Blogtalk mit Farlion

Leser, am 11.02.07 ab 16:00 Uhr findet hier in diesem Blog Live, in Farbe und Stereo, die nächste Blogtalk-Show statt. Der Weltherrscher lädt ein, der nächste Gast ist Farlion vom Farliblog

Wer Lust und Laune hat den Blogtalk am 11.02.07 ab 16:00 Uhr zu besuchen, der sollte diesen Artikel im Auge behalten. Wie das geht? Ganz einfach, diesen Artikel öffnen und ab und zu Aktualisieren (F5). Die Fragen und Antworten werden im Hintergrund gestellt und dann von mir hier eingefügt werden. Meine Untertanen können übrigens in den Kommentaren gerne auch Fragen stellen, quasi aus dem Off, aber schneller und besser, nicht vergessen wir sind im Internet..:-))

Die Talkthemen werden u.a. sein:
- Abmahnwahn
- Satire im Internet
- Duese5.de
- Internet im Wandel
- Piraterie und Urheberrecht
- Traditionelle Medien und Internet
- Ist das Leben als Hofnarr immer lustig?

Blogtalk heute mit Farlion ab 16:00 Uhr:

Bloggerator: Ich grüße meine UntertanInnen und natürlich meinen nächsten Gast Farlion.
Warum und Wofür das Internet? Würde nicht auch einfach eine “gute” Tageszeitung reichen..

Farlion: Erstmal hallo zusammen. Ich fühle mich natürlich geehrt …[hier bitte Rede nach Wunsch einfügen].

Warum Internet statt Tageszeitung? Die Aktualität von Tageszeitungen ist einfach nicht mehr Zeitgemäß. Redaktionsschluss 23:00 Uhr. 23:30, Daten gehen in den Druck, 2:00, Zeitung ist gedruckt – und ein Teil der Meldungen sind schon längst überholt. Nächste Ausgabe in 24 Stunden. Das ist mir zu lang.

Bloggerator: Ist nur die Schnelligkeit ein Kriterium oder gibt es auch andere “social”-Dingsgedönse-Dinger? Warum betreibst Du ein Blog? (Vielleicht kannst Du an der Stelle auch mal kurz darstellen, wie dein bisheriges Internetleben verlaufen ist)..

Farlion: Es ist natürlich nicht nur die Schnelligkeit. Auch die Möglichkeit, mit anderen über die aktuellen Themen zu diskutieren ist mir wichtig. Es gibt da ein Presseprodukt, das bezeichnet sich selbst als meinungsbildend. Und tatsächlich ist das bei vielen Menschen so, die immer noch den traditionellen Medien anhängen. Es fehlt einfach die Möglichkeit, auch andere Sichtweisen zu erfahren und vor allem: es ist auf die Dauer teuer, sich andere Zeitungen zum Vergleich heranzuziehen und das täglich.

Mein bisheriges Internetleben? 1996 bin ich als normaler America Offline User gestartet, was mir allerdings nach 4 wochen schon nicht mehr ausreichte. Anfang 1997 kam meine erste Website, natürlich etwas hoffnungslos “Homepage”-mäßiges. Es folgten fast zwei Jahre in Communities, ich brachte mir HTML und das ganze Zeug selbst bei und lernte nebenbei den großen D.Uese kennen, der mich unter seine Fittiche nahm und mein Online-Leben veränderte.

Bloggerator: Wer ist denn D.Uese?

Farlion: D.Uese, dessen wahrer Name nur wenigen Eingeweihten bekannt ist, betrieb ein Satiremag namens Duese4. In memoriam daher auch mein Duese5. D.Uese erkannte meine seltsame Art von Humor, sperrte mich in seinen Redaktionskeller und ließ mich dort als Co-Autor schreiben. Leider musste er Ende 1999 aus Zeitgründen seine Seite aufgeben. Ich besitze allerdings noch alle Inhalte der Seite auf meiner Platte.
D.Uese zeigte mir, dass es ein Netz außerhalb der Communities gibt und ich lernte viele, damals sehr bekannte Webmaster kennen, wie KLE, Frederic vom Streitpunkt, Jürgen von der Müllseite, Afra von Polente und und und….
Gebloggt habe ich im Prinzip damals schon. Ich hatte mir von einem Perl-Progammierer ein Script mit Kommentarmöglichkeit schreiben lassen.

