Liebe Leser, am 18.08.06 ab 13:00 Uhr findet hier in diesem Blog Live, in Farbe und Stereo, die nächste Blogtalk-Show statt. Der Weltherrscher lädt ein, der nächste Gast ist Ossi Urchs…
Wer Lust und Laune hat den Blogtalk am 18.08.06 ab 13:00 Uhr zu besuchen, der sollte diesen Artikel im Auge behalten. Wie das geht? Ganz einfach, diesen Artikel öffnen und ab und zu Aktualisieren (F5). Die Fragen und Antworten werden im Hintergrund gestellt und dann von mir hier eingefügt werden. Meine Untertanen können übrigens in den Kommentaren gerne auch Fragen stellen, quasi aus dem Off, aber schneller und besser, nicht vergessen wir sind im Internet..:-))
Die Talkthemen werden u.a. sein:
- Web 2.0
- Blogs
- Persönlichkeitsrechte
- Datenschutz
- Sicherheit
- u.a.
Blogtalk heute mit Ossi Urchs ab 13:00 Uhr:
Bloggerator: Ich Grüße meine UntertanInnen und natürlich meinen nächsten Gast Ossi Urchs.
Brauchen wir Web 2.0?
Ossi Urchs: Wie so häufig, ist es eigentlich nicht die Frage, ob wir Web 2.0 brauchen oder nicht: es ist möglich und deshalb gibt es das Phänomen auch.
Doch sollten wir zunächst mal bedenken, dass all das, was wir heute unter dem Begriff subsumieren, nichts eigentlich Neues ist. Wenn wir das Web, mit dem Urheber des Begriffs, Tim O’Reilly, als “Plattform für den Austausch und die Interaktion der Nutzer” verstehen, dann ist es genau das, was das Internet von je her von allen anderen, herkömmlichen (Massen-) Medien unterschieden hat. Doch im Unterschied zu den Anfangszeiten, als man noch ein wenig von der Technik hinter dem Internet bzw. dem Web verstehen musste, um dieses Potential auch nutzen zu können, sind heute entsprechende Tools und Dienste überall und für jeden verfügbar.
Und das ist doch was!
Bloggerator: Kommunikation gibt es doch schon immer, irgendwie, im Internet. Angefangen bei Emails, dann Foren, Chats usw., was ist jetzt aber das Neue? Blogs sind ja irgendwie anders, aber was sind sie genau..
Ossi Urchs: Nicht nur Blogs sind “irgendwie anders”, auch der Rest: Podcasts, Video-Plattformen, P2P-Netze usw. Anders ist daran, dass man nun nicht mehr nur “irgendwie” kommunizieren kann, sondern es geht um die Kommunikation durch und mit digitale(n) Medien.
Das heisst: Kommunikativer Austausch, also INteraktion ging auch mittels Telefon und später dann E-Mail. Aber immer auf ein Medium begrenzt. Was wir heute haben ist also im wahrsten Sinnes des Wortes ein “multimedialer” Austausch.
Und das bringt den Nutzern natürlich ungeahnte Freiheiten und Mittel, das, was sie mitteilen wollen auch medial darzustellen.
Dazu kommt dann noch das “Echtzeit”-Phänomen: ich kann unmittelbar und in Echtzeit reagieren, bin aber nicht auf eine “synchrone” Kommunikation festgelegt. das heißt, ich kann direkt reagieren, muss aber nicht, sondern ich kann auch so lange an einem “Reply” basteln und feilen, um das, was ich zu sagen habe, auch optimal ausdrücken zu können – wie auch jetzt gerade hier bei unserem Blogtalk.
Dazu kommen dann noch andere, sehr interessante Aspekte: Communities, die nicht mehr regional oder zeitlich begrenzt sind, neue Szenen und “Undergrounds” mit eigenen Zeichen und Sprachen, um n ur ein beispiel zu nennen …
Bloggerator: Früher wurdest Du ja immer als “Internetguru” gehandelt. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, sind heut alle auch Gurus. Wohin wird das in naher Zukunft führen? Verlieren die klassischen Medien wirklich an Einfluss oder ist das nur ein Angstgespenst..
