war doch alles soooo schön mit den alten Meinungsmacherfürsten oder doch nicht…

Robert Basic: ob unsere Gesellschaft Blogs braucht? Mir ist es ehrlich gesagt, schnuppe, was wir für Techniken einsetzen. Solange wir miteinander reden können, Wissen austauschen, miteinander Spaß haben, uns virtuell kloppen, leiden, trauern, lachen, … in welcher Form auch immer kommunzieren können, sind mir auch Blogs willkommen, die Gesellschaft voranzubringen. Wohin? Bin kein Politiker. Aber über die Blogs habe ich meinen Horizont zusätzlich sehr viel schneller erweitert, als über Treffen auf Parties, Business Konferenzen etc. Ja, Blogs scheinen gut geeignet zu sein als Dialogsystem. Besser als Foren mE sogar. Ob das aber nur die Creme de la Creme der Webtechniken ist? Momentan vielleicht eher ja als nein.

Zudem muss man sich mal vorstellen, dass man per Blog mit Menschen in Verbindung treten kann, die man zB nur auf der poltiischen Bühne sehen würde. Oder nie rankommt, weil der Vorstand eben Vorstand ist. Oder in Indien lebt. Blogs sind für mich die geilsten OpenBC-Netzwerke aller Zeiten im übertragenen Sinne. Wie sonst könnte man an Pierre von eBay hallo sagen? Gut, wenn er denn noch bloggen würde. Oder Bob Lutz von GM die Meinung über seine schlechten Automodelle sagen?

Bloggerator: Ein großer und schöner Mann hat mittlerweile auch schon der ersten brauchbaren Bloggerkodex erstellt, wie würde Dein Bloggerkodex grob aussehen? Was sollten Blogger beachten, tun, nicht machen, verbessern…

Robert Basic: Blogger sollten sich vaD nicht als Firmenhuren für jeden Mist verdingen, so zB wurde ich vor einigen Tagen angefragt, ob ich denn nicht gerne über eine bestimmte Mobilfunkkarte was schreiben soll. Hä? ” oh, tolle SIM-Kartendesign, wie wunderbar die Karte ins Handy flutscht, ah., das turnt mich an..:”. Und wenn sie sich verdingen, sollten sie darüber nachdenken, wie sie ihre Reputation – die lange braucht, bis man sie sich im Netz endlich aufgebaut hat, was schwer ist angesichts mangelnder RL Indikatoren – wahren. Wenn es das ist, woran Du wegen Bloggerkodex denkst.

Jeder Blogger steht im Rampenlicht, minimalst oder mal mehr. und damit gilt: Wer schreibt der bleibt. Daraus ergibt sich auch schon der Rest letzten Endes. Wenn Du es mit Dir selbst verantworten kannst, schreibs halt. Wenn es Dir leid tut nachher, schreibs ebenso. Wenn Du deswegen keinen Job mehr bekommst, Pech gehabt.

Einen “Kodex” hat wohl keiner für sich niedergeschrieben. Eher lebt er seinen eigenen Kodex. An einen halten würde ich mich eh nicht, wenn ich was lesen würde. Eher darüber lachen, da Regeln zum Brechen da sind, damit man nicht sumpfsinnig Dinge nachahmt. Eher wie beim Film Matrix .. hehe, …doller Lehrfilm… “durch die Tür musst du selbst durch”.

Man merkt aber doch schon mal, warum die Presse so eine Art Kodex hat, wenn man selbst zunehmend von Firmen angeschrieben wird.

Bloggerator: Frank Hamm fragt (bezieht sich auf weiter oben):”Wieso sind Blogs besser als Foren? Ist der gleichberechtigte Austausch von Meinungen nicht so wichtig? Brauchen Menschen doch wieder Leithammel und Meinungsmacher? ”

Robert Basic: @Frank
“Wieso sind Blogs besser als Foren? Ist der gleichberechtigte Austausch von Meinungen nicht so wichtig? Brauchen Menschen doch wieder Leithammel und Meinungsmacher?”

