Der Hr. Guertler sucht in seinem Blog Wortistik (supertoller Name) noch ein paar Klassifizierungen für die typischen Blog-Leser.
Ich habe schon einen Vorschlag eingereicht:
“…
- den Journalistenleser: Er besucht gerne gutbesuchte Blogs, merkt sich viele Stellungnahmen und/oder Einschätzungen von dort, liest natürlich nur heimlich mit, kommentiert nie, man könnte ihn ja evtl. via ip-zuordnen. Dann macht er gerne ein Fass in der Zeitung xy auf, bedient sich an den Themen der Blogosphäre, zitiert aber nie, sondern tut so, als ob alles von ihm wäre.
Nachdem er dann den einen oder anderen Text “erfinden” konnte, schreibt er ansonsten böse über Blogger. Denn der klassische Journalist merkt langsam aber sicher, dass er im Web nur einer unter Tausenden ist. Das mag er aber nicht. Auch seine Arbeitsgeber aka Verleger mögen das nicht, deshalb lassen sie gerne Bösartikel über Blogger los.
Aber so ganz im geheimen weiß der Journalistenleser natürlich, dass sich Blogger vor lachen ins Höschen machen, wenn wieder ein Journalistenleser einen Bösblog-Artikel-Auftrag erfüllen musste. Eigentlich wünscht sich der Journalistenleser insgeheim, er hätte auch mal ein Stück von der Bloggerfreiheit. Könnte einfach mal so auf den Putz hauen und schreiben, was immer er für nötig hält. Aber dann muss der Journalistenleser wieder an seinen Arbeitsvertrag denken, wenn er denn überhaupt einen haben sollte.
schönes beispiel:
Link
…”
Ich finde, wir sollten dem Herrn Guertler noch mehr Klassifizierungen schenken.
@Verleger:
Sie sehen, ich kann das alles viel besser, wie ihre bisherigen Journalisten. Deshalb sollten sie JETZT unbedingt hier oder hier klicken!