Ossi Urchs: So viele Fragen, so viele (mögliche) Antworten. Ich versuche es mal der Reihe nach …
Also der “Internet-Guru” haftet mir ja schon eine ganze Weile an. Ich habe nichts gegen diesen (Marketing-)Begriff: “Guru” heißt auf Sanskrit, also der klsassischen Sprache Indiens, nichts weiter als “Lehrer”. Wenn es also mein Karma sein sollte, den Menschen etwas über das Internet beizubringen – Bitte!
Aber natürlich hast Du recht: heute kann jeder, der etwas mitzuteilen hat, damit auch zum “Guru” werden. Die Zeiten in denen Wissen immer auch Herrschaftswissen war, in denen man einen (Wettbewerbs-)Vorteil aus dem eigenen Wissen erzielen konnte, sind in Zeiten von “Open Source” und “Free Culture” endgültig vorbei. Heute hat derjenige einen Vorteil, der optimal vernetzt kollektives Wissen akkumulieren kann. Doch wird es wohl noch etwas dauern, bis das Bewußtsein um diesen Zusammenhang im Mainstream angekommen ist.
Die Rolle der klassischen, oder sagen wir: konventionellen Medien ist von dieser Entwicklung natürlich auch betroffen. Waren in allen bisherigen Massenmedien “Sender” und “Empfänger” immer prinzipiell, also wirtschaftlich wie technisch von einander getrennt, so gilt das heute nicht mehr. Im Internet kann jeder Nutzer gleichzeitig Sender und Empfänger sein.
Die klassischen Medien müssen sich nun eine neue “Positionierung” ausdenken, eine wesentliche Kernkompetenz heraus arbeiten, etwa durch die Gewichtung, Bewertung und Kommentierung von Nachrichten. Aber wenn man sich die Geschichte der Medienentwicklung einmal etwas genauer anschaut, wird man feststellen, dass neue Medien die alten niemals verdrängt haben, sondern sie immer komplementär ergänzt haben. Also: Keine Panik!
Bloggerator: Frank Hamm fragt (etwas länger:):”..Ist aber nicht auch eines der Phänomene von Web 2.x, dass Reaktionen unmittelbar erwartet werden und Druck aufgebaut wird? Dass eine Antwort, mit der ich erst nach zwei Tagen reagiere, schon gar nicht mehr wahrgenommen wird? Angefangen hat es schon früher bei Emails weiter ging es mit Foren, mit Blogposts, Trackbacks, Kommentaren? Ganz schlimm wird es mit Manager Gadgets wie Blackberry, wo jeder erwartet (und die Manager mit Freuden diese Erwartungen erfüllen), dass die Manager noch während der Meetings auf Nachrichten, Posts etc. reagieren? Ist das nicht eher ein Problem denn eine Lösung?..”
Ossi Urchs: Weder ein Problem noch dessen Lösung, wenn man nicht vergisst, dass jedes dieser Gedgets entweder einen realen oder wenigstens einen “virtuellen” Knopf zum Ausschalten hat. Die Frage ist also, on man dem vermeintlichen Druck erliegt, oder ihn als eine von vielen Möglichkeiten nutzt. Heute habe ich die Wahl, on ich synchron oder asynchron kommunizieren will, on ich das in Echtzeit oder in “Dreamtime” tun will. Die Möglichkeit der Wahl ist der eigentliche Vorteil und Fortschritt. Ich bin nicht gezwungen das eine oder das andere zu nutzen, sondern habe die Freiheit der Wahl.