Bloggerator: Was machst Du auf Duese5 genau?

Farlion: Auf Duese5 stelle ich täglich ein neues Blog vor, das ich in den Weiten des Netzes finde. Allerdings darf es kein bekanntes Blog, also kein A-Blog sein, denn die haben bereits genug Leser. Die kleinen, liebevollen Blogs zeigen teilweise mehr Persönlichkeit, als das Hit-Gesammel mancher A-Blogger.

Bloggerator: Frage von Nerone:”behält man über die eigene projekte im netz eigentlich noch den überblick zwischen satire und information, meinung und nachricht?
Ist es nicht auch schwierig im Internetwust genau zwischen meinung und nachricht zu filtern?
Zudem: Ist das nicht ein Spagat, der mächtig viel Zeit verschlingt?

Farlion: Den Unterschied zwischen Satire und echter Information deutlich zu machen, fällt mir zumindest im Farliblog manchmal shcwer, da vieles, was bspw die Politiker heute sagen schon sehr an Realsatire grenzt. Das Filtern zwischen Meinung und Nachricht ist allerdings teilweise noch schwieriger, da selbst in den Auftritten der “alten Medien” immer öfter Journalisten ihre Meinung anstelle neutraler Meldungen schreiben. Da hilft nur das Vergleichen verschiedener Quellen, was zwar Zeit kostet aber nicht unbedingt langweilig ist.
Den Überblick über meine Projekte verliere ich nicht, ich wünschte nur oft, ich hätte mehr Zeit.

Bloggerator: Wo wir gerade bei “echten” Informationen sind, hast Du schon mal eine Abmahnung kassiert?

Farlion: Oh ja! Und eine recht Teure dazu!
Ein großer amerikanischer Hersteller von Cornflakes schickte mir wegen einer Satire, in der ich ein Bild von ihm vermurkste, eine Abmahnung mit mit einer Klageandrohung in Höhe von 500.000 DM (damals noch). Ich nahm die Bilder runter und die Firma forderte glücklicherweise kein Geld mehr. Naja, dann waren mal ein paar Abmahnungen von Promis, mit denen ich satirische Interviews fakte. Die hatten allerdings keine Chance, weil ich mich da in relativ sicheren Bahnen bewege. Und besonders kritische Beiträge von mir prüft ein netter, ebenfalls bloggender Anwalt vorher.

Bloggerator: Lustig, ich habe da gerade vorhin mal kurz Luft abgelassen, und behauptet:”Ohne meinen Anwalt sag ich kein Wort mehr!“.
Sind wir schon soweit, dass man sich vorher alles “absegnen” lassen muss? Ist das nicht schon das Irrwitz-Web12.8nullnichts?

Farlion: Das Problem liegt meines Erachtens weniger bei den abmahnenden Firmen oder Personen als vielmehr bei einigen Anwälten, die regelrechte Abmahnexperten geworden sind und Mandanten förmlich dazu motivieren abzumahnen.
Auf der anderen Seite haben wir allerdings auch einige Leute, die Abmahnungen förmlich provozieren und sich hinterher darüber aufregen, meiner Meinung nach einfach um mehr User zu bekommen, denn beim Wort “Abmahnung” in der Bloggeria ist Aufmerksamkeit garantiert.
Das Problem ist, dass diese beiden Extreme sich nicht aufheben sondern zukünftig für noch mehr Ärger sorgen werden.
Wer heutzutage etwas Kritisches schreibt, der muss sich seine Wortwahl schon sehr genau überlegen, besonders wenn es um Kritik an Unternehmen oder besagten Abmahnanwälten geht.
Ich befürchte, dass es noch schlimmer wird, wenn die traditionellen Verlagshäuser irgendwann damit beginnen, den Bloggern Abmahnungen wegen fehlender Quellangaben oder “inhaltlich falscher Wiedergabe” zu schicken. Aber wie gesagt, dass ist nur eine Befürchtung.

