So! Es wird mal wieder Zeit, für eine ganz private eigene Analyse in der “Goagate”-Sache (GOA=Grimme-Online-Award). Da einiges Vorgefallen ist, während Goagate so vor sich “hinköchelte“, wird diese Analyse leider auch ein ganz fieser mobmäßger Rachefeldzug. Zieht euch warm an, ihr Blas -und Schlagermusikliebhaber…

Vorab ein paar einleitende Worte:
Jeder hat das Recht, seine eigene Meinung zu haben!
Auch wenn das einige überhaupt nicht verstehen können, dazu weiter unten mehr.

Goagate, der Albtraum, das Unfassbare, ist eingetroffen. Die Medienclowns haben sich als, eben, Clowns geoutet. Alles was man falsch machen konnte, wurde erfüllt. PR-Gau auf tiefsten Niveau.

Der Goa ist aber nicht nur eine Clownsveranstaltung, sogar stand für Etwas, hatte Renommee, war beliebt. Jetzt erst mal nicht mehr. Das Ding ist durch. Mal Abwarten, ob das wieder aus dem Loch kriechen kann.

Der Grimme-Online-Award war der Oscar der Blogosphäre. Diesen Olymp sahen viele Blogger auch als Idealvorstellung, ein durchaus respektables Ziel. Mithin ein Traum in feuchten Nächten.

Dann wurden da ein paar Dinge erkennbar am Horizont (bitte den Links in meinen verlinkten Beiträgen ruhig folgen). Und natürlich interessierte sich die Blogosphäre dafür. Allen voran Fixmbr und DonAlphonso, die sicherlich auch die gelegte Spur von Ix und den merkwürdigen Kommentar von FH in dem Beitrag sahen. Mir erging es ähnlich, deshalb verfolgte ich die Sache auch, wollte ergründen, was dahinter stand.

Zwischenstand: Ich gebe es gerne zu, ich mag Fixmbr’s Schreibe im dortigen Blog nicht wirklich, da fehlt viel zu häufig jegliche Sachlichkeit. Ich mag auch DonAs schreibe nicht, bin mit ihm in einer Sache auch schon frontal zusammengestossen.
Eigentlich mag ich beide Blogger nicht, lese dort aber dennoch, weil man nach wie vor auch gute Sachen findet, wenn man es zulässt, also sachlich bleibt.
Und ich bereue zutiefst, dass ich im Moment nicht einfach auf beide einschlagen kann, denn leider sind diese beiden die einzigen, die in der GOA-Sache den Sachbezug nicht aus den Augen verloren hatten.
Meine Feindbilder haben sich arg verzerrt.

Um mal neue zu suchen:
Ich mag Stefan Niggemeiers Schreibe in seinem Blog und auch das Bildblog sehr, ich mag Sixtus’ Elektrischen Reporter sehr. Stafan Niggemeier war hier mal Gast im Blogtalk. Hat mir sehr gut gefallen. M.Sixtus hatte ich zwar eingeladen, aber es kam nie zu einem Blogtalk, was ich nach wie vor schade finde.

Ich kenne beide nicht. Ausser im Web.

Trotzdem wurde ich in der Goagate-Sache einige Male auch vom Schreibzorn erfasst. Eigentlich mag ich eher Sachlichkeit, also in den Belangen, die ich nicht durch die Satire-Brille sehe. Hier ging es aber nicht anders. Ich hielt mich sogar noch zurück.

Im Goagate-Sumpf wurden dann auf allen Seiten Nebelbomben gezündet. Der eine hat den anderen angestachelt. Ich gehöre sicherlich auch mit meinen Beiträgen dazu.
Nur, weder bin ich, noch Fixmbr Profischreiber aka Journalisten. Ich darf das, Fixmbr darf das, und DonA in seiner Rolle darf ja so oder so alles.

Viel mehr Kritik war da leider auch nicht zu hören. Ich konnte hauptsächlich nur bei den Beiden (F und D) kritische Aspekte finden. Und die waren sowas von vrdmmt nötig, dass ich leider beiden in ihrem Tun Beifall schenken musste, was mir echt schwer im Magen lag und eigentlich auch noch liegt. Ich mein, ich will die hassen, vorverurteilen, über sie lachen, also all die fiesen Weltherrscher-Sachen. Im Moment gehts aber nicht!
Und daran ist Stefan Niggemeier, Sixtus, GOA und all die Anderen Jour-Blogger Schuld. Mittlerweile gehört auch Thomas Knüwer dazu:”…Wäre Sixtus nicht in der Jury gewesen – hätte er den Preis verdient?…”.
Hallo? Gehts noch richtig?

“Wäre ich Millionär hätt ich mir den Preis ja auch kaufen können oder? Aber darüber haben die Kritiker ja bis heute nie geschrieben!”
Äh?