Bloggerator: Kommen wir mal auf die Probleme von Web 2.0. Gibt es auch negative Entwicklungen? Der Spiegel meinte ja, er hätte “die” Probleme entdeckt:”Wie sich die Menschheit online entblößt”…
Ossi Urchs: Ja, der SPIEGEL, der entdeckt ja immer so tolle Phänomene, insbesondere mitten im Sommerloch. A propos Sommer: Wer wirklich erleben will, wie die Menscheit sich entblödet, Entschuldigung: entblößt, der sollte einfach mal ins Schwimmbad oder besser noch nach Malle schauen. So viele und sensationelle Blößen findet man selbst im Internet nur selten.
Aber ein wirklich bedenkswertes Problem steckt natürlich doch hinter dem ganzen Lärm: Wer sich im Internet bewegt, sollte sich darüber klar sein, dass er dort so etwas wie “digitale Spuren” hinterlässt. Und die sind mittels Google und anderer leichter auffindbar als man so denkt. Und wenn dann der zukünftige Chef eines Job-Bewerbers als erstes dessen Fotos vom letzten Ballermann-Besuch findet … Also immer schön aufpasseen, was man so im Internet hinterlässt!
Bloggerator: Ist die “Datenkrake” Google, so wie sie Heute ist, in Zukunft noch tragbar? Warum darf eigentlich ein privates Unternehmen jegliche personalisierte Daten sammeln, während der Staat dies nur bedingt darf (er macht es natürlich auch, aber eben nicht öffentlich zugänglich).
Ossi Urchs: Da kommen wir natürlich zu einem echten Problem. Ich würde Google zwar wirklich nicht als “Datenkrake” verstehen oder gar so nennen wollen, aber klar ist natürlich, dass wir alle dort mehr oder weniger viele, auch ausgesprochen private Informationen hinterlassen. Sehr viel mehr jedenfalls als beispielsweise bei einer Volkszählung, gegen die sich ja das letzte Mal so viel Unmut richtete.
Warum tun wir das? Entweder, weil wir so naiv ist, das nicht zu verstehen, oder weil wir so souverän zu sein glauben, dass uns das nichts anhaben könnte. Fakt ist allerdings: wir tun es einfach, weil wir uns einen Vorteil davon versprechen. Ich gebe einen Suchbegriff ein, weil ich mir Informationen, Unterhaltung oder ähnliches davon verspreche.
Dass sich daraus auch ein komplettes “Nutzerprofil” mit all meinen Vorlieben, Abneigunngen und ähnlichem generieren lässt, verdränge ich zunächst mal. So lange, bis mir der Zusammenhang irgend wann einmal unangenehm bewusst wird. Insbesondere, wenn auch meine Mails, meine IMs und sonstigen Online-Aktivitäten bei Google hinterlegt sind. Aber auch Google weiß immer nur so viel von mir, wie ich bereit bin zu hinterlassen. das kann sich also auch ganz schnell umdrehen, wie man an Google’s Kommunikations-GAU in China sehr schön sehen konnte. Wenn die Nutzer also das Gefühl haben, dass ein vertrauter und bislang vertrauenswürdiger Partner die Informationen, die sie ihm überlassen haben, missbrauchen könnte, dann hat der Partner ein Problem. In diesem Fall also Google. Dann wird ihm das Vertrauen auch ganz schnell wieder entzogen.
So einfach ist es eben doch nicht mit der “Weltherrschaft” ;-)
Bloggerator: Google zeigte ja im Fall “China”, dass sie durchaus die Möglichkeiten haben, ihre Suchergebnisse zu filtern. Wäre eine Möglichkeit für das Persönlichkeitsrecht, dass Google keinerlei Namenssuche mehr zulässt bzw. keine Treffer anzeigt? Technisch dürfte es wohl gehen.
Ossi Urchs: Hmmm, schwierige Frage und ein noch schwierigerer Sachverhalt. ZUnächst mal: das Filtertool, dass in China im Einsatz ist stammt natürlich nicht von Google, sondern wird von der chinesischen Regierung eingesetzt, um alle möglichen, unliebsamen Inhalte zu filtern. Stichworte sind da z. B. “Tibet” und “Dalai Lama”. GRundlage für dasd Funktionieren dieses Filters ist es allerdings, dass der gesamte internationale Daten-Verkehr so zu sagen über eine dicke Leitung zu den chinesischen Nutzern kommt. das ist bei uns weder der Fall noch wünschenswert. So einfach wäre das mit dem Filtern also nicht.