Bloggerator: Kommen wir mal wieder zur Satire zurück: Was sollte Satire unbedingt erfüllen? Hast Du ein paar Kriterien für andere User bzw. wie bildest Du deine Satirebeiträge, also gemeint ist, von welchen Quellen partizipierst Du..

Farlion: Satire ist die gewollt übertriebene Darstellung von Missständen oder Ereignissen, in besonderen Fällen auch von Personen, wobei es bei letzteren schwierig ist, zwischen Satire und Parodie eine Abgrenzung zu finden.
Satire darf gemein sein, Satire darf verletzen. Was Satire meiner Meinung nicht darf, ist das Verunglimpfen von Opfern, sei es Verbrechens-, Unfall- oder sozialer Opfer. Ich würde nie auf die Idee kommen, eine Satire über die Opfer eines Flugzeugabsturzes oder eines Autounfalls zu machen. Es käme mir auch nicht in den Sinn, ein Verbrechensopfer zum Ziel meines Spotts zu machen, egal wie merkwürdig es sich hinterher auch verhält. Eine Opferrolle prägt immer irgendwie, darauf sollte man Rücksicht nehmen.
Ich denke bei meinen satirischen Texten eigentlich nicht mehr großartig über die juristischen Grenzen nach, weil es sich meistens um politische Satire handelt und da geben mir unsere Politiker ja regelrechte Steilvorlagen. Bei anderer Satire scheine ich mir im Laufe der Jahre eine innere Grenze zugelegt zu haben. Ich finde da eigentlich immer den gesunden Mittelweg.
Für Satire-Anfänger kann ich nur folgenden Tipp geben:
Schreibe übertrieben aber nimm die Wahrheit als Grundlage. D.h. nimm ein tatsächliches Ereignis als Basis. Nichts ist wertloser, als eine Satire ohne Basis.

Bloggerator: Hat sich das Nutzerverhalten im neuen “Web2.0″ tatsächlich geändert, oder ist das nur ein Werbegag?

Farlion: Das Nutzerverhalten hat sich dahingehend verändert, dass der kommunikative Teil früher nicht in dem Maße vertreten war, wie es heute der Fall ist. Früher waren die meisten Betreiber privater Homepages Selbstdarsteller, mit denen man mit etwas Glück per Mail, in irgendwelchen Foren oder in Chats kommunizieren konnte. Heute kann jeder statt einer “Homepage” ein Blog betreiben und bietet somit Kommunikationsmöglichkeiten, die in der Vergangenheit nur mit großem finanziellem Aufwand möglich gewesen wären. Und diese Möglichkeit wird zunehmend genutzt. Es ist also IMHO kein Web 2.0 Werbegag.

Bloggerator: Eine Frage von Marcel:”Sollen Menschen Deiner Meinung nach mit Hilfe der Justiz gegen schlechte Satire vorgehen können?”

Farlion: Definiere schlechte Satire. Wenn die Satire nicht als solche erkennbar ist, weil einfach die Grenze zu verwischt ist, dann ist sie nicht schmerzhaft genug gewesen in dem Fall kann es durchaus sein, dass jemand dagegen vorgeht. Wer sich nicht sicher ist, sollte deshalb einen Hinweis auf Satire dazu setzen, wie beispielsweise durch einen entsprechenden Tag.
Wer allerdings in einer Satire persönlich beleidigend wird und sich mit der alten Weisheit “Satire darf alles” herausreden möchte, der kann durchaus berechtigt Ärger unter Zuhilfenahme der Justiz bekommen.
Merke: “Satire darf alles” ist kein Gesetz, sondern nur das Zitat eines von mir sehr geschätzten Schriftstellers und Denkers.

