Unten sind jeweils ein paar Musikdateien “Vorher” (ohne jegliche Nachbearbeitung, also keine EQing, kein Compressor, kein Reverb, keine andere Bearbeitung) und die Dateien jeweils “Nachher” (also wieder alle angewendeteten Plugins, EQing, inkl. Masteringnacharbeit usw.):
Bei den Vorher-Dateien sollte man besonders auf die “Flachheit” des Sounds achten. Da mulmt es an allen Ecken und Kanten. Die Lautstärke ist unendlich gering, der Klang völlig inhomogen. Man hört die Einzelinstrumente, wenn überhaupt, nur sehr schwer oder massiv zu laut. Es fehlt jeglicher Raum, jegliche Tiefe.
Die Vorher-Songs sind übrigens in der reinen Lautstärke-Mische genau so, wie die Nachher-Dateien. Da habe ich nichts geändert, auch evtl. Automationen (Panning usw.) sind vorhanden.
Hauptsächlich habe ich die Plugins von Universal Audio verwendet.
Im Mixdown besonders folgende Plugins:
- Neve 1073 EQ
- Neve 1081 EQ
- Neve 33609 Compressor
- Neve 88RS Channel Strip
- Roland Dimension D
- 1176SE Limiting Amplifier Emulation
- LA-3A Audio Leveler
- RealVerb Pro
- Precision De-Esser
Im Mastering dann:
- Precision Mastering Bundle
- Precision Buss Compressor
- Precision Enhancer kHz
- Precision Maximizer
Das Problem ist, es ist alles so vrdmmt verfckt kompliziert. Unendlich viele Knöpfe, Funktionen, Einstellmöglichkeiten und und und und und… ich bin ja kein Tonmeister, sondern ein Hobbymusiker ohne jegliches Wissen.
Trotzdem, ich finde gerade Germany klingt so wie es ist schon ganz gut. Da habe ich bisher auch die meiste Zeit für verwendet. Die anderen Songs oben sind eigentlich nur jeweils ein weiterer Test, weiterer anderer Plugin-Möglichkeiten im unendlich scheinenden Klangkosmos der Nachbearbeitung.
Gerlernt habe ich bisher ganz besonders, dass ich echt null Ahnung von der Geschichte habe und mir jegliche Erfahrung in der Sound-Nachbearbeitung fehlt.
Deshalb für jetzt und die Zukunft:
Wer hier einfach nur kommentiert:”Was ‘ne Scheissmusik!”, bitte, kann jeder halten wie er will, den nehme ich echt nicht so ernst. Wer hingegen schreibt:”Die Musik gefällt mir nicht/gefällt mir, weil es klingt zu tief, zu mittig, dieses oder jenes zu laut/zu leise, es mulmt im Mix, zu agressiv usw. usf…”, dem bin ich dankbar!
Mehr Ohren hören mehr!
Wem die Musik nicht gefällt, weil ich eben schnell was aufnehme (da ist dann übrigens auch eine Menge zu beachten, alle Gitarren sind z.B. gedoppelt, also alles zweimal aufnehmen, meistens sogar viemal, sechsmal…), um Material zum Nachbearbeitungsüben zu haben, der sollte sich bitte mal näher mit den obigen Plugins beschäftigen und in etwa abschätzen, was da an Zeit drauf geht, um halbwegs klar damit zu kommen.
Ich mach das ganze ja nicht beruflich…
[...] Limits. Inspired by (Matsch) [...]