Und noch etwas kommt hinzu. Der Kontext einer Anfrage. In einem Fall möchte ich ja sogar, dass man Inhalte im Zusammenhang mit meiner Person findet – wie diesen Blogtalk. Oder besonders gute Kommentare, die meiner Profilierung bei einem potentiellen Kunden oder Partner dienlich sein könnten. In einem anderen Fall will ich es eben nicht.
Ganz allgemein würde jedes Eingreifen dieser Art, nicht nur dem Wirkungs- und Funktionsprinzip des Internets widersprechen, sondern es wäre auch als Netzwerkfehler zu interpretieren, also auch möglich zu ungehen. Die Lösung kann also keine technische sein, sondern sie besteht zum einen in der Aufklärung der Nutzer (Stichwort: Medien-Kompetenz) und in einer genauen Kontrolle der Anbieter und Angebote. Es sind also inhaltliche, wenn man so will auch: gesellschaftliche Lösungen gefragt und die können nur von den Nutzern selbst entwickelt und durchgesetzt werden. Ein sicher mühsamer und beschwerlicher Weg, aber auch ein lohnendes Ziel.
Bloggerator: Welchen Evolutionssprung müsste das Web machen bzw. die Nutzer, wie könnte das zukünfte Internet aussehen? Müsste da nicht z.B. schon in der Schule mit einer Medienerziehung begonnen werden? Was sollte man den Schülern dann beibringen:”Geht ruhig ins Internet, aber nie den Namen sagen”.
Ossi Urchs: “Medienerziehung” klingt irgendwie nach Prügelstrafe, ist aber im Prinzip durchaus wichtig und notwendig. Eben weil es nicht so einfach ist wie “Nie den Namen verraten!”. Was im Chat durchaus richtig ist,kann bei einem VoIP-Anruf in der Notruf-Zentrale gerdezu fatal sein. Fachleute sprechen da von “Röchelanrufen”. Wirklich wahr!
Aber ernsthaft: Wahrscheinlich war es noch nie so wichtig wie heute, den Kindern bereits in der Schule Medien-Kompetenz nahe zu bringen, also zu lernen, wozu ein bestimmtes Medium gut und geeignet ist und wozu nicht. Und das ist nicht nur für die Entwicklung und den Schutz der eigenen Persönlichkeit wichtig, sondern insgesamt auch als Qualifikation für die (Berufs-)Welt von morgen.
Und in der wird das Internet eine noch viel größere Rolle spielen, als es das heute schon tut. Vorausgesetzt es überwindet seine heute noch durchaus bestehenden Beschränkungen und wird wirklich überall verfügbar (Stichwort: Überwindung der “Digital Divide”), einfach und preiswert zu nutzen und je nach meinen aktuellen Bedürfnissen bzw. Aufgaben skalierbar.
Ein weiterer Aspekt, damit das Internet wirklich zum “Schweizer Messer” der Kommunikation und Information werden kann, ist das Thema, mit dem sich der “Vater des Web”, Tim Berners-Lee, gerade so intensiv beschäftigt: das “semantische Web”. Wenn wir erst mal verstehen, in welchem Zusammenhang und mit welcher Bedeutung ein bestimmter Begriff auf einer Website auftaucht und genutzt wird, dann kann das Web nicht nur sehr viel produktiver genutzt werden. das könnte auch eine Reihe der Probleme lösen, über die wir uns vorher ausgetauscht haben. Das wäre wirklich ein Evolutions-Sprung!