Bloggerator: Gerade habe ich Dir via Telefon (wir telefonieren gerade auch, allerdings nur sehr wenig, da wir ja gerade hier blogtalken) eine Gruppe empfohlen “Finger Eleven”, Du mir auch eine Gruppe. Cool wäre doch jetzt, wenn ich Dir Lieder als Beispiel hier kurz hochladen könnte. Geht aber nicht. So’ne Scheisse, denn da ist das Urheberrecht im Wege.
Ist DAS der Weg der Zukunft, oder sind die Versuche, z.B. der Musikindustrie soetwas zu unterbinden, nur noch die letzten Wehen einer längst untergegangenen Verwertungsindustrie?
Was ist Urheberrecht für Dich?

Farlion: Musik ist meiner Meinung nach eine der ältesten Kunstformen der Welt, vielleicht abgesehen von der Malerei. Dementsprechend halte ich den Genuss von Musik für ein Grundbedürfnis. Allerdings, auch wenn ich jetzt ins Fettnäpfchen trete, greifen die Argumente der “Raubkopierer” (Musik ist zu teuer geworden…) genauso wenig, wie die Argumente der Musikindustrie (…die machen uns das Geschäft kaputt…).
Beide Seiten haben recht und das ist das Problem. Einerseits ist die Musik deutlich zu teuer geworden, was letztlich auch mit an den modernen Methoden der Vermarktung liegt. Ohne Videos und Werbetrommel kann heute kaum noch ein Künstler populär werden. Auf der anderen Seite ist mit dem Aufkommen immer neuer Tauschbörsen und P2P-Programme aber auch tatsächlich eine Steigerung der kostenlosen Weitergabe und somit ein Umsatzrückgang für die Musikindustrie festzustellen.
Diesem Umstand einen Riegel vorschieben können aber nur die Künstler selbst. Wenn die Künstler ihre Fans nicht als reine Geldmaschinen sehen würden, würden sie das Label wechseln und darauf bestehen, dass ihre Musik günstiger verfügbar wird. Ich schiebe darum nicht der Musikindustrie den alleinigen schwarzen Peter zu. Leute, schaut Euch an, wie Eure Lieblingskünstler leben und fragt Euch dann, was Ihr ihnen Wert seid.
Ich selbst kämpfe auf meine Weise gegen solche Künstler. So höre ich bspw seit Jahren kein Metallica mehr. Weder in gekaufter, noch in “geraubter” Version.
Für mich ist Urheberrecht in Sachen Musik zwar wichtig, sollte sich aber eher darauf beschränken, die kostenpflichtige Weitergabe zu bekämpfen und nicht den privaten Austausch einiger weniger Musikstücke zu verhindern. Den P2P-Fans dagegen muss ich sagen, die technischen Möglichkeiten sind zwar da, aber viele besitzen zig-tausend Songs auf der Platte, von denen sie die meisten nie gehört haben und die nur der reinen Weitergabe dienen. Das ist genau so großer Mist.
Anders sieht es da beim Software-Urheberrecht aus.

Bloggerator: Wie anders siehst Du es mit dem Software-Urheberrecht?

Farlion: Hier muss man unterscheiden zwischen Unterhaltungs- und Anwendersoftware. Ich verstehe bspw nicht, warum eine Privatperson unbedingt ein Profiprogramm wie Photoshop benötigt, das natürlich entsprechend teuer ist. An so einem Programm arbeiten dutzende Programmierer z.T. über Jahre. Herausgekommen ist über die Jahre hinweg ein Top-Produkt aber völlig overpowered für den Privatnutzer. Trotzdem ist es eins der beliebtesten Programme in P2P-Plattformen. Sorry, da verstehe ich wirklich jeden Kopierschutz, zumal es für den Privatgebrauch deutlich günstigere Alternativen, wie z.B. GIMP (kostenlos) oder Paint Shop Pro gibt. Das lässt sich natürlich auf andere Profi-Software übertragen.