Sorry an Alle, aber ich als Amateuer-Schreiber-Blogger muss mich doch sehr wundern, mit welcher Nebelkerzentaktikschreibe hier die Profis ans Werk gegangen sind.
Stefan warf Hysteriebomben, Verschwörungsgranaten und legte Köchelminen. Stefan ist doch der Profi, er ist doch derjenige der Goagate sachlich betrachten sollte, er ist doch einer von denen, die anderen Profis (Bild) täglich in die Suppe spucken, und Ungereimtheiten usw. beim Namen nennen. Ich verlange, in meiner Position als Weltherrscher, dass sich Stefan in einer ruhigen Minute vor den Spiegel stellt und mal über seine in diesem Zusammhang geschriebenen Artikel nachdenkt.
Wie kann Stefan die nötige Kritik an der Goagate-Sache mit seiner Profischreibe so niederbomben? Was für eine Logik entspringt seiner Profisicht, wenn man seine Artikel in den richtigen Kontext zwingt?
Wieso hat der Profi Sixtus diesen Preis angenommen und nicht von Anfang an abgelehnt? Wie weit reicht da die Sichtweise des Profis und Ex-Jurymitglieds? Da muss sich, zumindest mir als Amateur, sofort die Frage stellen, welche Beweggründe stehen dahinter?

Wie gesagt, Sixtus verdient für den ER jeglichen Preis, bis auf den Oscar vielleicht. Er verdient aber Null, in seiner Position als Ex-Jury-Mitglied. Ausser Buhrufe vielleicht..

Von Stafans Seiten kamen dann noch so Nettigkeiten, wie das andeuten, dass die Kritiker ihr Tun aus einer Aufmerksamkeitsmachmotivation heraus taten, dies also Schändlich wäre.
Äh? Stefan, hallo? Tickst du noch richtig?
Ich habe auch Kritik geübt, mache das auch hier in diesem Beitrag zum letzten Mal bzgl. Goagate, danach ist die Sache für mich gegessen.

Ich möchte dir mal klare Worte an den Kopf heften, natürlich in Spiegelschrift:
Du betreibst ein Blog das sich mit Werbemitteln finanziert (Bildblog). Du betreibst ein Privatblog auf dem bezahlte Werbung läuft. Du lässt dir Yahoo-Werbung unterschieben. Du führst auf Kosten von Amateur-Bloggern, die Null, Nada gar Nichts mit ihrem Blog einnehmen, einen publikumssaugenden Diskurs (Spiegelverlinkung usw.). Du betreibst ein Blog, um dort eine Nische für deine Tätigkeit als Journalist zu finden (Call-TV-Geschichte usw.).

Was du als Profi in deinem Blog für Vorwürfe gegen Amateuer-Blogger aus den Fingern gezogen hast, ist echt ein hartes Stück. Da kann ich als Weltherrscher mit aller Satire nur sagen: Hut ab, vor soviel Frechheit!
Das muss man erst mal nachmachen! Kann natürlich sein, dass du das als Profi-Schreiber ja alles gar nicht so gemeint hast, jaja..

Zwischenfazit:
Eure Vorwürfe “auch die Blogosphäre” hätte dem Goa geschadet, ist nur ein weiteres Stück in eurem Clownskostümkampf. Mehr nicht!
Die einzigen die tatsächlich dem Goa Schaden zufügten, seid leider ihr! Die Blogosphäre, als kritische unabhängige Instanz, hat hier in vollem Umfang funktioniert.
Ihr habt dem renommiertesten Online-Preis durch euere Handlungen den einzigen Schaden zugefügt. Du Stefan dadurch, dass du deine Profi-Schreiber-Position genutzt hast, um dein Gewissen rein zu waschen indem du die Schuld als gezielte Nebelbombe an Amateur-Bloggern geucht hast. Du bist auch ein Ex-Jurymitglied, vergiss das nicht.
Du Mario, indem du diesen Preis überhaupt angenommen hast, obwohl du genau wissen solltest, wie das nach aussen wirkt.
Vorwürfe der Art, dass die Blogosphäre am Renommee-Verlust des Goas ihre Finger mit im Spiel hatte, sind sowas von falsche Spuren, die können nur von Profis kommen.

Endfazit:
Ich nehme die ganze Sache gar nicht so ernst, frage mich aber trotzdem, was ihr da für Spiele gespielt habt? Die wahren Beweggünde kann ich nur erahnen, einer davon scheint eure Feindschaft zu sein (DonA vs. Stefan, Stefan vs. Fixmbr usw.). Das dürfte auch für Fixmbr und DonA zutreffend sein, die sicherlich auch ihre Antis spielen liessen. Man konnte das ganze betrachten, und auf allen Seiten Unsinn finden.

Die Blogosphäre hat hier trotzdem genau richtig gehandelt. Wenn ein paar Leute sich Preise zuschubsen, dann darf und muss da gerne nachgefragt werden. Genau wie man nachfragen sollte, warum ein Verleger tatsächlich meint, dass Blogger den Art.5 GG nicht verdienen würden?