Bloggerator: So wir sind jetzt gut 2,5 Stunden dabei, ich Bedanke mich bei Dir und natürlich auch bei den anderen Gästen. Zum Schluss noch eine Frage: Hier konnte ich etwas lesen bzgl. “Online Heimat” von Matthias Ehrlich:”..die Kakophonie des Internets bedarf eines Redakteurs, der das alles zusammenfasst..”. Im Blogtalk mit Dr. Jan Schmidt fiel die Blogosphäre könnte der “Virenschleuder-Organismus in der virtuellen Welt” sein. Wer hält in Zukunft das Web zusammen, wer wird den “roten Faden” verlegen?
Ossi Urchs: Erstmal habe ich zu danken, für eine wirklich interessante Erfahrung und ein wegweisendes Format: Echtzeit-Kommunikation und trotzdem Zeit die Antworten zu überlegen. Sehr gut!
Und nun zu den Orientierungshilfen, der “Heimat”, dem großen “Redakteur” und dem “roten Faden”. Ich halte nicht allzu viel von alle dem. Das sind meines Erachtens doch noch sehr von den herkömmlichen Medien geprägte Vorstellungen und Erwartungen. Den Einen, der alles weiß, alles kann und uns allen den richtigen Weg weist, den gibt es im Internet so wenig wie im richtigen Leben.
Wenn ich Orientierung suche, kann ich sie im Internet natürlich finden. Sicher nicht immer beim gleichen “Orientierungs-Dienst”, aber sicher bei unterschiedlichen, mit unterschiedlichen Kompetenzen ausgestatteten. Aber immer “on demand”. Das heißt, der Impuls geht von mir als Nutzer aus. Ich will auf gar keinen Fall eine Zentral-Instanz, die mir sagt, wann ich was zu tun und was zu lassen habe.
Im “Cluetrain-Manifesto” hieß es bereits, dass das Internet eine große, weltweite Konversation ist. Und weil das so ist, müssen wir alle, also auch Unternehmen und beispielsweise die Werbung, lernen mit “menschlicher Sprache” zu kommunizieren. Und wenn sich bei diesem Gespräch irgend einer als besonders kompetent, erfahren, originell, querdenkend oder sonstwie “richtungsweisend” heraus stellt, dann werde ich ihn gern als Orientierungshilfe nutzen. Immer dann, wenn ich das Gefühl habe, das könnte von Vorteil sein. Ansonsten ziehe ich es vor, mir mein eigenes Bild zu machen und, wenn’s denn sein muss, eine eigene blutige Nase zu holen ;-)
Denn wer auch immer etwas anderes behaupten mag: wir alle stehen doch noch ganz am Anfang unserer Erfahrungen mit dem Internet. Wir haben gerade mal eine erste Ahnung davon entwickelt, wozu das Netz insgesamt taugen könnte. Wir alle müssen noch lernen, es “richtig” zu nutzen. Dabei kann man sich links und rechts immer mal was “abgucken”. Aber lernen und begreifen müssen wir es am Ende jeder für sich. Die gute Nachricht: Das macht richtig Spass!
“…ich kann unmittelbar und in Echtzeit reagieren, bin aber nicht auf eine ‘synchrone’ Kommunikation festgelegt. das heißt, ich kann direkt reagieren, muss aber nicht,…’
Ist aber nicht auch eines der Phänomene von Web 2.x, dass Reaktionen unmittelbar erwartet werden und Druck aufgebaut wird? Dass eine Antwort, mit der ich erst nach zwei Tagen reagiere, schon gar nicht mehr wahrgenommen wird? Angefangen hat es schon früher bei Emails weiter ging es mit Foren, mit Blogposts, Trackbacks, Kommentaren? Ganz schlimm wird es mit Manager Gadgets wie Blackberry, wo jeder erwartet (und die Manager mit Freuden diese Erwartungen erfüllen), dass die Manager noch während der Meetings auf Nachrichten, Posts etc. reagieren?
Ist das nicht eher ein Problem denn eine Lösung?
(Wer kräht schon nächste Woche nach diesem Kommentar – außer versehentlich :-) )