Besser sind sie, wenn Du etwas suchst, wo Du Dich mal austoben kannst. Ohne dass Dich der Foren-MOD wegen Offtopic zügelt. Ohne zu sehr auf die Themenvorgaben eines Forums achten zu müssen. Das Gesicht eines Forums ist nicht Deins. Es ist das einer unbestimmten Masse aus Forenusern. Und da ich nicht Freund von 100000 Forenusern sein kann, sondern als Mensch in der Lage bin, mich nur auf wenige einzuschießen, haben Blogs eher den Vorteil, Menschen miteinander zu verbinden – um es mal esotherisch auszudrücken – als Foren. Sicher, auch Foren kennen RL Treffen, super Beziehungen, Freundschaften. Aber auf einem fremden Forum …. puh… da ist ein Blog wesentlich zugänglicher. Heisst: Das Blog ist stärker im Bereich “Person+Thema”. Das Forum ist wesentlich besser beim Ausdiskutieren von Themen, weniger mit Personenbezug. Zumal: Kleiner Faktor gewaltige Wirkung: Die Forenpostings eines Tages sind bei großen Foren einfach nicht mehr zu bewältigen vom Lesen her. Ein Blog ist da gemüüüüüütlich: Ein Thema + 1 Person. Da kann man in Ruhe schnackeln, sich einschießen. Darum redet man ja auch viel mehr über Blogs als über Foren damals. Die Faszination Blogging ist ungleich stärker, viel stärker mE.

Bloggerator: Mal was zwischendurch: Mir “passiert” da was seit dem 11.05. ich bin zwei Öltanks äh Sau, was ich überhaupt nicht mehr einordnen kann:weltweite Zugriffe von allen möglichen nahmhaften Unis. Ist die Welt endlich meiner Meinung, dass ich der wahre Weltherrscher bin oder was könnte das sonst sein, hast Du da eine Erklärung für?

Robert Basic: möglichweise ist Dein Server gehackt worden und die dort abgeladenen Pornofiles werden nun von den Uniservern downgeloadet?
soll heissen: So lange PDF Dateien lese ich nicht :-)

Bloggerator: Pornofiles, was wo? Die will ich auch…
Wie ist das eigentlich mit der Rudelbildungsthese “die wollen nur Säue treiben”, die vor längerer Zeit durch Blogtowncity geisterte? Was ist da dran? (Nachtrag: zu “..soll heissen: So lange PDF Dateien lese ich nicht..”, ich auf jeden Fall, ich bin Single.. *lol*)

Robert Basic: Rudelbildung? Wenn von mir wegen gar 100-200 Blogger über ein Thema schreiben, ist das in ungefähr so, wenn 100-200 Leute vor Exxon demonstrieren. Hä? Exxon=200.000-300.000 Blogs (und Blogger? kA). Bei 100-200 Blogs kann man eher von “kümmerlichen Randgruppenbildung” reden, wenn man sich die prozentuale Anteile anschaut, wieviel Blogger das wirklich interessiert.

Die Wirkung ist mE weit weit überschätzt. Wenn da nicht zwei Aspekte hnzukämen, die drehen das Spielchen:
- Google, klar
- Presse

Wenn Google nicht wichtig wäre, würde es die Firma nicht jucken. Wenn die Presse nicht schreiben würde, wäre es der Firma völlig egal. Nur, weil User auf Presse und Google wert legen, erscheint das Rudel-Randgrüppchen mehr wie eine Massendemo.

Anyway, was mich immer ärgert, sind die Töne a la Rudelbildung: “man plappere ja eh nur nach”.. hä? Wenn ich mich einer Meinung anschließe, ohne meinen großartigen Senf abzugeben, muss ich nicht ein Nachplapperer sein. Ebenso sind viele Blogger/Leser der Meinung, man suche nur nach Trafficgelegenheiten. Trafficnutten mag es geben, doch ist das nur ein Bruchteil des Rudels. Und das Rudel erscheint mir idR nie sonderlich homogen. Die Meinungen gehen oft stark auseinander. Ist ja auch kein Wunder: Wo Menschen da Meinungen. Wo Blogger da Links.

Und ja, manchmal bloggt man auch mittlerweile mit gebremsten Schaum, weil die Leute denken, dass Du als Blogger was zu melden hast. So wie die Sandale, die man hochhält. Crazy, oder?
sag mal, Weltherrscher, äh… darf ich mein Knie wechseln? Es tut langsam weh… natürlich nur, wenn Ihr es erlaubt, oh weiser Beherrscher der Welt.