Die Blogosphäre ist nicht der Steigbügelhalter für Journalisten! Die Blogosphäre ist im Großen ein Überwachungsinstrument eben jener Lobbyisten, zu denen auch sehr viele Journalisten gehören.

Ihr solltet schleunigst an euer Sicht, für was die Blogosphäre da ist, und was nicht feilen! Denn beide Sichtweisen, Steigbügelhalter vs. Demokratieverständnis, werden auf Dauer nicht funktionieren. Und die Verlierer werden dieses mal nicht wieder die Amateur-Bürger sein, denn deren Selbstverständnis eigene Gedanken und Meinungen zu finden, zu haben und zu verteidigen, wächst von Tag zu Tag.

Wir lassen uns nicht mehr einfach so von Euch manipulieren!
Schreibt euch das hinter die Ohren, wenn ihr es euch nicht merken könnt!
Gerne werden wir euch aber in Zukunft daran erinnern!
Denn wir, die einfachen Amateur-Schreiber, werden euch weiterhin beobachten!

So, jetzt ist die Sache für mich durch. Für die harten Worte oben möchte ich mich entschuldigen, ich meine das nicht Persönlich. Sondern sehe mich hier durchaus in einer Rolle, nämlich der des Amateur-Bloggers. Dem bei eurem Gevettermediengemauschel schlicht die Galle kochte..

13 Kommentare zu “Rachefeldzug”

“Nur, weder bin ich, noch Fixmbr Profischreiber aka Journalisten. Ich darf das, Fixmbr darf das, und DonA in seiner Rolle darf ja so oder so alles.”

Was ist das für eine Argumentation? Ich darf im Fahrstuhl pfurzen, weil ich kein Urologe bin?

Ach nein: Ich zahle es der dreckigenUrologen-Lobby heim, wenn ich im Fahrstuhl pfurze.

jeder darf im fahrstuhl einen fahren lassen…manche lächeln sogar dabei.

Sie mögen lächeln. Aber sie stinken.

sie mögen vielleicht keinen gestank, müssen aber dennoch anerkennen, dass auch furzen eine natürlich sache des menschen ist, die, wenn er es nicht machen würde, in letzter konsequenz der körperlichkeit ein jähes ende setzen würde.
sie können weiterhin behaupten, dass ihre eigenen fürze rosig wären, aber der glauben daran fehlt mir doch.

Nein, ich definiere Pfürze lediglich nicht als Privileg. Oder als Sozialkritik.

Und damit EOF.

das eof nehm ich gerne an.
danke.

Ich schrieb vor kurzem an der Blogbar und finde meinen Kommentar von dort auch hier passend:

Ein solcher Preis ist dazu da, die Welt ausserhalb des Medienbetriebes – und erst recht ausserhalb der Blogosphäre – auf ein Produkt aufmerksam zu machen.
Wer von sich sagen kann, er sei Preisträger bekommt einen Vertrauensvorschuss und ein Vertrauensvorschuss lässt sich umsetzen in Geld und/oder Einfluss. Das Geld kommt von Firmen, die sich nicht dafür interessieren, auf welche Weise ein Preisträger zum Preisträger geworden ist, solange nur alle weiter fest daran glauben, dass der Preis den Vertrauensvorschuss rechtfertigt…

das mit dem glauben im zusammenhang mit goa wird problematisch werden.

recht haste!

wo anders schrieb ich im goa zusammenhang: “einmal pech ist dumm gelaufen, zweimal pech ist superdumm gelaufen, fünfmal pech ist unfähigkeit…”
das gilt aber wohl eher generell.

es geht doch nicht um pech oder fehler.
man kann hier eher von gezielter verarsche ausgehen.

Ich denke, Holgi hats schon gut erkannt – darum geht wohl auch: ein Preis bedeutet Image, Reputation usw., und es wird drauf gesetzt, daß sich in kurzer zeit eh keiner mehr erinnert, wie der Preisträger ausbaldowert wurde. Doch genau hier hake ich ein und gebe dir recht: dieser Glaube wird kippen mit der Zeit. Zu oft und bereits zu lange wird dieser Schmuh bereits getrieben, und selbst der Dümmste wird in nicht allzuferner Zeit begriffen haben, daß das alles nix mehr wert ist und keinerlei Aussagekraft mehr besitzt – tja, und dann werden solche “Auszeichnungen” eher zu einem Bumerang, vielleicht sogar zur Arschkarte (frei nach dem Motto: klar, der und der haben noch gefehlt, um sich in diese Blase einzuschleimen um auch sonnen blöden Preis zu kriegen…)

ach was solls.
in meiner herrlichkeit als weltherrscher habe ich gerade eben eine anonyme-seilschafter-gruppe gebildet.
jeder zukurzgekommene ist herzlichst eingeladen.

[...] Das hier ist ein bisschen Ironie. Stefan regt sich anscheinend nur über Jurymitglieder auf (oder Ex-Jurymitglieder), die wohl bei RTL arbeiten. [...]

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