Bei Spiele-Software gilt im Prinzip ähnliches. Die Spieler wollen immer aufwändigere Spiele mit besserer Grafik, besserem Gameplay und besserer Story. Das kostet Geld in der Entwicklung. Die Zeiten, in der sich zwei Programmierer hinsetzen und ein Game schreiben sind vorbei. Alleine die Entwicklungskosten aktueller Shooter und Strategiespiele gehen in die zig Millionen. Das hier ein Kopierschutz sinnvoll ist sehe ich ein, denn das Spielen eines bestimmten Computerspiels ist nun wirklich kein Grundbedürfnis. Wer ein Spiel wegen des hohen Preises nicht spielen möchte, der soll es lassen aber nicht versuchen, dann über unberechtigte Kopien daran zu kommen.

Kurze Anmerkung zu Nerones Frage:
Der Keil, der sich derzeit zwischen die Menschen treibt, ist das Internet selbst. Aktive Onliner sind definitiv besser informiert als Offliner. Das merke ich selbst, wenn ich mit Offlinern im Bekanntenkreis über aktuelle Themen diskutiere. Letztlich führt das dann dazu, dass zwischen diesen beiden Gruppen die Diskussionsgrundlage verloren geht.

Bloggerator: So wir sind jetzt gut 2 Stunden dabei, ich Bedanke mich bei Dir und natürlich auch bei den anderen Gästen. Zum Schluss noch eine Frage: Was wünscht Du dir für die Zukunft im Internet, was fehlt eventuell noch? Was sollten klassischen Medien beachten, gerade im Umgang mit dem I-Net.
Und natürlich noch, quasi deine Berufspflicht, als mein Hofnarr: Wie würde eine gute, richtige, wirkliche Welt aussehen?
Und wehe ich lache bei der letzten Frage nicht!
Dann…

Farlion: Ich würde mir wünschen, dass die traditionellen Medien, auch die, die sich selbst gerade recht verkniffen im Internet versuchen, die Blogger und die anderen Konsumenten etwas ernster nehmen würden. Ein großer Vorteil der Blogs ist, dass man zu den Artikeln direkt Stellung nehmen kann. Bei den traditionellen Medienunternehmen ist das größtenteils noch nicht der Fall. Hier ist eindeutig mehr Nähe zum Konsumenten angeraten.

Eine gute, richtige Welt wäre eine Welt mit dem einzig wahren Weltherrscher an der Spitze, der es versteht, den Hoffnarren wieder mit den klassischen Motivationsarten, wie Androhung von “Rübe ab” zu Höchstleistungen zu treiben. Das Verbot, Hofnarren zu enthaupten ist einer der größten Fehler, die Menschenrechtsbewegungen je ohne Zustimmung unseres Berufsstandes verschuldeten!

Ich danke dem Weltherrscher dafür, heute mal im Thronsaal sprechen zu dürfen, ohne Grimassen schneiden zu müssen und sowohl den aktiven als auch passiven Lesern (gab es die?) für ihr Interesse. Ich verabschiede mich mit den Worten des großen Isidor von Hohenniederwasserbachlauf “Wissen ist Machtnix” und wünsche noch einen schönen Restsonntag.

19 comments

  1. [...] Heute ab 16.00 Uhr gibt es wieder einen Blogtalk beim Weltherrscher. Zu Gast ist diesmal “Web 2.0- Urgestein” Farlion. Die Leser können sich, wie gewohnt, in den Kommentaren am Gespräch beteiligen. Mehr zu den vorgesehenen Themen hier. [...]

  2. Sehr geehrte Damen und Herren, noch ist der Saal leer aber die Ordner auf der Straße geben sich bereits größte Mühe, unbeteiligte Passanten unter Androhung von Gewalt in das hohe Haus zu drängen. ;)

  3. Hab mir mal einen Platz in der vordersten Reihe besorgt :-)

  4. ich bin jetzt auch mal da…

  5. auch dir ein moin.
    du kannst auch gerne fragen stellen, oder einfach nur musik hören und lesen..
    ich höre gerade finger eleven, danach seether..