Bloggerator: Crazy? Ich finde gar nichts mehr crazy, seit ich Blogs kenne, eher köstlich anregend.
1. Wie lange machen wir noch (auch für die Zuleser von Interesse) und 2. Wohin wird der Webzwonull-Zug fahren?

Robert Basic: das hängt von Deiner Zeit/Laune/Interesse/Leserschaft ab. Wenn die schon eingeschlafen sind, weil wir die langweilen, sollten wir das Thema wechseln und mehr über die geilsten Chicks im Blogbereich reden.

Wohin das Internet geht? Das Web 2? Das ominöse Web 2 ist ja letztlich mehr eine Bezeichnung für das Ende der Ära, sich nicht mehr entschuldigen zu müssen, wenn man etwas mit dem Web zu tun hat (”wie, sie machen so eine Webseite? Oh Gott…. mein Beileid!”).

Wohin es geht… lol… die richtige Antwort wäre mind. 100 Milliarden USD schwer. Ich bin nur Blogger und kann raten. Blogs werden sich weiterentwickeln. Man kann sie mit sich herumtragen. Man kann vermehrt Webservices miteinander verbinden. Die Bandbreiten werden zunehmen, damit mehr Möglichkeiten schaffen. Die Kosten für Startups werden immer geringer. Der Wettbewerb wird immer schärfer. Die User können in Zukunft über Nacht Firmen als Bad Guys das Genick mit einem Wimpernschlag zerbrechen. Einige werden coole Ideen haben, wie man das Netz ständig mitschleppen kann, wenn man will, gar per Implantat? Neuromancer lässt grüßen.

Der Speed ist momentan unglaublich. Hypeschwätzer langweilen mich, das ist nix für zögernde Hampelmänner, die nur meckern können, aber sonst keine Power für eigene Ideen noch die Eier haben, selbst was zu wagen. Obs das Große Geld wie Web 1.0 bringt? Keine Ahnung, wie immer wird es wenige Superwinner geben, eine große Mittelschicht und noch mehr Verlierer. Web-Evolution halt par excellence: Nicht die mit der besten Idee werden was voranbringen, eher die Beweglichsten und Smartesten, die es verstehen, Konzepte umzusetzen und voranzubringen.

Zum Wohle des Users? Lassen wir mal das Web-2-Gedönse weg. Der User kann Dank u.a. der Blogs mittlerweile doch ein gute Stückchen dafür Sorge tragen, dass er sich nicht lumpen lässt. Ob ers nutzt? Wird sich zeigen.

Bloggerator: Die geilste Blogchicka? Erzähl doch mal..
Also ich kann noch etwas, allerdings bin ich im Moment unter Dauerkonzentration, da werden dann auch irgendwann die Fehler kommen. Ich würde sagen so eine halbe Stunde noch, wenn da OK ist. Ich hab da noch ein paar Fragen, z.B. brauchen wir mehr von der “Pantoffel-Blog-Politik”, also der Gelasseneit der Blogger? Ix sagte dazu, dass der Blogger vor allem mehr Souveränität erlangen würden..

Robert Basic: die geilste Blog-Maus? Ouh… dangerous…. lobste eine, setzt Du andere herab, neee,lass mal, da sag ich mir selbst: Klappe halten :-) ))

Die Gelassenheit hat Merkel ja zu spüren bekommen: Nicht immer wird man belohnt, wenn man mal konkret sagt, was man vorhat. Die Bürger haben die CDU vehement abgestraft. Damit haben wir uns alle heftig ins Knie geschossen. Die Message lautet damit weiterhin, nur herumdrucksen, nie konkret zu werden, solange man nicht im Sattel der Macht sitzt. Wir Blogger können auch nur langsam aber stetig dazu beitragen, offener zu diskutieren im Politbereich. Wie lange das aber wirklich dauert, bis der Funke real herüberspringt? Solange das politische System auf vierjährigem Machterhalt beruht, schwant mir nix Gutes.

Im Firmenbereich ähnlich: Solange es in D Mode ist, ein perfektes Erscheinungsbild zu senden, werden Firmen stets Probs haben mit ihrem Firmenblog. Oder erst gar nicht anfangen. Auch hier gilt, dass die Kunden das wollen mE. Wie heisst es? Erfolgreich kannste nur sein, wenn Du den Kunden verarscht. Um es krass auszudrücken, was aber nicht einer meiner gefällt.

Bloggerator: Sollten Politiker, eigentlich alle, heute nicht auch Bloggen, also retten, was noch zu retten ist?

Robert Basic: ich würde die Frage eher umformulieren: Retten tut man jemanden aus der Not heraus. Ich wüsste nicht, dass deutsche Mitbürger knapp vor dem Ertrinken sind. Langfristig gesehen muss sich aber jede Nation dieser Welt Gedanken machen, wann war des je anders. Eher geht es darum, die Weichen für eine gute Zukunft zu stellen. Das alleine ist schon schwer genug angesichts globalem Wettbewerb, Rohtsoffverknappung, Bevölkerungssschwund, Überalterung, Lobbyismus. Ehrlich gesagt beneide ich den Job von Politikern nicht. Immer bekommste auf den Deckel, egal was Du machst. Ist wohl der undankbarste Posten im ganzen Land. Insofern Hut ab vor dem gestaltungswillen gepaart mit einem unbändigen Schuss an Leidensbereitschaft.
konkret: Sollten Politiker bloggen? Defintiv ja, da ein Austausch mit den Bürgern eine wunderbare Gelegenheit ist. Würde gar die realen Termine gegenüber zugunsten mehr virtuellen Terminen streichen.
insgesamt bin ich aber eher sehr wenig politisch, das hängt wie oben erläutert mit meiner Einstellung zusammen, so wenig wie möglich anderen Mitmenschen reinzupfuschen wie sie leben sollen.

Bloggerator: So wir sind jetzt knapp 3 Stunden dabei, ich Bedanke mich bei Dir und natürlich auch bei den anderen Gästen (ich bin hin:-). Zum Schluss noch was, aus Deinem Fachgebiet: Was würdest Du Firmen raten, wie sollten sie das Thema Blogs, die damit verbundene problematische Offenheit und ihren Weg in die Zukunft umsetzen? Die Frage gilt natürlich auch für Verlage/Verleger, es hat ja nicht jeder einen Thomas Knüwer…

(Nachtrag: Ja stell mal Deine neuen Projekte vor *neugierig guck*)

Robert Basic: die Schleimerantwort wäre: Such Dir einen Blogberater, der was auf dem Kasten hat.

Die Nullbumserantwort: Wer nicht wagt der nicht gewinnt. No risk no fun. Bei so neuen Phänomenen wie der Bloggeria kannst Du schlecht Pauschalwege aufzeichnen. Ich würde eher nach geeigneten personen suchen (Kreuzung aus Thomas Knüwer, Udo Vetter, Shopblogger Björn, Lyssa, etc…) und die ans Blog heranlassen. Weniger Megapläne zeichnen, was man alles erreichen kann und will. Das entwickelt sich in der Praxis dermaßen dynamisch, dass man letztlich gut beobachten und Entwicklungen aufnehmen muss, die sich als positiv erweisen. Da ein Blog im Wesentlichen von der Persönlichkeit eines Bloggers lebt, ist der Blogger als Person so immens wichtig. Halbe Sachen mit künstlichen Issues und lasche Antworten wie “Danke für die Kritik, wir werden selbstverständlich das zum Anlass nehmen blabliblub” sind Gift fürs Blog. Und dabei ist es soooooo einfach: Wer seinen Job liebt und auch nur bisserl mitteilsam ist, muss sich nicht verstecken, der soll seinen Blog aufmachen und vor mir wegen 24 Stunden nonstop darüber berichten, wie er Teetassen produziert. Ich denke, dass Leser genau das akzeptieren: Wenn die Person hinter ihrem Thema steht, kannste gar locker einen Versicherungsblogger zum Topblogger küren.

Projekte vorstellen?

eine Mischung aus woot.com, digg.com und Geizkragen. Sind aber drei eigenständige Projekte, die miteinander verzahnt sein werden. Blogs auch dabei, nur nenne ich das bei einem projekt nicht Blog, ist lediglich eine technische Plattform. So wie Bildblog ein Blog sein will, aber eines wirklich ist? Die Mischung ist auch plemplem: Ein Projekt hat kommerzielle Hintergründe, ein Projekt ist sozial getrieben und das dritte Projekt wohl mehr sowas wie Andere Arbeiten Lassen :-)

und nuu muss ich wohl Ciao sagen. Schad, ging zu schnell, aber aus Rücksicht auf die Leser und Dich wird es wohl zu viel, könnte mich noch stundenlang unterhalten. So long, viel Spaß weiterhin mit dem superguten Konzept und Milliarden von PIs!