  6. Ich brauche die volle Konzentration, schließlich mache ich nebenher Entspannungsübungen lese Goethe, putze die Bude und all die Multitasking-Scheiße, die sonst noch anfällt. Für Musik fehlt mir die Ruhe. Dann zwischendrin Fragen rein werfen, das schafft… ;)
    So als medienkompetenter User hat man ja heutzutage keine Ruhe mehr. Was meint Farlkion dazu? oder hat der jetzt schon?
    so oder ähnlich

  7. ein leben ohne musik aber mit goethe?
    oh ha..

  8. mich wundert weniger, dass du mir den goethe abnimmst, als das du nicht in frage stellst, dass ich tatsächlich die bude putzen würde. das war doch die eigentliche krücke in meinem beitrag…

    mein frage:
    behält man über die eigene projekte im netz eigentlich noch den überblick zwischen satire und information, meinung und nachricht?
    Ist es nicht auch schwierig im Internetwust genau zwischen meinung und nachricht zu filtern?
    Zudem:
    Ist das nicht ein Spagat, der mächtig viel Zeit verschlingt?

  9. Hallo auch,

    ich bin auch dabei. Mich interessiert Deine Meinung zu folgender Frage:

    Sollen Menschen Deiner Meinung nach mit Hilfe der Justiz gegen schlechte Satire vorgehen können?

  10. Ich komme noch mal zurück auf Meinungen und Nachrichten.
    Ich teile deine Ansicht, dass die Grenze heute schon nicht mehr sauber gezogen wird.
    Verstärkt die neue Technik des web 2.0 aber nicht diese Entwicklung? Führt die “Clusterisierung”, bei gleichzeitiger Anonymisierung und Individualisierung von Meinungen und Informationen nicht zu einer zumindest bemerkenswerten gesellschaftlichen “Kontinentaldrift”? Sprich treibt Kommunikation nicht eher einen Keil in gesellschaftlichen Commen Sense, als das sie wirklich verbindend wirkt?

  11. an alle:
    kauft euch finger eleven, falls ihr solche musik schätzt.
    großartige musik!
    :-)
    oder natürlich meine musik hören, die macht aber gesund..*lol*

  12. @nerone
    frage stelle ich gleich.
    ist natürlich ein spez. problem. so sehe ich das zumindest.
    denn auf der einen seite eröffnet uns die neue technik z.b. sowas wie hier, aber auf der anderen seite fügen wir uns alle ja auch schmerzen zu, indem wir uns z.b. öffentlich positionieren.

    das wäre mal einen eigenen blogtalk wert.
    denn das thema ist durchaus relevant für und in zukunft.
    ich melde mich mal bei dir, wenn ich zeit dafür habe.

  13. ich verbeuge mich vor dem Ratschluß des Weltherrschers und verneige in tiefer Demut mein Haupt.

    Wahrlich, wahrlich! Ich bin nicht würdig, dass Du einkehrst unter mein Dach, aber blog nur ein Wort und meine Betriebsystem wird wieder gesund…

    Ich bin gespannt :)

  14. demut ist ja wichtig..:-))
    vor allem, wenn es vor meiner rolle als weltherrscher statt findet.
    von daher: gut gemacht!
    :-))))

    mal ohne satrie:
    die frage die du stellst ist extrem weitläufig und bedarf einer eigenen analyse. von daher würde ich sie gerne nicht hier stellen, sondern später in einem eigenen blogtalk auf den grund gehen.
    wenn das ok ist für dich?

  15. ich bin damit im reinen. ich lese assoziativ. aber dem erfahrenen moderator gebe ich recht. es sprengt den rahmen. zumal ja noch ein paar topics obenauf stehen.

    kein problem,
    we keep in touch

  16. ja, es würde jetzt echt sprengen..

    das machen wir dann später.
    mal sehen, vielleicht so in zwei wochen, sonntags, gleiche welle, gleiche zeit?
    emailen wir noch..

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