Rob

46 comments

  1. [...] am 14.05. um 21:30 im Blogtalk mit Sandra Maischblogger aka Achim Meißner im höchstpeinlichen Verhör über – Blogs im Geschäftsalltag (im Nanobereich) – Erfahrungen (mit mangelnden Blondinenbesuchen als A-Blogger) – Zukunftschancen (Merkel traut sich nicht, den Deutschen die Wahrheit zu sagen .-) – Web2.0 (ist vor Web 3.0) – u.v.a. (Zahnpasta in der Mitte ausdrücken sorgt für Ehestreit)   [...]

  2. [...] sollte heute um 21:30 Uhr losgehen, mal gespannt, ob ich von Achim noch was höre. Ich rauch jetzt eine und denk mir “Achim Maischberger… kommt sie etwa zu spät zum Interview”? So sind se, die Blogger, auf nix kann man sich verlassen, nur bashen können se und zu spät kommen :-) Artikel abgelegt unter: [...]

  3. ha…wir haben jetzt genau 21:30 uhr. ich bin also wie immer pünktlich :-)
    ich hatte dir gerade eine email geschickt und kurz gefragt, ob es klappt, aber leider keine antwort erhalten.
    ich bin also unschuldig..*gg*

  4. Huhu… versuche nun mal öfter Gast bei Achim am Mittag… äääh, Abend zu sein… :)

  5. peadot, wahrer und gerechter knappe, die ehre sei mit dir!

  6. ich glaub, ich mach meinen blog auch mal endlich wieder frisch… vllt werde ich dann auch mal interviewt… aber ich glaube, ich hab nicht halb soviel zu sagen, wie die gäste hier… grüß dich Robert Basic…

  7. ………..frag ihn mal nach groupies

  8. @knappe
    jeder hat was zu sagen, dass ist ja gerade der vorteil von blogs.
    mach mal… dann talken wir auch.. :-)

    @superping
    hehe…

  9. ………….oder ob bloggen so zeitaufwendig ist, das die meisten blogger singles sind.

    ist eine ehe das natürliche ende eines blogs ?

  10. na gut, dann schau ich mal, ob ich ihn wieder frisch bekomme… man muss ja irgendwas sinnvolles in der wartezeit machen… :)

  11. Robert: Über was freust Du Dich besonders wenn Du es nicht im Netz liest oder hörst oder ….? Hast Du überhaupt Zeit für ein Leben neben dem Blog??? Oder ist Dein Hobby zum Leben geworden?

  12. wartezeit: rechts gibts musik, bei basic viele interessante artikel, einfach mal stöbern…:-)

  13. @Robert: Kurzinfo – wir fiebern dem 3. Eragon entgegen :-)

  14. @Robert: na klar les ich Achim; Opa unten ist auch ganz gut… ich hab jeden Tag so meine Blogroll die ich durchlese, am liebsten morgens bei Mails und Kaffee vor der Arbeit :)

  15. Frage an Robert,
    was hälst Du denn davon, wenn Verlage bloggen lassen. Und das mit den Körbchengrößen ist ja bspw. bei den freundinnen prima angekommen ;)

  16. So, habs geschafft, Blog aufsetzen und Blogkommentar schreiben… War ja ganz einfach…

  17. @zuleser
    scrollt ruhig noch mal nach oben, robert gibt auch noch spätere antworten *ist keine kritik* auf fragen.

  18. @knappe
    ja ist das nicht einfach einfach?
    ich bin auch erstaunt, wie einfach die blogsoftware zu bedienen ist.

  19. @knappe
    nur das kommentieren funktioniert bei dir nicht, warum auch. damit ist der kommentar von oben hinfällig.
    setzen 12!

  20. für richtiges fieber: die story die man rechts in der menüleiste downloaden kann. sie ist allerdings sehr komplex und recht anstrengend. der autor will anonym bleiben, er hat gründe dafür.

    wer den gestellten fragen nachgeht, wird, mit etwas glück, die welt anders sehen… :-)

  21. @peadot
    kommentare gehen nicht, ich weiß nicht warum, aber wenn ich drauf klicke aktualisiert er die seite nur neu und lässt die kommentarfunktion nicht zu.
    datenbankprobs? es könnten auch falsche berechtigungen vergeben sein?

  22. isch gucke… irgendwas ist ja immer… shice technik… wie soll das mal mit web2.0 werden, wenn 1.0 sich wie 0.1 alpha verhält? :)

  23. lösch nochmal, mach nochmal neu, der blogtalk dauert noch was länger :-)

  24. ach so peadot, hast du neuste wersion? hast du kommentare freigegeben in optionen -> diskussion?

  25. Ja, das hab ich gemacht… Aber irgendwie klapperts nich… klingt irgendwie nach nachtschicht…

  26. hm? mir geht die ideen aus pea…sorry… der verzeichnisstruktur die richtigen zugriffsrechte gegeben?

  27. Da schau ich gerade nach… finde das ja mehr als nur verwunderlich…

  28. …………..schlimm wird es, wenn man anfängt nur noch für diereichweite zu schreiben ! Dies fällt mir bei manchen Ex-lieblingsblogs sehr unangenehm auf !

  29. oh ha! vergessen:
    vielleicht solltest du denen das sagen? kritik ist ja immer sinnvoll..

  30. Wieso sind Blogs besser als Foren? Ist der gleichberechtigte Austausch von Meinungen nicht so wichtig? Brauchen Menschen doch wieder Leithammel und Meinungsmacher?

  31. AUAAAAAA!!!! Das ist ja so hohl… das muss an der Uhrzeit liegen (oder am vielen Blogtalk lesen nebenbei…) Bööööser Verzeichnisfehler… das hab ich gleich… (Oh Mann… so doof!!!)

  32. geht hier noch was? wann ist denn normalerweise feierabend. ich habe leider zu spät mitbekommen, dass robert heute hier zu besuch ist.

  33. klar wir sind noch mittendrin..stell ruhig fragen..:-)

  34. darf ich auch mal nen vorschlag machen anstatt zu fragen :) ich bin hier zu spät reingeschneit und wollte feststellen, ob hier noch was abgeht. dazu hätte mir eine uhrzeit bei den kommentaren oder im blogtalk bereich sicher weitergeholfen. meine frage an den weltherrscher: kannst du die uhrzeit noch mit reinbringen?
    meine frage an robert: ist das ein guter vorschlag oder eher belanglos ;-)

  35. uhrzeit würde ich glatt machen, aber meine programmierfähigkeit ist mir schon bei der geburt abhanden gekommen.
    aber im kommentar kann ich dir ja sagen, dass noch was läuft.

    aber du hast sicherlich recht.. ich wüsste nur nicht wie?

  36. @Gerald, hi, jau, Uhrzeit gut, stört mich auch, dass nicht da.

  37. Harhar, ich könnts ja jetzt… :) Nachdem ich die Menüs tausend mal umgekrempelt hab… :)

  38. na, Weltherrscher? Du wirst doch nicht etwa müde sein? Ich dachte, wir fangen jetzt mal so langsam an nach der Aufwärmrunde?

  39. weltherrscher, das mit der uhrzeit kann dir robert in einer minute erklären. der kennt sich auch unter der haube von wordpress aus.

    @robert apropos aufwärmen, das machen doch immer die fussballer. was macht denn das fussball home projekt? auch noch am aufwärmen oder eher am auslaufen?

  40. das WM Projekt ist nicht weggelaufen, ich habe es wegen 3 (!, autsch) Projekte hintenanstellen müssen. So die Bloggötter mir wohlgesonnen sind, kommt das Teil mit Verzögerung offiziell raus.

  41. ok, ich drück die daumen. das wäre doch hier genau die gelegenheit mal deine drei projekte vorzustellen, oder?

  42. das mit der uhrzeit frage ich später mal nach. denn heute würde ich nur noch *nix* kapieren, aber davon zuviel..

  43. so ich bin fettisch…:-)
    jetzt hab ich keine konzentration mehr…

  44. [...] diskutiert wird: Wie wichtig kann es denn sein ob man nun ein ‘A-Blogger’, ‘B-Blogger’ oder ‘C-Blogger’ ist? Können wir nicht einfach alle unseren Beitrag zur Blogosphäre [...]

  45. Juhuuu ich bin ein X-Blogger.. oder?!

Leave a comment